*Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskussion

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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Also ich habe ja das Nest kontinuierlich erwärmt mit einer Heizmatte, bis sie sich dieser entzogen. Ich habe ähnlich gedacht wie Du Frank, nur ging mein Plan halt nicht auf. Mir war klar das ich die Lufttemperatur nicht auf die Nesttemperatur ummünzen kann, darum erwärmte ich das Nest weiter. Bis sie sich dem vollständig entzogen.

      Ich habe die Temparaturen aus der Heimat übernommen, einfach um zu schauen was passiert. Letztendlich halte ich sie von der Lufttemperatur her wärmer als sie aktuell dort sind. Das Nest bei mir ist auch wärmer, denn da ist es seit Wochen stetig bewölkt. Dennoch reagiert die Kolonie auf 15°C Außentemperaturen wie geschildert.

      Ich beziehe das Wetter auch nicht von einem platten Klimadiagramm sondern schaue täglich in das Livewetter hier:

      Wetter Taiwan

      Das Wetter ist allgemein gesehen schlecht, also viel Niederschlag stetig bewölkt oder Regen und Temperaturen um die 12 Grad am Tag, des Nachts natürlich noch tiefer. Bitte den Zeitunterschied beachten dort ist es jetzt 18 Uhr, die sind uns sieben Stunden vorraus, einfach mit der Beitragszeit vergleichen.

      Ich selber lasse mich überraschen wo das hinführt, denoch glaube ich nicht, dass ich etwas falsch mache. Meine Lufttemperatur ist die selbe wie da, nur die Nesttemperatur ist aktuell noch höher. Dennoch die Kolonie meidet die Wärme und ist augenscheinlich in einer Diapause.

      EDIT: Letztendlich haben ja nun die Ameisen entschieden. Was würdet ihr denn an meiner Stelle machen?

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo Stevie, meine Antwort bezog sich auch weniger auf deine Kolonie hier von dieser Art, sondern mehr auf die etwas einfache Regel, sich per Google die Lufttemperaturen zu besorgen und dann alle Ameisen bei diesen Temps zu halten. Diese Regel muss in so starrer Auslegung nicht immer funktionieren und nur das wollte ich nur am Beispiel der Cataglyphis und Messor aus dem Mittelmeerraum zeigen.
      Man kann die Arten nicht über einem Kamm scheren. Selbst die aus einer Region mit also gleichen Bedingungen. Manche Arten sind sehr flexibel und Kolonien ziehen sogar um, um an wärmeren Stellen ein Nest zu errichten, andere Arten tun dies nicht. Manchmal unterscheiden sich darin sogar nah verwandte Arten, die Cataglyphis bicolor-Arten ziehen gern und viel um, andere Arten wie Cataglyphis fortis tun dies nie und wieder andere wie die Cataglyphis aus der albicans-Gruppe tun es nach meinen Beobachtungen selten. Manchen Arten genügen relativ niedrige Temperaturen, um zu brüten, die Messorarten zB. ziehen nie um. Bei ihnen ist wohl das gute Nahrungsangebot des Herbstes und "Winters" in kargen Gebieten ausschlaggebender. Und möglicherweise schwärmen hier viele Messorarten in den kühleren Zeiten des Jahres, um so Fressfeinden wie den im Sommer natürlich allgegenwärtigen, räuberischen Cataglyphis besser auszuweichen.

      Bei diesen C. haberi wiederum würde ich auch nicht vermuten, dass die Kolonien der Art oft den Neststandort wechseln. Sie werden die Erwärmung des Nestes wie andere Camponotus-Arten im Frühjahr mit den steigenden Temps abwarten. Aber wir wissen eben nicht genau, wie die Neststandorte aussehen. Sind es besonnte Stellen oder leben diese Ameisen in schattigen Wäldern? Welche Temperaturen hat der Boden in der Heimat im Jahresverlauf? Soviel ich weiss, ist Taiwan subtropisch, es wird also nie wirklich kalt auf der Insel. Scheint dann auch noch die Sonne, wird es wohl auch warm werden an besonnten Plätzen.

      Eigentlich müsste man hinfliegen und sich das Ganze vor Ort ansehen...;). Denn von den Händlern und Sammlern ist ja leider oft eher wenig zu erfahren.

      LG, Frank.
      Was ist ein Ozean, wenn nicht eine Vielzahl von Tropfen?
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Vielen Dank Frank!

      Hehe ja deswegen meinte ich ja, bevor ich da hin fliege, hole ich mir lieber die Temperaturen hier her :)

      Also die C. habereri sind für mich schwer zu durchschauen.

