*Pheidole spathifera - Haltungsbericht

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    • *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Hallo!

      Da ich auf dem Cataglyphis Becken noch Platz habe, entschloss ich mich, mir noch mal eine Pheidolekolonie zuzulegen.
      Die Pheidolen faszinieren mich sehr, durch ihr Rekrutierverhalten.

      Dieses mal entschied ich mich für Pheidole spathifera aus Asien.
      Die Soldaten sollen eine Größe bis zu 6mm bekommen können.
      Da bin ich mal gespannt darauf.

      Am 27.04.2012 kam die kleine Kolonie in einem Plastikbehälter bei mir an.
      Es sollten eine Königin, 41- 70 Arbeiterinnen sein, was auch ungefähr hinkam.
      Auch etwas Brut war vorhanden.


      Nach dem ich sie begutachtet hatte, stellte ich die Box ins Terrarium.
      Kaum war der Decke entfernt, wurde auch schon die neue Umgebung erkundet.
      Als ich dann Abends von der Arbeit kam, waren sie auch schon ins neue Nest eingezogen.
      Am nächsten Tag bekamen sie mal zuerst ein kleines Heimchen, was auch direkt angenommen wurde und sie schleiften es direkt ins Nest.
      Auch Honigwasser bekamen sie, konnte sie aber nicht daran beobachten.


      Das Terrarium selber wird von allen Seiten gut erwärmt.
      Nur hatte ich dann doch den Eindruck, dass es vielleicht etwas zu warm stand.


      Stellte dann das Becken nach vorne und dadurch wird es nur noch von einer Seite erwärmt.
      An der wärmsten Stelle, direkt neben der Beleuchtung des Catabeckens, hat es jetzt knapp über 30° Grad.
      Im Terrarium selber sind es jetzt 25° Grad und die Luftfeuchtigkeit beträgt 65 %.


      Die wärmeren Bereiche des Nestes werden komplett gemieden.
      Sollte dies in Zukunft so bleiben, werde ich dann das Becken doch an einen anderen Platz stellen.

      Anfang hatte ich das Nest zu stark bewässert und somit sind die Scheiben etwas beschlagen.
      Dies scheint die Ameisen aber nicht zu stören.
      Werde in Zukunft sowieso das Nest so bewässern, dass immer ein kleiner Bereich der Scheibe beschlagen ist. Somit ist gewährleistet, dass das Nest feucht genug ist.

      Zwischen dem vorderen und seitlichen Nest ist eine schmale Spalte.
      In diese sind sie nun hineingezogen und sie fangen auch an, diese zum Teil zuzubauen.
      Habe somit nun keinen Einblick mehr und kann nicht erkennen ob noch Brut vorhanden ist.


      Bin mal gespannt, wie sich die kleinen entwickeln und ob sie auch so ein Rekrutierverhalten haben wie meine pallidula, die ich mal hatte.

      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765
    • Re: Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 02.06.2012

      So wie es ausschaut, habe ich die richtigen Haltungsparameter getroffen.
      Sie haben in den letzten 3 Wochen extrem an Brut zugelegt.
      Es sind jetzt weit über 100 Bruteinheiten in verschiedenen Stadien vorhanden.
      Arbeiterinnen sind es jetzt 60 – 70 und ca 5 Soldatinnen.
      Ich verfüttere jeden Tag ein kleines Heimchen und Honigwasser.
      Honigwasser wird noch nicht so stark besucht, denke aber dies wird sich auch bald ändern wenn mehr Arbeiterinnen vorhanden sind.
      Ein paar Arbeiterinnen durchstreifen ständig das Becken und wenn Futter angeboten wird, sind sie direkt zur Stelle.
      Dann kommen auch die Soldatinnen dazu und zerren die Beute ins Nest.
      Zumindest erledigen die Arbeiterinnen den Transport und die Soldatinnen bewachen das ganze.
      Sie haben sich auch wieder aus der Spalte zurückgezogen und sitzen mit der Königin in den vorderen Gängen.
      Somit kann ich sie jetzt richtig gut beobachten. :D

      Hier noch ein paar Bilder von der Königin und der Brut.
      Leider sind sie nicht so gut geworden, da die Scheibe noch etwas beschlagen ist.
      Aber man kann erahnen wie sie zugelegt haben.


