Reply to Thread

This site uses cookies. By continuing to browse this site, you are agreeing to our Cookie Policy.

Newly created posts will remain inaccessible for others until approved by a moderator.

Information
Verification (“reCAPTCHA”)
Message
  • :)
  • :(
  • ;)
  • :P
  • ^^
  • :D
  • ;(
  • X(
  • :*
  • :|
  • 8o
  • =O
  • <X
  • ||
  • :/
  • :S
  • X/
  • 8)
  • ?(
  • :huh:
  • :rolleyes:
  • :love:
  • 8|
  • :cursing:
  • :thumbdown:
  • :thumbsup:
  • :thumbup:
  • :sleeping:
  • :whistling:
  • :evil:
  • :saint:
  • <3
  • :!:
  • :?:
  • :ABC:
  • :sonne:
  • :read:
  • :mafia:
  • :werken:
  • :recht:
  • :denken:
  • :drehen:
  • :finger:
  • :torte:
  • :feiern:
  • :torte1:
  • :zzz:
  • :servus:
  • :alk:
  • :geburt:
  • :ballon:
  • :beach:
  • :boss:
  • :blues:
  • :bye:
  • :hammer:
  • :sorry:
  • :xmas:
  • :tanne:
  • :no:
  • :ok:
  • :pardon:
  • :poli:
  • :rock:
  • :roulette:
  • :sleep:
  • :schreck:
  • :tapping:
  • :tease:
  • :thanks:
  • :wait:
  • :welcome:
  • :yu:
  • :bash:
  • :puke:
  • :o
  • :shock:
  • :???:
  • :cool:
  • :lol:
  • :x
  • :oops:
  • :cry:
  • :twisted:
  • :roll:
  • :idea:
  • :arrow:
  • :-|
  • :mrgreen:
  • :geek:
  • :ugeek:
  • :angel:
  • :clap:
  • :crazy:
  • :eh:
  • :lolno:
  • :problem:
  • :shh:
  • :shifty:
  • :sick:
  • :silent:
  • :think:
  • :wave:
  • :wtf:
  • :yawn:
  • :drop:
  • :schreckhex:
  • :happy:
The maximum number of attachments: 5
Maximum file size: 0 Byte
Allowed extensions:
Automatically detects web page links.
Displays smilies as smiley-images.
Allows BBCodes to be used.

Previous Posts 17

  • Hallo Leute.

    In diesem Jahr hielt ich nun Hornissen bei mir und ausgerechnet jetzt zwangen uns die Umstände, die Wohnung in Brohl zu verlassen und umzuziehen. Parkplatzprobleme, wir konnten nicht mehr unsere Fahrzeuge hier parken. So sind wir nach über sechs Jahren nun umgezogen. Umziehen ist ätzend, schweres Schleppen und was man an Zeug hat, kaum zu glauben...
    Aber, was soll's, an einen Umzug haben wir schon lange gedacht, B9 und Rheinschiene haben immer ziemlich genervt.

    Dumm natürlich, dass gerade heuer die Hornissen bei uns sind. Es war ein etwas uncooles Gefühl, dass Hornissenvolk in seinem Nestkasten auf dem Schoss zu haben bei einer halbstündigen Autofahrt. Natürlich waren der Eingang und Luftlöcher gut verschlossen. Trotzdem. Immerhin gibt es noch einige dutzend Arbeiterinnen im Nest, etliche von ihnen schienen "gewaltbereit" zu sein während der Fahrt. Jedenfalls brummte es im Nest bedrohlich.
    Aber ich wollte die Tiere natürlich mitnehmen und sie nicht irgendwie zurücklassen.

    Also holten wir das Hornissenvolk an einem frühen Morgen in der vergangenen Woche. Im Anschluss mussten wir an diesem Tag noch zweimal rüber fahren, einige Arbeiterinnen trudelten erst im Laufe des Morgens ein, Hornissen fliegen auch in der Nacht und so sind nie alle daheim. Freitag, zur Übergabe der alten Wohnung, waren alle bei uns am neuem Wohnort und die alte Wohnung war und ist "hornissenfrei".