      Zum einen meiden sie sehr warme Temperaturen, sowie Nestfeuchtigkeit. Sie sind vom Reagenzglas in den trockenen Ytong gezogen. Beim ersten leichten Befeuchten des Steines haben sie dieses wieder verlassen. Als er abtrocknete sind sie wieder reingezogen. Jedoch verblieb die Gyne immer etwas abseits der Brut. Die Brut lagerte an warmen Plätzen die Gyne jedoch bevorzugte durchweg kühlere Kammern.

      Also ziehen sie, zumindest kleine Kolonien um, sind also demnach nicht unflexibel oder besser geschrieben, sie lassen sich auf bessere Nestbedingungen ein.

      Feuchtigkeit und übermäßige Wärme im Nest wird klar gemieden von meiner Kolonie.

      Eigentlich hatte ich gegenteiliges erwartet.

      Aus diesem Grunde recherchierte ich und erfragte den genauen Fundort: Süd- Osten von Taiwan.
      Nun imitierte ich die dortige Lufttemperatur, und schaute stetig nach dem Wetter. Dort gibt es viel Niederschlag, so wie man es auch erwartet, meine Kolonie kann damit aber nicht umgehen. Ich halte sie komplett trocken.

      Naja und dann das jetzt mit der Diapause. Ich erwärme das Nest immer noch zum Teil, aber sie nutzen die Wärme eben nicht.

      Was der Auslöser der Diapause war ist mir ein Rätsel, da die einzige Variable die Außentemperatur war, die langsam aber stetig viel, kann ich nur diese dafür verantwortlich machen. Und da habe ich mich nach der Temperatur aus der Heimat gerichtet. Wie geschrieben das Nest blieb warm, nur plötzlich verliesen sie die Kammern an der Heizmatte und verkrümelten sich in die Kammer, die am weitesten von der Matte entfernt ist. Also erwärmte ich weniger Nestfläche um die Temperatur im Nest kühler zu gestalten. Die Kolonie aber bleibt in dieser Kammer.

      Ich denke mir bleibt, wie Du auch meinst Frank, nur die Möglichkeit abzuwarten.

      Aber ich denke immer noch nicht das ich etwas falsch gemacht habe. Denn schließlich habe ich mich ja nur an die Außentemperartur, also an die Beckentemperatur gewagt und die der Heimat angepasst. Da dies die einzige Variable war, muss es daran gelegen haben und wenn es so ist, gehen sie dort dann doch auch in eine Diapause. Anders kann ich es mir nicht vorstellen.

      Die Art soll außerdem auch in Holz leben aber Holz ist ja auch stetig leicht feucht. Meine wechseln bei geringsten Anzeichen von Feuchtigkeit gleich die Kammern.

      Alles ein Bißchen undurchsichtig wie ich finde.

      Wobei man aber auch erwähnen muss, die kleine Kolonie hat sich bei mir zackig entwickelt. Ich glaube ich beherrberge aktuell die größte Kolonie in diesem Thread und alle Kolonien waren anfangs so ziemlich gleich auf. Also die Haltungsbedingungen müssen vorher gut gewesen sein. Wenn sie denn jetzt überhaupt schlecht sind, was ich gar nicht mal glaube, ich denke ja zumindest noch das ich das hier richtig mache :shifty:

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.

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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo Stevie,

      ich halte die Art eigentlich von Anfang an sehr einfach. Sie gründete in einer Plastikbox (und lebt da noch). Da orginale Reagenzglas war ausgetrocknet. Ein neues mit Wassertank wurde jedoch erst sehr spät angenommen. Die Box selber ist fast schon als Staubtrocken zu bezeichnen. Außer einmal pro 1-2 Wochen leicht reinsprühen haben sie als Feuchtigkeit nur das Reagenzglas mit feuchter Watte als eventuelle Tränke. Sowie Zucker/Honigwasser.
      Tippe auf 40-50% Luftfeuchtigkeit in der Box. Die Temperatur ist Zimmertemperatur, also 22-25°C, im Schnitt ca. 23,5°C. Keine Heizmatte, keine extra Lampe.

      Die Eiweißaufnahme war bisher nicht sehr hoch. Vlt. 1 kleines Heimchen pro Woche. Brut ist jedoch in allen Stadien vorhanden. Keine Massen. Aber meist so 3-4 Puppen, 3-4 große Larven und einige mehr an kleinen Larven verschiedener Größen, sowie in Schüben auch Eier. Arbeiterinnen schlüpfen langsam aber kontinuierlich. Aktuell sind es mind. 20. Eine Diapause haben meine bisher nicht eingelegt. Die Temperatur fällt aber auch nie unter 20°C, auch beim Lüften nicht.