      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 13.07.12

      Welch eine Entwicklung.
      Sie haben in den 6 Wochen noch mal richtig gut zugelegt.
      Es sind jetzt ca 350 – 400 Tiere und davon ca 40 Soldaten.
      Die Mehrzahl der Arbeiterinnen halten sich im Nest auf, es sind nur ca 20 Arbeiterinnen im Becken unterwegs.
      Von den Soldaten sind keine im Becken zu beobachten.
      Außer wenn es Futter gibt, dann ist richtig was los.

      Bei dieser Art fasziniert mich sehr ihr Rekrutierverhalten.
      Es ist immer wieder erstaunlich, wie schnell sie Verstärkung herbeiführen.

      Hab mal ein kleines Video davon aufgenommen.
      Einige Arbeiterinnen versuchen direkt die Beute ins Nest zu ziehen, während andere direkt aufgeregt ins Nest stürmen, dabei eine Duftspur legen und kaum sind sie im Nest verschwunden, stürmen eine Menge Arbeiterinnen und einige Soldaten folgend der Duftspur zur Beute.


      Hier auch noch Bilder dazu:


      Es ist auch schön die Aufgabenverteilung der Soldaten zu beobachten.
      Einige versuchen zusammen mit den Arbeiterinnen die Beute zu zerkleinern, damit dann die Arbeiterinnen die Stücke ins Nest transportieren können, während andere Soldaten einfach nur die Beute bewachen, um mögliche Konkurrenten abzuwehren.
      Dies ist hier auf dem Bild gut zu sehen.


      Die wärmeren Kammern werden weiterhin gemieden bzw. als Abfalllager genutzt.


      Hier noch mal die Übersicht von ihrer Brut.
      Da kommt noch einiges auf mich zu.


      An dieser Stelle möchte ich mal die Unterschiede zu meinen früheren gehaltenen pallidula
      erläutern.

      Die pallidula sind wesentlich Wärmeliebender als die spathifera.
      Ich denke, dass man die spathifera gut bei Zimmertemperatur pflegen kann und ein kleiner Wärmestrahler für die oberen Kammern wird ausreichen.
      Aber dazu später genauere Angaben, wenn sie in einem größeren Becken umgezogen sind und einen anderen Platz erhalten haben.
      Die spathifera haben etwas längere Beine als die pallidula und wirken dadurch mehr graziler.
      Sind aber dadurch auch schneller unterwegs, was man gerade beim rekrutieren bemerkt.
      Beeindruckend sind die Soldaten bei den spathifera.
      Sind um einiges größer und die Köpfe wirken noch wuchtiger als bei den pallidula.

      So das war es mal für heute und ich bin sehr gespannt, was da noch alles auf mich zukommt.

      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 29.10.2012

      Die Kolonie entwickelt sich weiterhin prächtig und die tausender – Marke ist jetzt auch geknackt.

      Sie bekommen jeden Tag ein bis zwei große Grillen.
      Manchmal auch Wachsmottenlarven oder auch mal Puppen von Mehlwürmern.

      Leider haben wir im Moment ein Problem mit Lebensmittelmotten, die wir nicht los werden.
      Umso mehr sind meine Ameisen erfreut.
      Hier die Larven davon.


      Habe jetzt auch mal Samenkörner angeboten, mal schauen ob sie diese auch verwerten.


      Honig oder Zuckerwasser bitte ich ihnen täglich an.

      Hier ein paar Bilder vom Nest.
      So langsam wird es eng.


      Den warmen Bereich des Nestes wird weiterhin gemieden.


      War ja zu erwarten dass sie sich in den Wassertank durcharbeiten.
      An dieser Stelle werden die toten Ameisen entsorgt.


      Obwohl es ja richtig nass ist in diesem Bereich, gab es bis jetzt noch kein Schimmel.

      So langsam wird es Zeit für ein größeres Becken.
      Habe schon eins gekauft, muss jetzt nur noch etwas Zeit haben für es fertig zu machen.
      Bin dann mal gespannt wie sich der Umzug gestaltet.
      Bei den pallidula war dies ja einfach, altes Becken Wärmequelle aus und im neuen an.
      Schon sind sie umgezogen.
      Bei den spathifera ist dies wohl nicht so einfach, da sie ja die Wärme meiden.
      Wenn ich aber das alte Becken komplett erwärme und das neue nicht, könnte es auch funktionieren.
      Werde euch dann berichten, wenn es so weit ist.

