*Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

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    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Markus!

      Schön das dir die Bilder gefallen. Auf den ersten beiden Bildern ist Masdevallia constricta x heathii zu sehen, die dürfen bis zu 26°C und hohe Luftfeuchtigkeit haben. Auf den nächsten beiden ist dann Masdevallia kimballiana x ampullacea, zumindest wurden sie mir als solche verkauft. Auf den Bildern im Netz sieht sie aber ganz anders aus. Kann ich also nicht wirklich etwas zu sagen.

      Gruß Mathias
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
      (aus dem Internet)
    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hi Mathias,
      Ein wirklich schönes Becken hast du dir da zusammengebaut. Bei mir ist es derzeit leider immer wieder zu trocken, damit die Orchideen blühen (den Ameisen gefällt es aber und das ist ja eigentlich das wichtigste).
      Besonders deine Orchideen gefallen mir und zusammen mit den Bromelien sieht das genial aus :thumbup: .
      Da Roger und Marcel noch nicht geantwortet haben: Sie verwenden Parkettkleber nordparkett.com/product_info.p…ttklebstoff_8_kg.html/url
      Ich wollte schon seid einer ganzen Zeit mir den Kleber kaufen, nur derzeit bin ich vom Preis zurückgehalten worden.
      Aber an Marcels und Rogers Rückwänden sieht man, dass das Zeug super aussieht ;).

      Grüße Nils
      "Ein Experte ist ein Mann, der hinterher genau sagen kann, warum seine Prognose nicht gestimmt hat" - Winston Churchill
    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Leute!

      Ich versuche mal die Veränderungen der letzten Wochen und Monate einigermaßen geordnet auf die Reihe zu bringen.

      Das Becken:

      Das Becken wurde von mir einer Kompletten Überarbeitung unterzogen. Das Xaxim und der „Rainforest Background“ wurden komplett entfernt und durch eine Erde/Mörtel Mischung ersetzt. Dazu habe ich das Becken an der Rückwand und an den Seiten mit Styropor ausgekleidet und darauf die neue Rückwand modelliert. Diese Mörtelmasse verhält sich wie normaler Mörtel, trocknet etwas langsamer ist aber Steinhart. Er nimmt trotzdem Feuchtigkeit auf und ist damit Ideal für meine Zwecke. Das Verarbeiten war sehr Leicht und alles in allem (Abbau, Reinigung, Auskleiden, modellieren und Austrocknen) hat es fünf Tage gedauert bis das Becken wieder zur Verfügung stand. Danach habe ich es neu eingerichtet. Leider sind mir bis heute zwei Orchideen eingegangen und auch zwei andere Pflanzen haben es nicht geschafft. Das Becken dümpelte so etwas vor sich hin bis ich Ende November endlich eine Berieselungsanlage einbauen konnte. Dazu habe ich das Becken dann gleich noch mit neuen Pflanzen versorgt und seit dem läuft es auch wieder sehr gut. Das Becken sieht aber trotzdem noch recht kahl aus. Vor allem die Rückwand ist noch nicht sehr bewachsen.

      Die Beregnungszeiten sind Täglich von 17:00 – 17:02 und Montags, Mittwochs und Freitags noch einmal von 8:00 – 8:02 Uhr. Das ist nach einigen versuchen der Beste Rhythmus. Seit dem die Anlage (4 Nebeldüsen) in Betrieb gegangen ist entwickelt sich auch das Moos wieder ganz Ordentlich. Ich benutze meist Regenwasser, habe ich das nicht Ausreichend zur Verfügung dann kaufe ich für 1€, fünf Liter Kanister mit normalen stillem Wasser. Aber hier regnet es ja oft Genug, das musste ich erst zwei mal machen :)

      An der Beleuchtung hat sich nichts geändert, eine Mondlichtlampe ist hinzu gekommen. Aber das ist nur „Ambiente“ weniger für Ameisen Sinnvoll.

      Die Bewohner:

      Springschwänze, einige Asseln und andere kleine Lebewesen bewohnen das Erdreich. Kleine Schnecken durchstreifen das Becken und eine winzige Spinne die ich im Baumarkt bei den Orchideen fand bewohnen das Becken. Die Spinne sah ich jetzt aber schon länger nicht mehr. Eventuell war es ihr zu viel mit dem Nebel, da ging ihr kleines Netz öfters kaputt.