      Sonst kann ich halt nicht viel berichten. Die Tiere sind, typisch für eine Gründungskolonie, kaum zu sehen, scheu und wohl eher dämmerungsaktiv.

      Vom Körperbau und der Geschwindigkeit die sie beim laufen bei Aufregung erreichen können. Tippe ich jedoch auf eine aktive Art bei größeren Kolonien (die sie wahrscheinlich auch mit der Zeit bildet). Die Entwicklung am Anfang ist für mich eher vergleichbar bisher mit Camponotus sericeus. Camponotus cf. nicobarensis ist da ein echter Schnellstarter dagegen.

      LG
      Marcel
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hi Marcel!

      Ja Du hast Recht, die allgemeine Haltung dieser Art gestaltet sich wirklich nicht kompliziert. Einfach gesagt: Ein Bißchen Wärme und ein trockenes Nestklima. Ansich bedarf es keinerlei Extras oder kurz gesagt die Art ist einfach zu halten.

      Ich habe mit Temperaturen zwischen 26 und 28°C die besten Erfahrungen bei dieser Kolonie gemacht. Die Brut entwickelt sich dann relativ zügig was die Ameisen dann auch häufiger aus dem Nest treibt um für Proteine zu sorgen und Feuchtigkeit aufzunehmen, was sie widerum auch häufiger an die Energiequelle treibt. Es handelt sich wirklich um eine sehr flinke und schnelle Art. Sie klettern gerne, der Holzast der ja nun 70cm waren es glaube ich, aus dem Becken in die Höhe reicht, wurde des Nachts immer ausgiebig erkundet, z.T. sogar mit mehreren Arbeiterinnen. Auch Heimchen wurden von der Spitze des Astes geholt.

      Dennoch geben sie sich mit wenig Proteine zufrieden und die Auißenaktivität ist sehr bescheiden. Aktiv wurden sie auch bei mir erst nachts.

      Zudem kann ich Dir in allen Punkten zustimmen. Bis auf das diese Art jemals wirklich große Kolonien ausbildet. Dafür ziehen sie meines Erachtens zu wenig Brut auf. Bei meiner Kolonie waren es bis zu letzt immer unter 10 Bruteinheiten. Also die Brutmenge entspricht im Vergleich zu den vorhandenen Arbeiterinnen latent ungefähr ein Viertel der Bruteinheiten von Camponotus fellah, die aber auch wirklich Gas gegeben haben.

      Um noch mal zu der Haltung zurück zu kommen nur damit man mich hier nicht wirklich falsch versteht:

      Es ist durchaus eine leicht zu haltende Art, ich möchte jedoch, da in der Haltung wenig über diese Art bekannt ist, nicht diese Schema F Geschichte durchziehen, sondern bin wirklich daran interessiert wie diese Art wirklich lebt.

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Es ist zwar etwas ruhiger um mich geworden, dennoch Ameisen halte ich immer noch. Schade das dieses Thema hier nicht weiter vorran gekommen ist, also ziehe ich den Thread noch mal nach vorn und berichte.

      Nachdem meine Kolonie nun 3 Monate lang eine Diapause einlegt hat, habe ich seit gestern wieder die Heizmatte an. Vor ca. zwei Wochen wurde das erste Heimchen angenommen, Eier folgten jedoch darauf keine bis jetzt. Die Kolonie hat sich zahlenmäßig nicht verändert, Brut ist auch nicht hinzu gekommen. Es sind lediglich ein paar Larven vorhanden.

      Die Wärme der Heizmatte wurde nun endlich angenommen und die Kolonie zog inerhalb weniger Stunden mit Sack und Pack an die wärmste Stelle des Nestes, dicht gedrängt auf einen Haufen, nur die Gyne verweilte etwas abseits, wo es nicht ganz so warm ist. In den nächsten Tagen sollte es also vorran gehen, ich erwarte das erste kleine Eierpaket für dieses Jahr in den nächsten Tagen.

      Koloniestand:

      Gyne: 1
      Arbeiterinnen 20
      Larven ca. 5

      Die Temperaturen in Taiwan sind auch gestiegen, aktuell sind es dort 18°C. Lufttemperatur, so halte ich sie auch aktuell (Abgesehen von der Heizmatte am Nest).

      Wie sieht es bei euren Kolonien aus?