      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 25.11.2012

      Endlich habe ich die Zeit gefunden und das dringend benötigte größere Becken fertig gestellt.
      Es hat die Maße 50cm * 30cm* 30cm.
      An der vordere und beiden seitlichen Seiten sind die Kammern und der restliche freie Raum dient als Bewässerungstank.
      Klar, gerade Pheidole werden sie sich früher oder später bis in den Wassertank vorgearbeitet haben, ist aber nicht weiter schlimm.
      Da können sie sich direkt mit Wasser versorgen.


      Anschließend bestrich ich den Ytong mit flüssigem Lehm.
      Das ganze mit Lehm zu streichen macht aber nur Sinn, wenn man wenig und nur sehr sparsam das Becken besprüht.
      Wenn viel gesprüht wird, löst sich recht schnell der Lehm wieder.


      Nachdem der Lehm getrocknet war, füllte ich noch etwas Sand ins Becken und dekorierte es mit frisch gesammelten Moss, Blätter und Steine.


      In die Abdeckung beider Becken bohrte ich noch jeweils ein Loch um sie dann mit einem Schlauch verbinden zu können.


      Kaum war der Schlauch im Becken, wurde dieser direkt neugierig aber auch sehr vorsichtig begutachtet.


      Es dauerte ca 20 Minuten bis die erste Arbeiterin durch den Schlauch gelaufen ist und ins neue Becken angekommen ist.
      Damit sie etwas schneller das neue Becken erkunden, legte ich ein totes Heimchen vor dem Schlauch im neuen Becken.


      Nach 10 Minuten waren schon recht viele Arbeiterinnen im neuen Becken um das Heimchen ins alte Becken zu schleifen und um das neue Becken zu erkunden.
      War doch überrascht was sie noch so alles an Kleingetier in dem Moss fanden.


      Damit sie schneller aus dem alten Becken ausziehen, machte ich die Verdunkelung des Nestbereiches ab und erwärme das Becken stärker, da sie ja die Wärme nicht so mögen.


      Hätte nicht gedacht, dass sie so Nesttreu sind und dass es im Nestbereich nun hell ist, stört sie gar nicht und trotzen auch der Wärme.
      Sind jetzt schon seit 5 Tagen so aber der große Umzug blieb bis jetzt aus.
      Sind bis jetzt nur einige, vielleicht ca 100 Arbeiterinnen, ins neue Nest eingezogen.
      Ist aber jetzt auch nicht weiter tragisch, hat ja Zeit das ganze.
      Im Moment ist das alte Becken noch recht feucht, aber wenn es komplett ausgetrocknet ist, werden sie schon umziehen, so denke ich mal.

      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 02.12.12

      Nun ging es mit dem Umzug doch etwas schneller voran als ich dachte.
      Tag für Tag zogen immer mehr Arbeiterinnen ins neue Nest.
      Die Soldaten hingegen blieben noch größtenteils im alten Nest.
      Erst als die Brut innerhalb von zwei Tagen ins neue Nest getragen wurde, zogen auch die Soldaten mit um.
      Die Königin konnte ich noch nicht finden, denke aber dass sie auch im neuen Nest sitzt.
      Der Umzug selber fand immer Nachts statt, habe somit kaum etwas mitbekommen.

      So sieht es nun im alten Becken aus, nur noch vereinzelt ein paar Arbeiterinnen und Soldaten.


      Hier bewachen sie den Eingang vom neuen Nest:


      Hier ein paar Bilder des neuen Nestes.


      War recht schwer Bilder zu machen, da die Scheiben noch recht stark beschlagen sind.

      Auch im neuen Becken werde ich sie recht trocken halten.
      Das Nest werde ich immer so befeuchten, dass ein Teil der Glasscheiben beschlagen ist.
      Die Temperaturen liegen im linken Bereich, dort wird nur mit einer LED-Leiste beleuchtet, bei ca 21°C – 22°C.
      Dort wo der Strahler hinleuchtet, liegt die Temperatur bei ca 32°C.
      Somit wird der obere Nestbereich schön erwärmt.
      Sie können somit die Brut lagern, wie es ihnen gerade von den Temperaturen passt.

      Im alten Becken mache ich demnächst den Wassertank auf, da sie ja dort ihre verstorbenen Genossinnen gelagert haben.
      Denke spätestens dann, werden fast alle das alte Becken verlassen.
      Dann wird dieses abgeklemmt.

