*Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskussion

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    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo,
      schade, dass hier so wenig los ist im Moment.
      Ich habe eine sehr interessante Entdeckung gemacht die ich mit euch teilen möchte.
      Seit ein paar Wochen! Wachsen diese beiden LARVEN bei mir heran.



      wie man unschwer erkennt sind sie wesentlich größer als alles andere das ich jemals bei den habereri gesehen habe. Was meinen die erfahrenen Halter, sind es Majore oder darf ich auf Jung-Königinnen hoffen?
      Lg Homwer
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo,
      heute mal was neues zu den C. habereri.
      Auch wenn viele der anderen Halter der Meinung sind dass die habereri es trocken mag so habe ich meine Zweifel.
      Unter anderem weil sie immer sehr aktiv waren nachdem ich das Becken Bewässert hatte.
      Daher habe ich dieses kleine Experiment gestartet.
      Ein zweites Becken das etwas tropischer / feucht eingerichtet ist.
      Der Boden besteht aus Perlit mit einer Sand / Lehm- Schicht auf der Jungleboden liegt. Dazu 3 Terrarien Pflanzen.


      Damit besteht die habereri Anlage jetzt aus 2 Ebenen. In der unteren leben Sie und dort ist auch das Nest integriert.
      Oben wurde bereits kurz nach der Eröffnung fleißig erkundet und geschnuppert. Als Einladung liegen noch 2 Heimchen drinnen, mal schauen was Sie mit denen machen.



      Ansonsten gibt es nicht viel neues zu berichten. Es gibt immer Brut aber nicht so viel wie bei den anderen zu sehen ist. Es wird auch nicht so viel Nahrung angenommen. Alle 2-3 Tage eine Schokoschabe und sehr gerne Ahornsirup.
      Die fetten Larven aus meinem letzten Post sind immer noch da und fressen sich fetter und fetter :D Ich bin sehr gespannt was daraus wird.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo!

      Nach längerer Abstinenz wollte ich mal ein Update posten. Der Kolonie geht es gut und es zeigen sich neue Verhaltensweisen.
      Auf Seite zwei dieses Fadens sieht man das Becken in dem ich die Kolonie halte. Der Ast welcher aus dem Becken in die Höhe
      ragt wird stark frequentiert. Oben werden eben auch die Proteine angeboten. Nähere ich mich diesem Ast mit der Hand,
      stürzen sich die Ameisen alle samt in die Tiefe, sie segeln regelrecht wobei sie im Flug alle Gliedmaßen von sich strecken.

      Das ist ein tolles Schauspiel.



      LG Stevie
      Ein weiser Mann vertraut einem Menschen nicht nur aufgrund seiner Worte. Genausowenig verwirft er Worte nur aufgrund des Menschen, der sie gesprochen hat.
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Nachdem hier derzeit nicht so viel los ist, möchte ich auch mal kurz von meiner Kolonie berichten.
      Diese habe ich Mitte Dezember 2014 mit 2 Arbeiterinnen und 1 Larve erhalten. Zu Beginn habe ich sie nur bei Zimmertemperatur gehalten, da ein Bekannter zur selben Zeit 2 kleine habereri ähnlicher Größe besaß und ich sehen wollte, wie doll sich das Beheizen und das nicht-Beheizen auf die Entwicklung auswirkt. Nachdem sich aber innerhalb einiger Wochen quasi kaum etwas bei meiner passiert war (nur ein paar weitere kleinere Larven/Eier), habe ich doch eine kleine Heizmatte angeschmissen. Innerhalb einiger Tage konnte ich einen deutlichen Wachstumsschub der Larven erkennen. Ab da ging es dann gut los :)
      Derzeit sind es schätzungsweise 70 Arbeiterinnen, 20-30 Puppen und mindestens nochmal genauso viele Larven :)
      In der Arena ist derzeit nicht viel los, vermutlich füttere ich einfach zu oft :D Trotzdem werden Honig sowieso Proteine immer gerne angenommen, sobald sie aufgefunden werden :)
      Ich finde diese Tiere wirklich unglaublich toll, sie haben mich richtig verzaubert! :)
    • Re: *Camponotus habereri-gemeinsamer Haltungsbericht+Diskuss