      LG Stevie
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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Moin moin,
      meine machen sich soweit ganz gut, sitzen mittlerweile ja in meinem Gemeinschaftsbecken.
      Die Kolonie müsste nun irgendwo zwischen 20 und 30 Tieren umfassen.

      Meine Haltungsbedingungen sind in etwa die selben geblieben.

      Sind recht scheu die Tiere, aber sehe mindestens 1-2 herum laufen, meist ab den frühen Abendstunden oder in der Nacht.

      LG
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Nabend,
      wollte hier auch noch mal was zu den Camponotus habereri schreiben.
      Meine Kolonie müsste mittlerweile schon echt stattlich sein. Denn am späten Abend
      sehe ich nahe zu immer 10-20 die Futter suchen oder am Futter sitzen und Zuckerwasser einholen.

      Leider hab ich keine Nesteinsicht, bei der Umsiedelung in das Gemeinschaftsbecken waren es circa 20
      Tiere und ich habe immer 1-2 herum laufen sehen, weis ja nicht ob ich das so hoch rechnen kann :D

      Müssten in jedem Fall doch recht groß geworden sein.


      Gruß Flo
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hi Flo!

      Na das klingt doch super. Sind denn schon Majorarbeiterinnen vorhanden?

      Meine Kolonie entickelt sich nun weiter jedoch haben sie habereri typisch wenig Brut. Eine Puppe ist bereits geschlüpft zwei sind noch vorhanden. Einige Eier und kleinste Larven sind auch vorhanden.

      Durch die Diapause hat sich die Entwicklung der Kolonie natürlich stark verzögert, es ist nicht schlimm, kam aber durchaus sehr unerwartet.

      Diese Kolonie hat jetzt natürlich noch mal ein besonderes Augenmerk verdient, nächsten Winter wird sich zeigen was sie zu der Diapause getrieben hat. Mittlerweile freunde ich mich immer mehr mit dem Gedanken an, dass ich sie evtl. zu warm gehalten habe. Sie haben sich aber auch prächtig vermehrt. Es war zwar immer wenig Brut vorhanden, aufgrund der "Verwöhntemperaturen" entwickelte sich die Brut jedoch immer zügig.

      Auf den Gedanken des "zu Warmhaltens" bin ich gekommen, als ich darüber nachdachte, ob es in der Natur wohl auch vorkommt, dass sich das Volk bei einer so kleinen Größe schon räumlich aufteilt, wie es ja bei meiner Kolonie der Fall war. Einige Arbeiterinnen waren bei der Gyne an einem kühleren Punkt, andere mit der Brut da wo es schön warm war. Plötzlich zogen einige Arbeiterinnen mit Brut an einem deutlich kühleren Platz, abseits der Heizmatte zur Gyne und verfielen der Diapause.

      Die Kolonie entwickelte sich evtl so schnell und gut, das eine Pause evtl. angebracht, möglich oder förderlich für die Kolonie war/ist.

      Ich bin auf die weitere Entwicklung gespannt.

      LG Stevie
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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Zwei Monate nach dem letzten Bericht hat sich doch etwas getan, Positives wie Negatives. Ich beginne mal mit dem Schlechten: Die Kolonie ist geschrumpft. Einst waren es 20 Arbeiterinnen, jetzt sind es nur noch 14. Obwohl schon wieder zwei Neue geschlüpft sind. Kurzum, die Kolonie hat 8 Arbeiterinnen verloren, 2 sind jedoch wieder hinzugekommen. Ungewöhnlich ist, dass es keine "Leichen" im Becken oder im Nest gibt. Ich vertiefe das Problem aber auch nicht, denn es sind ca. und das ist das bis jetzt ungewöhnlichste was mich auch verwundert hat, über 30 Bruteinheiten vorhanden. Davon allein ca. 20 Puppen. Soll heißen: Die Kolonie hat so viel Brut wie noch nie und bis jetzt war nie mehr Brut vorhanden als es Arbeiterinnen in dem Volk gab. Jetzt sind mehr als doppelt so viel Bruteinheiten vorhanden. Das werte ich als ein sehr gutes Zeichen. Vielleicht sind das die Früchte der Winterruhe?!

      Beheizen tu ich das Nest nicht mehr.