      Bin mal gespannt, wie sie sich im neuen Becken weiterentwickeln.

      LG
      Holger

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    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 06.01.2013

      Das kleine Becken haben nun fast alle verlassen, nur noch ein paar liefen dort herum.
      Habe es nun vom großen Becken abgeklemmt.

      Die Kolonie hat sich auch recht gut in die neue Umgebung und Nest eingelebt.
      Die Brut wird hauptsächlich in die oberen, wärmeren Kammern gelagert.
      Zumindest die Nacktpuppen und große Larven.


      Die kleineren Larven werden zum Teil auch in kühlere Bereiche hingebracht.


      Viele Soldaten und Arbeiterinnen bevorzugen den kühleren vorderen Teil des Nestes.


      Hier wird gerade eine Puppe eines Mehlwurmes zerlegt.


      Bin immer wieder von den Soldaten beeindruckt, sind um einiges größer als die von den pallidula, die ich früher mal gehalten hatte.


      Die Koloniegröße dürfte jetzt bei ca knapp über tausend liegen.

      Wenn ich die spathifera mit den pallidula vergleiche, war das Rekrutierverhalten bei den pallidula stärker ausgeprägt als bei den spathifera.
      Trotzdem bereiten sie mir richtig viel Freude.

      LG
      Holger

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    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 26.03.2013

      Der Kolonie geht es bestens und sie entwickelt sich richtig gut.
      Wie man hier sehen kann hat sie auch richtig viel Brut.


      Die ganze Zeit fütterte ich täglich und somit war das Rekrutierverhalten nicht so stark ausgeprägt.
      War auch kein Wunder, da sie noch Beute zu zerkleinern hatten vom Tag davor.
      Seit ein paar Wochen füttere ich nun jeden zweiten Tag und jetzt zeigen sie ihr Rekrutierverhalten wieder stärker.

      An Honig- und Zuckerwasser wird auch recht gut angenommen allerdings werden süße Früchte doch stärker besucht.
      Wie hier z.B. eine Traube.


      Was mich bei dieser Art etwas verwundert ist der relativ hohe Anteil von Soldatinnen.
      Wenn ich mich nicht verschätzt habe, dürfte er bei ca 30-40 Prozent liegen.
      Sie sind nur aktiv, wenn es lebende Beute zu erlegen gilt.
      Aber auch dabei sind sie nicht übermäßig daran beteiligt.


      Auch beim zerlegen der Beute sind hauptsächlich die kleinen Arbeiterinnen dabei zu beobachten.


      Die Brutpflege selber übernehmen komplett die Arbeiterinnen.

      Welche Funktionen haben den nun die recht vielen Soldatinnen in so einer Kolonie?

      Nun, wenn man sich die Soldatinnen genauer betrachtet sieht man doch bei recht vielen den prall gefüllten Gaster.
      Ich denke, dass viele die Funktion von speichern der Nahrung haben.


      Es gibt aber auch einige, die nicht diesen gefüllten Gaster haben und sich scheinbar nicht an Aktivitäten in der Kolonie beteiligen.
      Wahrscheinlich übernehmen sie die Funktion der Bereitschaft, falls es zu Störungen von z.B. Feinden kommen sollte.

      Bis jetzt haben sie noch keine Geschlechtstiere aufgezogen.
      Wenn ich da an die pallidula denke, die hatten regelmäßig Geschlechtstier aufgezogen und das schon als relativ kleine Kolonie mit ein paar hundert Arbeiterinnen.

      Hier noch ein Bild von ihrem Abfallhaufen das sie unter ein Blatt angelegt haben.



      LG
      Holger

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    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 09.05.2013

      Heute nur mal ein Miniupdate.

      Nach nun einem Jahr haben sie begonnen Geschlechtstiere aufzuziehen.
      Es sind ca 20 Tiere und Larven sind es auch aktuell auch ca 20 Stück.
      Ist somit noch eine kleine Anzahl.


      Ansonsten entwickelt sich die Kolonie weiterhin prächtig und die Haltungs- und Fütterungsparameter sind noch dieselben wie im letzten Update.