      Hallo,
      nach langer zeit will ich mal wieder über meine Habereri berichten.
      Vor ca. 6 Monaten bin ich mitsamt der Kolonie umgezogen. Die kleinen haben das super überstanden.
      Mittlerweile haben die kleinen 2 Becken 30x25x20 cm. Und ein kleines 10x10x20 cm Becken zum füttern. Außerdem haben Sie ein riesiges Ytongnest bekommen, dass sie aber konsequent meiden.
      Meine Haltungsbedingungen sind trocken, trockener und ganz trocken.
      In meinem letzten Beitrag hatte ich von Pflanzen und Feuchtigkeit berichtet – das könnt Ihr vergessen. Das Becken wurde gemieden und so wurde es zum Holzbecken – trocken.

      Wasser bekommen die kleinen nur über die tränke und kümmern sich selbst um die Feuchtigkeit im Nest. Eine Heizmitte nutze ich nur wenn es kälter als 20 Grad wird.
      Es gibt nur Schokoschaben und Ahornsirup. Zuckerwasser und Honig werden ignoriert. Alle Arten von Jelly erst Rest.
      Interessant ist, dass die Eier und Larven im Schlauch gehalten werden und die Puppen in das erste Nest, wo auch die Heizmatte drunter ist, getragen werden.
      Die Königin sitzt wahrscheinlich im 2, Becken. Dort habe ich Hölzer und Späne (grobe) aufgeschüttet und sie haben sich unter einem dicken Ast ein Nest gebaut.

      Ein kleiner Reinfall ist das Ytongnest, im ersten Becken waren Sie auch in einem und es wird auch immer noch genutzt. Daher habe ich ein zweites gebaut. Leider scheint es Ihnen nicht zu gefallen. Evt. Liegt das an der Plexiglasscheibe, jedenfalls wird es kaum genutzt. Ich habe es auch befeuchtet, aber das machte keinen Unterschied.

      In den letzten Wochen wurde es so voll in den Becken, dass ich beschlossen habe ein weiteres an zu schließen. Übers Netz habe ich super günstig einen 50x50x50 Würfel gebraucht bekommen und der wurde nun hergerichtet.
      In der Mitte steht ein kleiner Bananenbaum und rundherum sind alle möglichen Hölzer, Tannenzapfen usw. Das Becken werde ich relativ feucht halten und hoffe, dass es sie davon abhält dort zu graben und es als Nest zu nutzen.

      Ich Schätze die Volksstärke auf 500-800 Tiere. Alleine im Schlauch mit der Brut sitzen über 100.
      Nächstes Jahr werde ich ihnen reichlich Futter geben und hoffe auf Geschlechtstiere.

      Die Camponotus habereri sind wirklich anspruchslos – aber wunderschön. Ich sehe den kleinen nach wie vor gerne zu. Etwas neues gibt es auch – es sind durch das umziehen und umbauen einzelne Arbeiter abgehauen. Ein paar erwischt man, ein paar nicht. Die die weg laufen, egal wo in dem kleinen Zimmer, sitzen nach ein paar Stunden oder Tagen oben auf dem Becken direkt am Gitter und wollen wieder rein :D
      Ich sage es ja, die Art ist einfach super und problemlos :)

      Ich habe noch 2 kleine Kollonien habereri zum großziehen. Falls Interesse besteht würde ich Sie hier mit aufnahmen und darüber berichten.

      Hier noch ein paar Bilder



      Das sind die beiden 25x30x20 Becken, mit einem Schlauchverbinder verbunden. Rechts führt der Schlauch zum kleinen 10x10 becken und jetzt zum 50x50 :D (siehe Bild 3)



      Das ist das gemiedene Nest. Das dunkle sind Steine, Ameisen sind nur oben links und rechts.



      Das ist der neue Würfel mit viel Rinde, Holz und Bananenbaum