    Nun verbringen die letzten Hornissen des Volkes ihre letzte Zeit, gut versorgt, in Neuwied und leben hier auf meiner Terrasse. Das bedeutet auch, dass ich nun nicht mehr in das Nest schauen kann, die Sichtscheibe ist mit wärmedämmenden Material verkleidet.
    Die Tage werden kühler und feuchter, die Tiere fliegen weniger und umso wichtiger ist jetzt eine ausreichende, reichliche Versorgung mit Zucker.
    Es soll ihnen auch hier an nichts fehlen.



    LG, Frank.
  • Hallo Frank!

    Schade das die kleinen "Flugschweinchen" dir so langsam die Geruchsknospen absterben lassen. Aber ich denke das nimmst du ja gerne in kauf, diese schönen Tiere geben einen ja auch einiges zurück.

    Dieser einblick war sehr faszinierend und nicht viele Menschen können diesen Tieren so viel abgewinnen wie du es tust. Noch weniger würden sich die kleinen so nah an sich heran holen um sie rund um die Uhr beobachten zu können. Wenn ich mal eine eigene Immobilie habe, werde ich auch dafür sorgen das diese Tiere sich in meinem Garten wohlfühlen werden. Ich finde sie weitaus angenehmer als gewöhnliche Wespen, sie sind halt nicht so aufdringlich.

    Ich danke dir für diesen Bericht und hoffe doch das es nächstes Jahr wieder ein solches Experiment geben wird. Wenn ich ein wunsch äußern dürfte, Hummeln wären mal eine sehr interessante Beobachtung, dazu gibt es auch sehr wenig.

    Grüße
    Mathias
  • Hallo Leute.
    Mit meinen lieben Hornissen geht es nun langsam zu Ende. Die Zahl der Arbeiterinnen geht rapide zurück, der Flugverkehr am Flugloch ist nun sehr viel ruhiger als im Sommer. Im gleichem Maß nimmt die Zahl der Männchen zu im Nest, die Herren verlassen das Nest erst nach einigen Tagen. Für die verbliebenen Arbeiterinnen bedeutet das jede Menge Stress, die hungrigen Männchen wollen mit Kohlehydraten versorgt werden.

    Es ist in den letzten Tagen kühler geworden und so haben die Arbeiterinnen die Nesthülle erweitert und auch die Sichtscheibe zugebaut. Sie gewähren mir keinen Einblick mehr. Aber das ist schon in Ordnung.



    Die alte Königin scheint schon einige Zeit verschwunden zu sein. Vor einigen Wochen war sie noch im Nest. Phil war Ende August bei mir, da konnten wir sie noch im Nest sehen.
    Irgendwie geht alles sehr ruhig im Nest zu. Die Hornissen scheinen kein Problem damit zu haben, dass der Untergang ihres Staates bevorsteht.

    Übrigens ist es auch für mich okay, wenn das Volk nun langsam schwindet. Man muss schon sagen, dass die Stoffwechselvorgänge dieser großen Wespen gewisse Auswirkungen haben. Sollte ich noch einmal das große Glück haben, Hornissen bei mir beherbergen zu können, werde ich das eher nicht im inneren Bereich der Wohnung tun. Es ist ja klar, das sind große Tiere, die viel Nahrung eintragen.
    Mit der Anlage meines Nestkastens (ursprünglich ja für die viel kleineren Wespen der Art Vespula vulgaris) hatte ich das Problem ja weitgehend gelöst. Der Eingang des Nestkastens befindet sich ganz unten, was die Wespen dazu zwingt, ihren dorthin, nach unten fallenden Unrat und ihre Abfälle nach draußen zu entsorgen. Nichts, oder nicht viel kann liegenbleiben, wenn der Weg frei gehalten werden soll. Die großen Hornissen jedoch haben auch einen sehr großen Flüssigkeitsbedarf, d.h., sie tragen viel Wasser und süße Pflanzensäfte ein, dementsprechend verlässt auch viel "wässriges" ihre Körper und, naja, das kann man schon manchmal bemerken.
    Es gibt Dinge, die man für eine Zeit gerne auf sich nimmt.