      An Ameisen ist nicht mehr viel Los in dem Becken. Die Camponotus habereri habe ich schon seit einem guten Monat nicht mehr gesehen. Sonst konnte man wenigstens hin und wieder noch einmal eine Arbeiterin am Zuckerwasser beobachten. Oder sie liefen auf dem Boden und jagten Springschwänze. Aber jetzt ist nichts mehr zu sehen von ihnen.
      Eventuell liegt das an der Polyrhachis sp. Kolonie die seit einigen Monaten in dem Becken lebt. Von anfänglichen 25-30 Arbeiterinnen dürften es nun 100-130 Tiere sein, Tendenz eindeutig steigend. Das sind schon recht Aufgeweckte Kerlchen die aber leider nur Abends, bzw. Nachts unterwegs sind. Tagsüber sind sie nur im Nestbereich zu beobachten. Dann sind das aber meistens auch nur 3- 5 Tiere. Aber wenn sie Abends los ziehen sind es sicher 30 Arbeiterinnen die durch das Becken ziehen. Finden sie dann von mir ausgelegte Maden, Heimchen oder Spinnen, dann tragen sie die meist alleine in ihr Nest. Thunfisch haben sie aber auch schon genommen, nur da bin ich vorsichtig, wärme und Feuchtigkeit + Fisch, das kann schnell gammeln. Sie sind aber nicht wählerisch bei der Nahrung. Bis jetzt wurde noch nichts ausgelassen. Wenn ich Zuckerwasser anbiete dann bildet sich auch schon mal eine kleine Straße dort hin. Dann wird gierig getrunken und die Stelle auch bewacht. Für die Camponotus habe ich einzelne tropfen im Becken verteilt. An diese konnte ich sie früher noch beobachten... aber wie gesagt gesehen habe ich sie schon länger nicht mehr. Die Kolonie lebt in aus Pflanzenteilchen zusammen geklebten Nestern. Dabei benutzen sie nicht ihre Larven sondern kauen diese Pflanzenreste zu einem Brei den sie dann zusammen setzen. Anfangs bauten sie dieses Nest zwischen den Bromelien. Aber ihn gefiel es nicht das ich dann mit meiner Prühflasche kam um das Becken zu befeuchten. Sie zogen mehrmals im Monat um bis sie sich zuletzt an die vordere der beiden Lampen zu schaffen machten. Dort haben sie jetzt ein Kinderfaust großes Nest. Es ist komplett Trocken und wird alles paar Wochen ein Stück vergrößert. Zuletzt wurde diese obere Turm angebracht, ein zweites Stockwerk sozusagen.

      Hier drei Bilder davon, sind aber nicht so gut:



      Über kurz oder lang muss da aber noch wenigstens eine weitere Art in das Becken. Da muss ich mal schauen was sich da ergibt in den nächsten Monaten, so ist jedenfalls recht wenig los, vor allem am tage ist gähnende Langeweile angesagt.

      Nun noch weitere Bilder vom Becken:

      Übersicht:



      Hier ist die "Nebler Anlage" an:


      Etwas näher ran:




      LG, Mathias
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    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Mathias,
      die Bepflanzung lässt bereits erahnen, wie das Becken in einiger Zeit aussehen wird, gefällt mir sehr gut. Was genau ist das für eine Wurzel (?), die nach rechts oben an die Seitenwand gelehnt ist? Sieht richtig gut aus, weil sie nicht so glatt ist.

      "Mathias Zille" wrote:

      Diese Mörtelmasse verhält sich wie normaler Mörtel, trocknet etwas langsamer ist aber Steinhart. Er nimmt trotzdem Feuchtigkeit auf und ist damit Ideal für meine Zwecke.

      Was genau ist das denn für ein Mörtel? Bekommt man den im Baumarkt? Würde mich durchaus interessieren, denn meine Pakettkleber-Rückwand ist doch recht anfällig für beißwütige Ameisen, ich denke beim Mörtel werden sie es deutlich schwerer haben bis zum Styropor durchzukommen. Ich vermute aber mal dafür ist das Becken auch sehr schwer?

