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Vorherige Beiträge 559

  • Moin Roger,

    eine wirklich tolle Ameise. Das Trommeln konnte ich beim letzten Treffen bei deiner kleinen Kolonie bereits beobachten. Bei mir haben sich gerade vier dicke Larven verpuppt und ich erwarte deshalb bald Nachwuchs, dann sollten sie auch bald bei mir trommeln! Ansonsten scheinen sie wirklich ganz ruhig und die Gyne verlässt für die Brutversorgung das Nest, nicht die Arbeiterin, was ich so noch nicht erlebt habe, meine Beobachtungen gingen bisher immer in die Richtung, dass Arbeiterinnen auf Nahrungssuche gehen, sobald sie für die Königin vorhanden sind.

    Gruß, Olaf
  • Hallo Olaf,
    freut mich das es mit der P. medusa läuft.
    Für mich ist es einer der schönsten,grössten und interessantesten Polyrhachis.
    In Natur hat sie sich fast wie eine Spinne verhalten,sobald man enteckt wurde haben sie sich flink auf die Blattunterseite verzogen.Bei Störung in Nestnähe laufen sie
    schnell in alle Richtungen und trommeln wie wild mit dem Gaster.
    Ansonsten ist es aber eine sehr ruhige und einzeln agierende Art.
  • Man sollte auch nicht aus den Augen verlieren, dass Pseudomyrmex boopis und natürlich auch viele andere Arten ein großes Spektrum an Farbvarianten zeigen. Bei P. boopis z.B. reicht die Färbung von gänzlich gelb über Mischungen von hell- und dunkelbraun bis hin zu dieser auffällig zweifarbigen Variante. Das zeigen auch die Bilder bei AntWeb.

    Ähnliches ist mir auch bei Pseudomyrmex spinicola begegnet. Zumindest wüsste ich von keiner Akazienbewohnerin neben P. satanicus die in Panama vorkommt. Dennoch fanden sich Populationen gänzlich gelblich braun aber auch zweifarbig rot-schwarz gefärbter Tiere. Auch dies lässt sich auf den Bildern bei AntWeb zwar erahnen, ist bei lebenden Exemplaren aber dennoch viel auffälliger.
  • Okay, danke für die Aufklärung, Phil! :)

    Ich finde den Unterschied einfach enorm, die Specimens sehen einfach nur hellbraun aus statt schwarz-orange - dass das vorrangig an der gewählten Belichtung/Beleuchtung liegt, macht aber Sinn.

    LG, Phillip
  • @Phil Gibt es inzwischen eigentlich verbesserte (trockene) wissenschaftliche Präparationsmethoden, bei denen die Farben erhalten bleiben?

    Nicht, dass ich wüsste. Trockenpräparate sind eigentlich eine der besten Präparationstechniken, wenn es darum geht, die natürliche Färbung zu erhalten. Die andere übliche Methode, Alkoholpräparation, schneidet da viel schlimmer ab und die Farben sind schon nach wenigen Jahren stark verfälscht. Wichtig bei alten Präparaten ist vor allem die Lagerung, wenn man Präparate vor Lichteinfall schützt, dann verbleichen sie auch nach hunderten von Jahren nur kaum merklich.

    Ich glaube nicht, dass die Trockenpräparate so stark verbleichen wie es hier den Anschein hat. Durch Chris' Fotographie mit direkten Blitz gibt es stark ausgeprägte Kontraste und Reflektionen. Die Specimens, die man auf z.B. auf antweb sieht, sind absichtlich mit indirekten, sehr diffusen Licht ausgenommen. Dadurch entstehen keine starken Kontraste und auch sonst eher reflektive Oberflächen erscheinen sehr matt. Das macht man, damit man morphologische Merkmale wie Behaarung und vor allem Skulpturierung besser erkennt, denn das sind zuverlässigere Bestimmungsmerkmale als die Färbung.

    Grüße, Phil
  • Das ist wahrscheinlich mit die schönste Pseudomyrmex Art, die ich bisher zu sehen bekommen habe, Chris!

    Was mir hier wieder mal auffällt, ist wie schlecht getrocknete Präparate die Farben des lebendigen Tieres wiedergeben. Im Ameisenwiki sind einige Nahaufnahmen zu sehen, bei denen sich die in natura so kräftige Zweifarbigkeit maximal erahnen lässt: antwiki.org/wiki/Pseudomyrmex_boopis

    Da wird der Wert von Bestimmungsschlüsseln und detaillierten Artbeschreibungen deutlich, aber dazu bin ich immer etwas zu faul und vergleiche lieber Fotos. :D

    @Phil Gibt es inzwischen eigentlich verbesserte (trockene) wissenschaftliche Präparationsmethoden, bei denen die Farben erhalten bleiben?
    Manche der samples sind ja auch einfach schon Jahrzehnte alt.

    LG, Phillip
  • Hey Phillip,

    ich bin nur einmal über eine Arbeiterin gestolpert, und habe sonst leider keine weiteren Beobachtungen gemacht. Alles was man über die Art weiß sind anekdotische Beobachtungen von Jack Longino, der sich seit >20 Jahren mit Costa Ricas Ameisen beschäftigt.
    Er schrieb dazu im Antwiki, dass die Art wohl regelmäßig auf Bäumen angetroffen wird und manchmal größere Straßen ausbildet. Als Beutetiere fand er in einem Nest verschiedene Käfer und Wanzen.

    Sie sehen in der Tat den E. tuberculatum ähnlich, sind fast gleich groß und ähnlich gefärbt.

    Grüße, Phil
  • Was für eine hübsche Art, Phil! Wenn man nicht genau hinschaut könnte man im ersten Moment glatt denken, dass es sich um eine Ectatomma tuberculatum Arbeiterin handelt - aber es zählen ja auch beide zur selben Unterfamilie.

    Ist dir etwas über die Lebensweise dieser Art bekannt?

    LG, Phillip
  • Hi Leander,

    danke, finde ich auch. Ich habe die Gyne fast genau vor einem Jahr erhalten, sie gründete verhältnismäß leicht und legte im Verhältnis zu einer Ectomomyrmex Gyne und einer Odontoponera Gyne, die beide zeitgleich bei mir gründeten, schnell viele Eier und nahm auch Futter gut an, trug raus, was sie nicht mehr brauchte. Echt super. Heute ist die Kolonie schon recht groß und bewohnt ein von ihnen selbstgebautes Nest aus Erde und pflanzlichem Material unter Epyhyten, quasi an der Rückwandwand des Formicariums, mit vielen Tunneln, Kammern und Gängen.

    Gruß, Olaf