      Nun zu den Fotos:


      Die Camponotus sind ungewöhnlich klein im Gegensatz zu den dicken fellahs:


      Sie bewegen sich noch sehr vorsichtig im Becken:


      Es ist immer nur eine Arbeiterin draussen, dieses würd sich jedoch bald ändern, sobald die aktuelle Brut geschlüpft ist:


      Aktuell sind noch keine größeren Bruteinheiten zu sehen, die auf eine Media-, gar Majorarbeiterin erahnen lässt:


      Ich bin nun gespannt wo die Reise bei der Kolonie hingeht. Es ist schön zu sehen das sie endlich eine gesunde Entwicklung an den Tag legen, nach der unerwarteten Diapause.

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      In dieser Saison hat sich jetzt wirklich etwas getan und die Camponotus habereri haben gezeigt das sie nicht von der ganz lahmen Truppe sind. Von 12 Arbeiterinnen ist die Kolonie auf ca. 70 Tiere herangewachsen. Sie haben die gesamte Saison über fleißig Proteine eingetragen und auch die Außenaktivität hat zum Ende hin merklich zugenommen. Es handelt sich nach wie vor um wirklich schöne Tiere. Die Kolonie hat nun zwei Majore und noch etwas Brut in allen Stadien.

      Hier sehen wir ein Teil der Kolonie samt der hübschen Gyne:


      Hier die beiden Majore die wohl noch gar nicht wissen wie sie Kolonie unterstützen sollen:


      Hier eine Mediaarbeiterin neben einer frisch geschlüpften Minor:


      Und noch mal ein kunterbuntes Familienfoto:


      Nach wie vor: Wunderschöne eher schüchterne Ameisen. Ich denke in der nächsten Saison werden sie weitaus agiler sein!

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Drei Monate nach meinem letzten Bericht melde ich mich zurück. Die schön gefärbten habereris haben sich weiterhin vermehrt. Sie machen auch keine Anstalten, sowie letztes Jahr, eine Diapause einzuleiten. Gestern habe ich sogar eine Heizmatte angeboten um deren aktuellen Status unmissverständlich ausmachen zu können. Letzte Saison haben sie die Heizmatte gemieden und haben sich in die entfernteste Ecke des Nestes zurückgezogen. Gestern dauerte es nur einige Minuten und fast alle Arbeiterinnen zogen samt Brut hinter die Heizmatte. Wie auch sonst, also nichts ungewöhnliches bei meiner Kolonie, blieb die Gyne mit einigen Arbeiterinnen an einem kühleren Ort des Nestes zurück.



      Die Kolonie unfasst aktuell ca. 130 Tiere und es ist ganz gut Brut vorhanden. Nicht übermäßig denn in dem Zimmer wo die habereris stehen sind nur 18-20°C. Ich möchte und kann die Brut nicht schätzen, aber es sind weit über 50 Bruteinheiten, das meiste davon Larven. Proteine haben sie duchweg immer gerne angenommen. Jetzt wo die Heizmatte angeschlossen ist wird sich die Brut schnell entwickeln und wohl auch etwas vermehren. Ich bin gespannt ob es wirklich so kommen wird. Um mal einen Vergleich zu wagen: Meine Camponotus fellah bekam ich wie die habereris mit sechs Arbeiterinnen. Nach exakt der gleichen Zeit hatten die fellah schon mehrere Tausend Arbeiterinnen.



      Richtig toll sehen die Majore aus. Sie sind minimal kleiner als die Gyne und das in diesem Stadium der Kolonie. Ich gehe davon aus das noch größere Majore kommen werden, wenn die Kolonie größer ist. Camponotus habereri hat eine kleine Besonderheit, die Minore sehen farblich genauso aus wie die Majore und die Gyne. Bei Camponotus Arten ist das nicht die Regel. Dennoch die Majoe sehen toll aus, die Köpfe sehen schön rund aus und sind von der Struktur so beschaffen das sie kein Licht zurückwerfen, sprich nicht glänzen, somit wirken sie von der Erscheinung sehr weich, irgendwie geschmeidig.



      Aktuell sind es drei Majore, wobei sich tatsächlich auch alle drei ein wenig in ihrer Größe unterscheiden, was natürlich absolut Camponotustypisch ist. Die Tiere sind trotz jetzt stetig wachsender Größe sehr Nestverbunden und fixiert. Großartiges furagieren ist bei dieser Art weiterhin fehlanzeige. Sprich, es gibt wikrlich aktivere Arten. Aber dieser erste Eindruck kann auch täuschen, dies kann sich tatsächlich noch ändern.



