Pinned Das Bild des Tages

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    • Hallo allerseits,
      derzeit bin ich gerade in Peru unterwegs.
      Gestern abend konnte ich etwas sehr interessantes beobachten (entschuldigung für die miese Qualität):
      Eine Pepsis sp. Wespe mit ihrer Beute (Vogelspinnenart). Die Bestimmung von beiden ist noch in Arbeit :D:


      Dieser kleine Brummer (die Tiere sind wirklich laut) zog ihre Beute durch die Blätter was meine Aufmerksamkeit erweckte. Die Spinne war sichtlich paralysiert.
      "Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat" - Winston Churchill
    • Hallo.
      Diese Cataglyphis bombycinus überraschen mich immer wieder. Eine derart tolerante, "ausländerfreundliche" und friedliche Art gibt es wohl kaum noch einmal unter den Ameisen. Dabei können auch diese Ameisen sich wehren, energisch ihre Kolonien verteidigen usw..

      Nun habe ich meinen Kolonien bewusst vor ein paar Tagen Brut von Myrmica rubra gegeben und sie damit gefüttert. Den größten Teil davon haben die Cataglyphis an ihre Larven verfüttert.
      Jedoch ist eine Myrmica in einem Nest geschlüpft und ist seit einigen Tagen voll integriert im Kolonieleben der kleinen Kolonie. Das ist nun wirklich verrückt und ungewöhnlich. Die kleine Myrmica kümmert sich um die Brut, sie wird geputzt und sogar gefüttert von den Arbeiterinnen der Cataglyphis und scheint tatsächlich vollkommen akzeptiert zu sein.



      Diese beiden Arten sind nicht gerade eng miteinander verwandt. Für mich ziemlich verrückt.

      Es wird natürlich nicht funktionieren, die Myrmica-Arbeiterin wird wohl nicht mit den Larven der Cataglyphis zurecht kommen. Trotzdem, die lasse ich erst mal drin.

      LG, Frank.
    • Dieses hübsche Tier habe ich von einem Baum in Ecuador abgesammelt, und bislang nur ein einziges Mal gefunden. Es handelt sich um eine Lachnomyrmex, bei der Art bin ich mir noch unsicher (fernandezi oder grandis?). EDIT: Wie durch den Artbeschreiber Rodrigo Feitosa bestätigt handelt es sich um L. fernandezi, ein weiterer Erstnachweis für Ecuador!

      Eine Schönheit! Über die Biologie ist nichts bekannt.
    • Bonjour/Hello/Priviet/Ola und Hallo

      Ich habe ja schon seit Jahren eine Camponotus cruentatus Kolonie. Dieses Jahr lasse ich ihr freien lauf, davor hatte ich sie bewusst klein gehalten. Natürlich ist es aber auch so das in den ersten beiden Jahren nicht viel Entwicklung vorhanden ist. Sie wachsen Anfangs doch sehr langsam, belohnen meine Geduld aber nun mit Aktivität, neugier und einer gesunden Portion Aggressivität. Hinzu kommt das die hübschen Tagaktiv sind, ist nicht so selbst verständlich bei Camponotus Arten. Die etwas größeren Arbeiterinnen haben auch nicht die geringste scheu oder reagieren gar ängstlich wenn man ihnen etwas zum Fressen vor die Nase hält. Nein sie packen beherzt zu, rekrutieren und vom Zuckerwasser können sie nicht genug bekommen, als hätte ich das Zeug mit Drogen gestreckt :finger: . Ich weiß manchmal gar nicht wo sie das ganze Zuckerwasser lassen. Die Königin scheint es nicht zu bekommen, die sieht recht mager aus. Scheint aber dennoch fleißig zu sein, wie ein Blick in das Nest verrät:



      Kleinere Larven scheinen irgendwie auf den Puppen gelagert zu werden, was das nun wieder soll :denken:



      Gruß
      Mathias
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
      (aus dem Internet)