    Denn es sind wundervolle Tiere. Ich bin froh, dass sie ihren Zyklus weitgehend abschließen konnten und sie bleiben auf der Fensterbank, bis bei ihnen völlige Ruhe eingekehrt ist.

    LG, Frank.
  • Hallo Leute.

    Das Hornissenvolk ist wieder etwas gewachsen, das Nest wurde etwas vergrößert. Die Arbeiterinnen haben begonnen, die fünfte Wabe zu errichten. Diese Wabe wird sicher die größeren Königinnenzellen besitzen, denn es wird Zeit, Jungköniginnen aufzuziehen.



    Bereits jetzt werden viele Männchen aufgezogen.



    Das hat mich etwas überrascht, so früh habe ich nicht mit Männchen gerechnet. Denn noch immer ist die alte Königin fit und im Nest, das soziale Gefüge im Hornissenstaat scheint noch in Ordnung zu sein. Die Altkönigin kann die Arbeiterinnen noch kontrollieren, wie es aussieht. Zumindest sehe ich keinen Streit oder Zwistigkeiten unter den Arbeiterinnen.
    Es scheint, als ob die Hornissen einschätzen können, wie viel Platz für das Nest zur Verfügung steht und fangen entsprechend der Jahreszeit an, Geschlechtstiere aufzuziehen. Zumindest sieht es fast so aus, als ob meine Hornissen sich den Platz, der ihnen zur Verfügung steht, eingeteilt haben. Hornissen können ja sehr viel größere Nester errichten. Funktionierende und sich reproduzierende Kolonien können aber auch mit sehr viel weniger Platz auskommen. Wenn es möglich ist und ein geeigneter und größerer Nistplatz in der Nähe aufzufinden ist, ziehen Hornissenvölker sogar manchmal um. Das ist dann schon eine Leistung für diese Wespen, die ja nur einjährige Staaten aufbauen. Es erfordert Kommunikation, Rekrutierung und Organisation.
    Mein Völkchen hat nun den Zenit überschritten. Ich hoffe, dass es ihnen noch gelingt, einige junge Königinnen aufzuziehen. Mit ihren Männchen jedoch beteiligen sich meine Hornissen schon jetzt an der Reproduktion der Art.

    LG, Frank.
  • Hallo Insektenfreunde.

    Das Hornissenvolk hat weiter an seinem Nest gebaut und die Nesthöhle beträchtlich erweitert. Die Wespen haben bereits begonnen, die vierte Wabe zu bauen.



    Als ich heute in das Nest schaute, sah ich die Königin. Typisch für eine "alte" Wespe,, sie hat ihre Behaarung und Beborstung nun fast völlig verloren und die Enden ihrer zusammen gelegten Flügel sind etwas ausgefranst. Das Leben dieser imposanten Wespe wird in den nächsten Wochen zu Ende gehen, wenn es gut geht, lebt sie noch bis Ende September, bestenfalls bis in den Oktober.
    Das aber nur, wenn sie die Kraft behält, ihre Arbeiterinnen weiter zu dominieren. Oft sterben die Königinnen der Faltenwespen nicht direkt an Altersschwäche, sondern an den Verletzungen, die ihnen ihre Töchter zufügen. Dazu kann es kommen, wenn die Königinnen ihren pheromonellen Einfluss auf den Wespenstaat verlieren und so die Töchter, Arbeiterinnen beginnen, eigene Fortpflanzungsinteressen zu verfolgen und für wichtiger zu halten. Bei den entsprechenden Putschversuchen stört dann die Mutter und muss beseitigt und heimtückisch erdolcht werden. Ein Wespenstaat geht so nicht selten an Anarchie zugrunde.
    Warum sollte es bei diesen wundervollen Insekten anders sein als bei uns...