      Weiterhin sind mir die Kleinen wirklich ans Herz gewachsen, die Haltung ist zwar sehr einfach, denke aber man kann sie noch besser einstellen. Und genau das versuche ich jetzt. Die Heizmatte wird ihnen erst einmal einen ordentlichen Schub geben. Ich hoffe das in den nächsten zwei Wochen ordentlich Eier nachgelegt werden. Dadurch das die Gyne die warmen Bereiche meidet kann man, wenn denn in zwei Wochen Eier gelegt werden ganz klar sagen, dass die Arbeiterinnen aufgrund externer Veränderung, die Gyne zum Eierlegen dominieren.



      Also die bunten Damen machen mir weiterhin sehr viel Freude. Eine gute Nesteinsicht erlaubt es mir die Kolonie zu beobachten, somit ist eine Außenaktivität für mich persönlich nicht so wichtig und wenn es Futter gibt, melden sie sich auch im Außendienst. Die Majore hingegen sind aktuell reine Nahrungspreicher, an der Brut habe ich sie noch nicht gesehen. Aktuell suchen sie ihren Platz und pendeln zwischen der Kolonie mit der Brut und Gyne hin und her.



      Auch in diesem Update fällt das Schlusswort positiv aus. Sie haben gezeigt das sie sich wirklich auch zügig verrmehren können, auch wenn die Temperaturen etwas niedriger sind. Das durchweg gegenteilige Verhalten gegenüber letztem Jahr ist mir jedoch Schleierhaft. Ein Rätsel was ich nicht lösen werde. Man kann eben in die Tiere nicht reinschauen, was die Kolonie für mich umso interessanter macht!

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo ihr Lieben,
      ich möchte mich diesem Gemeinschaftsberricht gerne anschließen. Ich habe mir vor etwas mehr als einer Woche die C. habereri bestellt. Genau diese Art sollte es sein weil Sie zum einen keine Winterruhe hält, unglaublich schick und dazu noch pflegeleicht ist.
      Meine Kolonie hat ca. 50 Arbeiterinnen und lebt in einem 35x25 cm Becken.



      Die Kolonie kam in einer Transportbox und wurde von mir in ein Übergangsbecken gestellt. Dank Eurer Beschreibung habe ich 2 Reagenzgläser angeboten, eins mit Wasser und eins ohne. Das Trockene wurde sofort als Nest angenommen.
      Dabei konnte ich die erste Kuriosität beobachten.
      Zum einen haben Sie sich genau in der Mitte der roten Folie positioniert und sehr deutlich gezeigt, dass sie sehen wo diese aufhört.
      Nun das Wunderliche. Ich habe am Schreibtisch eine sehr helle weiße LED Glühbirne, als ich damit das Becken beobachtet habe, kamen sie heraus und haben sich gesonnt?
      Sie Reagieren also auf jeden Fall auf Licht und können Sehen.



      Ich hatte hier gelesen, dass es Probleme mit Feuchtigkeit gibt bzw. Feuchtigkeit abgelehnt wird. In meinem Schlafzimmer ist es recht kalt, ca. 18 Grad, daher beheize ich das Becken mit einer 7W infrarot Matte. Damit erreiche ich ca. 21 Grad, im Nest wahrscheinlich etwas mehr. Wie auch immer. Ich hatte die Kleinen erst in einem Übergangsbecken da das Große noch trocknen musste. Dieses kleine Becken habe ich in das Große gestellt damit es mit erwärmt wird. Nach einem Tag habe ich den Stöpsel zum Großen Becken geöffnet.
      Da eh nur eine einzelne Meise am fuagieren war hatte ich keine großen Erwartungen und außerdem dachte ich auch, dass es ihnen eh zu feucht sein wird.
      Die ersten 10 Minuten passierte auch nichts, ich war dann 20 min weg und als ich wiederkam, war das Reagenz leer und sie hockten alle schon im Ytong Nest.



      Dritte Kuriosität.
      Ich fütter kleine flügellose Fliegen, die haben knalle rote Augen und werden sehr schnell und gerne genommen. Diese Fliegen werden ins Nest getragen und gelagert. Nicht als Abfall sondern als Nahrung. Wenn ich mit der Lampe ins Nest leuchte schnappen sie die Brut und komischer weise auch die Fliegen und wollen Sie in Sicherheit bringen.