      Bin gespannt welche Art in absehbarer Zeit dazu kommen wird, um das Becken zu beleben.

      LG, Phillip :)
      "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen." (Jean Anouilh)
    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Phillip!

      Das ist ein Efeu Stamm, den habe ich mir mal aus dem Wald geholt nachdem dort ein paar Bäume gefällt wurden lag da eine Menge von rum.

      Die Mörtel Masse kann man hier kaufen (Klick mich). Finde ihn eigentlich recht gut. Besser als vorher in jedem Fall. Das Gewicht ist eigentlich nicht viel höher als vorher auch. Du trägst das ja mit maximal 1cm dicke auf, bei mir sind es eher 8mm.

      Ja ich glaube da muss im Frühjahr unbedingt noch etwas rein. Egal was es müssen schon min. 50 Arbeiterinnen sein damit sie sich auch gegen die Polyrhachis durchsetzen können. Wobei ich denke das die recht friedlich sind.

      Freut mich das es dir gefällt, ich hoffe ja das es jetzt schön schnell dichter bewächst.

      Gruß
      Mathias
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
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    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Leute!

      Ich habe das Tropenbecken am Wochenende umgebaut, nicht dramatisch aber der Efeustamm in der Mitte musste mal gewechselt werden. Ich habe das ganze etwas vorgezogen, war das doch erst für den Sommer geplant.
      Da ich aber nun doch noch Camponotus habereri gesichtet hatte war ich versucht dieser kleinen Kolonie irgendwie unter die Arme zu greifen. Ich ging damals von maximal vielleicht noch 6-8 Tieren aus. Größer hatte ich sie, aufgrund der Tatsache das ich sie Wochenlang nicht zu Gesicht bekomme habe, nicht eingeschätzt.
      Also habe ich den Stamm vor zwei Wochen aus dem Becken genommen und an der Gabelung auseinander gebrochen. Da plumpsten mir doch tatsächlich einige Larven und ca. 15 Arbeiterinnen auf das vorbereitete Zeitungspapier. Die Königin war auch richtig fit, schön dick und wirkte recht agil. Ich setze sie in eine größere Box in der ich eine flache Box vorbereitet hatte. Der liebe Krafty hatte mir zur Unterstützung einige Puppen geschickt die ich der Kolonie mit unter schob. So hielt ich sie die letzten beiden Wochen in der Box und päppelte die Kolonie weiter auf. Eigene Puppen gab es nicht nur eine Menge kleine und mittel große Larven.
      Gestern kam ich dann endlich dazu das Becken herzurichten. Ich habe jetzt oben links ein weiteres kleines Nest angebracht das ich auch mit einer Wärmematte erwärmen kann. Einblick habe ich von außen auch und so sollte ich nun etwas besser reagieren können. Vorausgesetzt die bleiben da auch, das weiß man ja nicht.

      Zwei Videos vom Umzug heute morgen:



      Das ging sehr schnell das Nest wurde schnell entdeckt, kein wunder hatte ich die Schachtel doch genau davor gelegt.

      Wie der Zufall so will wurden bei uns im Stadtwald wieder ein paar Bäume gefällt und auf einem Platz gesammelt den man gut erreichen kann. Dort habe ich mich wieder am Efeu bedient und dieses mal verzweigte Äste genommen, denke das sieht auch hübsch aus. Dazu noch ein paar Bilder vom Becken:



      Der Polyrhachis sp. Kolonie geht es sehr gut. Ich denke 150 Tiere sollten es jetzt sein und es scheint so als würde es sich auf diesem Level einpendeln wollen. Hin und wieder fische ich ein paar tote Tiere aus dem Becken, nie viele auf einmal aber Verluste scheint es zu geben. Aber das ist alles in einem Rahmen wo man sich keine sorgen machen muss. Die Kolonie wächst und nimmt gut Nahrung auf, ich hoffe auf Geschlechtstiere in diesem Jahr. Obwohl ich damit eigentlich eh nichts Anfangen kann sehe ich es als Zeichen guter Haltung wenn Geschlechtstiere in einer Kolonie auftauchen.