      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765&start=10
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 27.06.2013

      Leider sieht es aktuell mit der Kolonie gar nicht gut aus.
      Die Anzahl der Arbeiterinnen wurde auf einmal immer weniger obwohl noch Brut vorhanden war und ist.
      Mittlerweile sind es vielleicht nur noch ca 50 kleine Arbeiterinnen und als ich mir die Brut genauer anschaute, sind es nur noch Larven und Puppen von männlichen Geschlechtstieren.
      Leider hab ich kein besseres Bild hinbekommen da die Scheibe zu stark beschlagen ist.


      An Geschlechtstieren sind auch nur die männlichen vorhanden.


      Die Königin selber lebt aber noch.


      Einmal passte ich nicht auf und die Kammern wurden zu trocken.
      Aber eine Wassertränke steht immer zur Verfügung und ich konnte auch keine steigernde Aktivität an dieser beobachten.


      Das Problem ist halt, wenn keine Arbeiterinnen mehr nachgezogen werden, wird die vorhandene Brut eventuell nicht mehr richtig gepflegt.
      Aber auf der anderen Seite konnte ich beobachten, dass sich auch die Soldatinnen um die Brut kümmern.

      Mal abwarten wie sich das ganze entwickelt.
      Vielleicht lag es ja nur an der Trockenheit und es werden bald wieder Arbeiterinnen aufgezogen und die Königin hat eine Pause eingelegt oder sie hat bald ihr Lebensende erreicht und es werden deshalb nur noch die Geschlechtstiere aufgezogen.
      Die nächsten Wochen werden es zeigen.

      LG
      Holger

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    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 31.07.2013

      Als ich am Samstagabend vom Urlaub zurück kam, galt natürlich mein erster Blick meinen Sorgenkindern.
      Der Anblick war ernüchtern.
      Es waren im Becken nur ca 3 Arbeiterinnen zu beobachten.
      Ein Blick in dem Nestbereich wo sie normaler weiße ihre Brut lagern und sich die Königin aufhält war erschreckend.
      Es waren auch nur ein paar Soldatinnen zu sehen.


      Der nächste Blick auf der anderen Seite brachte dann doch noch die große Erleichterung.
      Sie hatten wieder relativ viel Brut und auch die Königin konnte ich wieder sehen.


      Da es im Zimmer 29°C waren, wurde es ihnen im zusätzlich beheizten Nestbereich zu warm und sie sind einfach in die kühleren Bereiche umgezogen.

      Nur warum die Kolonie so eingebrochen ist, ist mir immer noch ein Rätsel das ich hoffentlich noch irgendwann lösen kann.

      LG
      Holger

      Hier kann Diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765&start=20
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Stand vom 08.10.2013

      Die Kolonie hat sich wieder richtig gut erholt und es wieder viel los im Becken.
      Vor allem wenn gefüttert wird bilden sich wieder schnell kleine Straßen und die Beutetiere werden recht schnell ins Nest transportiert.


      Bin mir mittlerweile sicher, dass ich sie einfach zu trocken gehalten habe.
      Zumindest für ca 1 Woche in unregelmäßigen Abständen war es in der Vergangenheit etwas trockener im Nest gewesen. Es stand zwar Wasser zur Verfügung, dies scheint nicht auszureichen.

      Jetzt achte ich da besser darauf und befeuchte das Nest soweit, dass mindest bei zwei bis drei Kammern die Scheibe beschlagen ist.
      Das Becken selber lasse ich weiterhin trocken und die Wärmequelle ist auch unverändert.
      Bei der Menge an Brut scheint dies auch jetzt richtig gut zu funktionieren.


      Bin mal gespannt ob sie sich weiterhin so gut entwickeln.

      LG
      Holger

      Hier kann diskutiert werden: eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=1765&start=20
    • Re: *Pheidole spathifera - Haltungsbericht

      Da ich die Kolonie verkauft habe endet nun hier der Bericht.

      Die spathifera sind relativ anspruchslos.
      Sie sind auch nicht so wärmeliebend wie z.B. meine früheren pallidula, 26°C reicht ihnen.
      Auch beim Futter sind sie nicht wählerisch, Insekten aller Art werden angenommen.
      In der Arena können sie problemlos trocken gehalten werden, allerdings ist die Feuchtigkeit im Nestbereich um so wichtiger.
      Seit dem ich darauf achtete, dass die Scheiben im Nest immer leicht von der Feuchtigkeit beschlagen waren, entwickelten sie sich richtig prächtig.

      LG
      Holger