      Ansonsten sind immer 3-4 Tiere Aktiv und der Rest sitzt im Becken.
      Hier noch ein paar Bilder.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Heute wollte ich euch einfach mal ein paar Fotos einer Fütterung mitbringen. Es ist wahrlich kein großes Highlight, aber die habereris werden immer mutiger und die Kolonie macht dadurch auch zunehmend Spaß. Erfreudiger Weise ist noch viel Platz im Nest, was bedeutet das bevor das Nest voll ist, schon einiges im Becken los sein wird. Ich will euch nicht mit viel Text quälen darum ab zu den Fotos, eines noch: Die Tiere sind bisher ausschließlich dämmerungs bis nachtaktiv, die Fotos sind also auch im Dunkeln entstanden und deswegen nicht suptertolltop, aber in ordnung, darum möchte ich sie euch auch nicht vorenthalten:





      Zum Abschluss möchte ich noch hinzufügen das die Heizmatte das Brutwachstum sehr stark vorrangetrieben hat. Es sind ettliche Puppen vorhanden, ich werde die Tage Fotos der Brut nachreichen. Auch habe ich etwas zu tief gestapelt in dem letzten Update, es sind keine 50 Bruteinheiten, sondern ca. 100. Das wird jetzt erst deutlich, da einige Puppen vorhanden sind und so trennt sich auch optisch die Spreu vom Weizen :thumbup:

      Hallo Homwer!

      Da sind sie ja endlich :clap:
      Hier in dem Faden findest Du eine Menge Infos zur Haltung. Nichts desto trotz hast Du viel Freiraum und kannst auch gern mal ein wenig und vorsichtig an den Haltungsbedigungen drehen. Evtl. findest Du ja für Deine Kolonie einen besseren oder aufschlussreicheren Weg. Leider ist nicht allzu viel bekannt über die Damen. Dein Nest macht einen sehr feuchten Eindruck, evtl. kannst Du noch ein trockneres anbieten, bleiben sie in dem feuchten Nest, wissen wir ja schon mal was bei Deiner Kolonie Sache ist.

      Meine bewohnen einen gänzlich trockenen Ytong.

      Viel Erfolg mit den kleinen Tigern.

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      In diesem Beitrag möchte ich kurz über die Entwicklung der Brut der Kolonie berichten und wie positiv sich das Beheizen des Nestes in dieser kurzen Zeitspanne auf die Brut ausgewirkt hat. Vor 20 Tage gab es 2 Puppen. Jetzt sind es über 50 sowie insgesamt ca. 80 Larven und Eier. Erfreulicherweise wurden jetzt eben auch noch Eier gelegt, ich denke da geht es jetzt richtig vorran. In zwei Wochen wenn die Puppen fast ausgereift sind und die Imagines kurz vorm dem Schlupf stehen, sollte der richtige Schwung Eier kommen. Die Heizmatte hat die Entwicklung der Kolonie richtig angekurbelt. Wie im Letzten Beitrag zu sehen, werden Proteine auch sehr gut angenommen. Die folgenden Bilder sind weniger etwas für das Auge, sie dienen rein der Dokumentation.

      Hier eine Teilübersicht der Kolonie und der gesamten Brut. Viele Ameisen hocken hinter dem Puppenhaufen, evtl. ist dort sogar noch weitere Brut zu finden:


      Der Puppenhaufen besteht aus über 50 Puppen und wie man auf dem oberen Bild sieht, werden seitlich ebenfalls noch ein paar gelagert:


      Hier sehen wir den Eier und Larvenhaufen. Ich war froh als ich die Eier sah. Das ist immer ein gutes Zeichen und garantiert einen weiteren Brutzyklus:


      Und noch ein kleiner Schnappschuß:


      LG Stevie
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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Wow Sehr schöne Bilder ! (wie immer)
      Es freut mich, dass das Heizen so viel bringt bei dir :) Weist du wie warm es im Nest jetzt ist?

      Meine Kolloni hatte ein paar Schwierigkeiten nach dem "ankommen" und ein paar Arbeiter (5-8) sind kurz nach der Ankunft (2-5 Tage) verstorben.
      Auch mit Feuchtigkeit im Nest durch die Heizmatte von unten und dem so entstehenden Kondenzwasser, hatte ich ein paar Probleme. Mittlerweile ist die Matte an der Seite direkt vorm Nest angebracht und wärmt so hervorragend ohne dass Kondenzwasser entsteht.

      Nahrung wird mittlerweile auch sehr gut angenommen, Honig weniger aber Proteine laufen richtig gut.
      Was mir aufgefallen ist, als das Becken sehr trocken war und die Luftfeuchte auf 30-40% herunterging war nichts los. Alle hockten im Nest.
      Nach einem ordentlichen Anfeuchten waren sofort 4 Tiere unterwegs.
      Das absolute Highlight für die kleinen ist ein Stück Apfel das derzeit in der Arena liegt. Dieses wird pausenlos 24/7 von min. einer Arbeiterin "beobachtet" angeknabbert, wie auch immer. Sie beißen keine Stücke heraus.
      Stücke beißen Sie aus den Mehlwurm ! Puppen - Larven gehen schlecht und Puppen werden komplett zerlegt und verwertet. Ein ganzer Mehlwurm wurde leer gemacht und die Reste kamen auf den Müll. :)
      Alles in allem scheint sich die Kolonie gut einzuleben auch wenn noch nicht so viel Brut vorhanden ist wie bei Stevi.