      Hier mal zwei Videos wie es ausschaut wenn es frisches Rohrzuckerwasser gibt:



      Ich erwähnte es schon, ich bin jetzt komplett auf Rohrohrzucker umgestiegen, das essen wir jetzt auch nur, dann bekommen es die Ameisen auch :).

      Das soll es dann auch erst einmal wieder gewesen sein.

      Gruß
      Mathias

      Nützliche Links zum Thema:
      Camponotus habereri – Gemeinsamer Haltungsbericht
      Gemeinschaftsbecken
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
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    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Zusammen!

      Wollte hier mal einen kleinen Überblick geben. Wie entwickeln sich die Camponotus habereri, was macht das Becken?

      Camponotus habereri:

      Der Kolonie geht es richtig gut. Nun mit Nesteinblick und der direkten Zugabe von Insekten läuft es. Auch die Tatsache das sie nun eine Wärmematte am Nest haben wirkt sich positiv aus. Das Bereitstellen zweier Zuckerwassernäpfe scheint auch etwas zu bringen, wobei die Polyrhachis sp. Kolonie beide in der Nacht besetzt. Trotzdem scheint die Kolonie ihren Teil ab zubekommen, sehen die Arbeiterinnen doch stehts gut gefüllt aus.

      Hier ein Überblick vom 09.03.2014:



      Dann ein Bild von heute Morgen:



      Schön zu erkennen wie sie sich entwickelt haben. Auch insgesamt seit dem Umzug ist das Wachstum doch recht erstaunlich. Nun mache ich mir auch weniger Sorgen das die Polyrhachis sp. Kolonie sie dann doch noch mal angreifen könnte. Eine Arbeiterin scheint es aber dennoch gewagt zu haben und warf ein Blick in das Nest. So scheint es zumindest da ich vor drei Tagen, bei einem Kontrollblick, sehen konnte wie einige Camponotus an einer Arbeiterin zerrten. Nun noch ein paar weitere Bilder:



      Soviel dazu.

      Das Becken:

      Ja ich würde sagen auch hier sieht es langsam gut aus. Das Efeu wächst nun auch wieder, die ersten zart grünen Blätter sind zu sehen. Zwei der Orchideen blühen nun auch wieder. Sieht sehr hübsch aus. Mal sehen die nächste Orchidee sollte ich mal in rot kaufen :)



      Das Becken schaut nun so aus:



      Wie man sieht wächst es immer mehr zu, die Rückwand Hinten könnte etwas mehr Grün vertragen, aber das wird schon mit der Zeit kommen.
      Ich bin sehr Zufrieden damit, das soll ja angeblich das wichtigste sein.

      Machts gut ihr lieben.

      Gruß
      Mathias
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
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    • Re: *Tropenbecken - Beobachtungen, Haltung und Diskussion

      Hallo Mathias,
      ich finde gerade im letzten Update sieht dein Becken sehr sehr gut aus, und da es zu diesem Zeitpunkt gerade erst wieder neubepflanzt wurde bin ich doch sehr neugierig wie grün es den mittlerweile geworden ist!
      Auch würde mich interessieren wie es den Ameisen geht, sind die C. habereri den anderen davon gewachsen? Die haben ja mitunter ein sehr zügiges Koloniewachstum und Wohnen die Polyrhachis immernoch neben der Lampe?
      Falls du Zeit und Lust hast würde ich mich sehr über ein Update freuen!

      LG Nils
    • Hallo Zusammen!

      Hier geht es nun weiter mit meinem Tropenbecken. Nach dem ich hier (klick mich) über ein paar Bastelarbeiten und technischer Ausstattung geschrieben hatte, kommen wir nun zum eigentlichen Bericht über das Terrarium.

      Zugegeben, es sieht noch gar nicht tropisch aus in meinem "Tropenterraium", aber es ist auch noch nicht so lange in Betrieb. Leider hatte ich es nicht geschafft mich mit dem Becken an meinem Geburtstag selbst zu beschenken. Dafür war es auch davor viel zu warm und arbeiten musste ich ja auch schon wieder. Aber gut, ich bin trotzdem zufrieden. Wir fangen dann heute mal mit der "Flora" an und wenn die Bewohner eintreffen geht es weiter zur Fauna.