    Aber, zum Glück ist es bei meinen Hornissen noch nicht so weit und es muss auch nicht dazu kommen.

    Königinmutter. In aller Pracht.



    LG, Frank.
  • Das Hornissenvolk wächst weiter. Das Nest hat sich in den letzten Tagen weiter vergrößert. Ich schatze die Individuenzahl des Hornissenstaates jetzt etwa auf 50 bis 70 Arbeiterinnen.
    Die Tiere lassen sich überhaupt nicht stören, wenn ich die Abdeckung wegnehme und sie im Nest beobachte. Natürlich muss ich aber Erschütterungen vermeiden.



    Heute regnet es und gewittert hier am Rhein. Obwohl es stark regnet, fliegen die Arbeiterinnen wie gewohnt ein und aus. Das nasse Wetter scheint ihnen wenig auszumachen, solange es warm ist.
    Zwei Arbeiterinnen streben zum Nestausgang.



    LG, Frank.
  • Mathias, du hast sicher recht mit dem Polysterol. Ich werde das Zeug auch nicht noch mal verwenden.
    Aber dieser Nistkasten ist mit seinem Inventar bereits drei Jahre alt, er stand noch hier herum und ich musste im Frühsommer schnell eine gute Unterkunft für die Hornissenkönigin und ihr Anfangsnest bereitstellen. Vor einiger Zeit lebten im gleichem Kasten ja die Vespula vulgaris und so hatte ich diesen Kasten noch, passend zum Einflugloch am Fenster.
    Aber wie gesagt, du hast recht. Jetzt, wo die Hornissen den Bogen raus haben und das Zeug zu entsorgen gelernt haben, liegen die kleinen Polysterolbröckchen überall herum, auf meinem Balkon und natürlich in der Umgebung. Ich muss die Hornissen nun aber gewähren lassen.
    Vor Jahren war das eigentlich kein großes Thema. Jetzt aber ist so ein Umgang mit dem Zeug sicher nicht mehr zeitgemäß. Natürlich meine ich meinen Umgang in dem Fall, die Hornissen können ja nichts dafür.

    Wenn man sich überlegt, in welchen ungeheuren Mengen dieses Zeug ausgebracht wird, als Isolierungen usw., und dass es nach wenigen Jahren eigentlich Sondermüll ist, dann kann man schon nachdenklich werden.

    Ich werde in den kommenden Jahren sicher anderes Material verwenden...

    LG, Frank.
  • Hallo Frank!

    Da hat sich seit meinem letzten Besuch ja einiges getan. Diese fetten Larven im vorderen Teil könnten schon fast Geschlechtstiere sein?

    Du solltest im nächsten Jahr vllt nur trockenes Moos als Verkleidung/Dämmung verwenden. Dieses Plastikgelumpe würde ich den fleißigen Tieren ( welche auch immer da nächstes Jahr einziehen dürfen) nicht noch einmal anbieten.

    Bin mal gespannt wie es weiter geht.

    Gruß
    Mathias
  • Hallo Freunde.
    Das Nest der Hornissen wächst, die Hornissen bauen zielstrebig ihren Staat auf.



    In den letzten Tagen hat das Nest merklich zugelegt. Beide Waben wurden vergrößert, aus beiden Waben werden in den nächsten Tagen viele junge Arbeiterinnen schlüpfen.
    Die Hornissen sind ständig mit der Erweiterung ihrer Nisthöhle beschäftigt. Es zeigt sich aber, dass die großen Wespen mit den zerbröselten, abgenagten Material Transportprobleme haben. Das lockere, trockene Zeug lässt sich nur schwer zusammenballen und nach draußen entsorgen. So sind einige Tiere ständig damit beschäftigt, den Eingang freizuhalten und bemühen sich unablässig, das Abraummaterial zu entsorgen.

    LG, Frank.