      Hier noch ein paar Bilder:
      Besonders auffällig ist, dass die Arbeierinnen oben einen sehr kleinen Gaster haben während die im Nest fast platzen :D
      Insgesammt scheint die Nahrungsaufnahme also zu funktionieren.
      Einzig die Queen konnte ich nicht entdecken :( Aber es gab einen großen haufen Ameisen in dem Sie bestimmt saß.









    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Wie angekündigt werden jetzt Eier gelegt. Meist beginnen die Gynen mit der Ablage mehrerer Eier, sprich mit einem neuen Brutzyklus, wenn die Puppenruhe im Endstadium ist. Wobei wohl auch dies die Arbeiterinnen bestimmen und die Gyne dementsprechend mit Proteinen versorgen.

      Hier nun ein paar Bilder der aktuellen Situation. Ein schönes Eierpaket weilt nun unter der restlichen Brut:


      Das Paket wird gut umsorgt und wurde zügig versucht aus dem Lichtkegel zu befördern:


      Larven sind ebenfalls noch einige vorhanden neben den ettlichen Puppen:


      Die Kolonie macht einen sehr guten Eindruck und wird bald stark anwachsen, die ersten Arbeiterinnen scheinen bald zu schlüpfen oder besser gesagt, einige sind es schon:


      Und der obligatorische Schnappschuss fürs Auge:


      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.

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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hey Stevi,
      Super Bilder !
      Meine haben anscheinend die Ruhe gefunden und haben sich sortiert.
      Es ist eigentlich ständig mindestens eine Arbeiterin am fungieren und rekrutiert arbeitet sobald etwas zu fressen gefunden wird.
      Derzeit verfüttere ich ca. alle 2 Tage eine große Mehlwurm-Larve. Diese werden meistens direkt ins Nest geschleppt und zerlegt.
      Das Hauptnest besteht aus 4 Kammern wovon 2 für die Brut genutzt werden.
      Die Linke wird für die Larven, Eier konnte ich keine sehen aber sind bestimmt welche da, benutzt und die rechte Kammer für die Puppen.
      Se haben wirklich eine sehr schöne Ordnung :)
      Die 3 Kammer wird zum zerlegen von Nahrung genutzt. Da hocken dann locker 8 Arbeiterinnen über einer Larve und knabbern.

      Ich werde die Tage anfangen Schokoschaben anzubieten - laut dem AMF werden diese besonders gerne genommen - außerdem sind sie groß genug um nicht in den Bau geschleppt zu werden.

      Honigwasser wird nicht mehr genommen absolut garnicht :( Ich habe verschiedene Mischungen probiert aber die ignorieren sie komplett. Für die Feuchtigkeit gibt es jetzt eine Tränke mit Wasser die auch gerne mal genommen wird.
      Hier noch 2 Bilder

      Larven

      Puppen
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo Homwer!

      Biete den Honig mal unverdünnt an. Sie können auf Kohlenhydrate auf kurz oder lang nicht verzichten.

      Bruttechnisch scheint Deine Kolonie auf einem guten Weg :thumbup:

      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo,
      heute mal ein kleines Update. Nachem fast alle Puppen geschlüpft sind war erstmal nix mehr los.
      In den letzten Wochen sind die Ordentlich durchs Nest gezogen. Von den 7 verfügbaren Kammern sind sie aus den 2 hauptsächlich genutzten in die anderen gezogen - und dann wieder zurück.
      Ob dieses Stühlerücken normal ist oder einen exteren Grund hatte kann ich nicht sagen.
      Auf jedenfall geht der nächste Eierzyklus los.
      Auf den Bildern ist schon sehr viel Brut zu sehen. Die Schokoschaben werden nach wie vor sehr gut angenommen - Fliegen und Mehlwurmlarven ehr weniger. Honig wie immer wenig - auch unverdünnt. Ahornsirup geht aber ganz gut.

      So jetzt die Bilder.




      Hier noch ein paar Markos / Schnapschüsse.

      Kleiner Kopf, großer Gaster und umgekehrt,