      Erst mal zur Übersicht:



      Es ist jetzt ca. 8 bis 9 Tage her als ich das Becken in Betrieb genommen habe. Der Baum unten in der Mitte war der letzte Nachzügler auf den ich noch bis diese Woche Donnerstag warten musste. Ich möchte jetzt einmal kurz alle Pflanzen vorstellen:




      Utricularia bisquamata

      Eine Fleischfressende Pflanze, sie muss sehr feucht gehalten werden, frisst nur Kleinstlebewesen.


      Ficus scandens

      Kleinbleibender, hübscher Ficus.


      Inga edulis

      Ein Baum der einen süßen Saft absondert, ich hoffe den Ameisen wird er gefallen!


      Marcgravia sintenisii

      Rankpflanze aus Costa Rica.


      Kalanchoe uniflora

      Eine Rankpflanze die später noch Kelchartige Blüten bekommt.


      Mediocalar decoratum

      Auch wenn sie nicht so ausschaut, eine Orchidee mit kleinen, orangen Blüten.


      Ornithocephalus gladiatus

      Hübsche Orchidee die recht klein bleibt und hübsche Blüten bekommt.


      Masdevallia Constricta

      Kleine Orchidee.


      Psygmorchis pusilla

      Ebenfalls eine kleine Orchidee.


      Oncidium fancy

      Noch eine Orchidee, sie blüht violett/rot, sieht sehr hübsch aus. Leider schon verblüht bei mir.


      Catopsis moreniana (links) und Guzmania theresa (rechts)

      Zwei hübsche Bromelien, Catopsis sieht etwas untypisch aus, bin gespannt wie die Blüte aussieht.


      Neoregelia ampullacea

      Hübsche Bromelie die einmal eine blaue Blüte tragen wird.


      Neoregelia flandria

      Noch eine Bromelie :)

      So, das waren fast alle, unten mittig, etwas rechts, neben dem Korkast steht noch eine kleine Chirita tamiana. Sie ist Tatsächlich noch aus meinem alten Tropenbecken und lebte die letzten Jahre, mehr schlecht als recht, bei meiner Schwester in der Fensterbank. Nun hat sie wieder einen Platz gefunden.

      Als Befestigungsmöglichkeit habe ich dann noch einen Efeuast eingebaut, dazu noch einen Korkast, der auch mal bewohnt werden könnte. Leider schimmelt dieser jetzt aber etwas. Ein bisschen Moos habe ich auch noch verteilt. Aus diesem sprießen auch schon kleine Pflanzen:
      .

      Als Bodengrund habe ich Lavasteine benutzt. Um das Becken etwas aufteilen zu können, in einen feuchten und einen etwas trockeneren Teil, habe ich noch eine Begrenzung aus Schwarztorfsoden und Weißtorf gebastelt. Der Baum bekam einen Hügel aus Bonsaierde/Kokoshumus Gemisch. Dazu noch etwas Deko aus Orchideenerde und Bambusblätter, einen Bambus habe ich auch noch rechts in die Ecke gesteckt.

      Ich bin soweit zufrieden mit dem Ergebnis. Ein paar Sorgenfalten habe ich aber weil ein paar Pflanzen nicht so Anwachsen wie gewünscht, es kann sein das ich da noch einmal umändern muss. Ach, apropos "umändern", die Beleuchtung habe ich heute morgen noch aus dem Becken ausgebaut und oben drauf gestellt. Ein Lichtkasten ist in Planung. Der Vorteil ist jetzt, ich komme beim Sprühen überall hin, das erleichtert die Befeuchtung ungemein. Dafür ist das Licht jetzt nicht mehr ganz so intensiv. Aber gut, es geht ja auch so, ein Lichtkasten kann da ja auch noch etwas bewirken.

      Von mir war es das für heute!

      Lieben Gruß
      Mathias
      "Manche Menschen brauchen keine Laktose, um intolerant zu sein."
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