*Lasius fuliginosus.

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    • Re: *Lasius fuliginosus.

      Hey Jens,
      schön wieder was von dir zu hören und umso besser das es bei deiner Kolonie gut ausschaut :)

      Dein Beobachtungen kann ich bestätigen, obwohl bei mir der Eierberg schon wieder anfängt kleiner zu werden.
      Aber die gynen sind auch bei mir immer von Arbeiterinnen umringt, jeh physogastrisch desto anziehender scheinen die gynen für die Arbeiterinnen zu sein :love:

      Gibt es bei dir neuigkeiten an der Pilzfront?
      Ich habe von dem Naturnest einen kleinen Teil der nicht mehr bewohnt war entnommen, ein paar Kork und Holzspäne hinzugefügt und es in die arena gelegt, bisher ohne Erfolg sie zeigen keine Anstalten etwas in ihr Nest einzutragen oder die Holzpartikel weiterzuverarbeiten :problem:

      Aber mit meinem Nest bin ich weitergekommen, es wird bei mir eine trockene Korkfarm und ich war auch schon etwas fleißig (Baubericht folgt).

      MFG Andre
    • Re: *Lasius fuliginosus.

      Hey,

      schade drum, ich habe meiner Mutterkolonie jetzt auch schon öfter, Holzpartikel oder in einem Fall sogar ein Stück verlassenes Nest von der Kolonie draußen gegeben aber irgend etwas scheint noch zu fehlen... vielleicht der Pilz an sich.... :problem:
      Gynen der Blattschneideameisen nehmen ja jeweils ein kleines Stück Pilzmycel mit wenn ich nicht falsch liege, wie das wohl die fuliginosus machen ?

      MFG
      Andre
    • Stimme dir zu, werde da noch Versuche machen, brauche dafür aber eine größere Arena die ich Naturgemäßer einrichten kann und das wird wohl erst nechstes Jahr was.

      Anderes Thema:
      Ich habe ja die große Mutterkolonie (A) mit 4 gynen
      und
      die Kolonie (B) die aus zwei gynen sf15 und 6 gynen sf16 bestehen die konnte ich ja nur zusammenführen weil sf15 von Milben geschwächt war ...

      So alle wieder im Thema ? :D

      Die Kolonie B ist nach wie vor sehr schwach ... so schwach das die gynen keine Brut produzieren nichtmal die aus sf 2015, die Versorgung reicht wohl einfach nicht.

      Ich werde wahrscheinlich bis zur Winterruhe warten und die Kolonien dann zusammenführen, meiner Erfahrung nach müsste das klappen, die Mutterkolonie aus A/B würde ich dann nach der Winterruhe in zwei Kolonien trennen und hätte meine beiden Kolonien die ich für den Zuchtversuch brauche.

      Die andere Möglichkeit wäre den Schlauch bei A abzumachen , ihnen die Puppen zu klauen und B damit zu unterstützen.. sind bestimmt 50-60 Puppen.
      Aber das habe ich letztes jahr schon gemacht um damit die Gynen zu unterstützen die ich abgegeben habe... eigentlich soll die Mutterkolonie ja auch mal wachsen :think:

      Wie würdet ihr vorgehen ?


      MFG Andre
    • Hey,

      da hätte ich mir aber ein paar mehr Ratschläge erhofft :wave:

      Der Krimi mit der kleinen Kolonie ist noch schlimmer geworden, ich vermute wegen dem großen Stress die vielen gynen zu versorgen sind nun alle Arbeiterinnen bis auf zwei gestorben, ob es an der Überführung von der Mutterkolonie lag oder an der Unterversorgung mit Arbeiterinnen pro gyne kann ich nicht sagen.
      Dazu vielleicht noch: andere Gründe sind auszuschließen, da ich die kleine Gruppe genauso halte wie die Mutterkolonie und die entwickelt sich mehr als prächtig :denken:

      In meiner Not wurde ich erfinderisch: nachdem ich bei anderen Kolonien schon die rg Fütterung erprobt habe, versuchte ich es nun auch bei der Kleingruppe.
      Vorsichtig schob ich die Nadel in das rg mit einem kleinen Zuckertropfen an der spitze, damit sie sich nicht erschrecken sondern gleich Futter wittern.
      Gesagt getan: das Ergebnis war das zwei gynen direkt von der Nadel und weitere Zuckerwasser vom rg Boden aufgeleckt haben.

      Also lassen sich die gynen unter gewissen Umständen doch füttern... diese Art hat auch weiterhin die Fähigkeit mich zu erstaunen :shock:
      Somit ist der Krimi beendet und die 8 gynen werden mit Hand gefüttert, bis in die Winterruhe wo sie dann zu der Mutterkolonie kommen

      Die übrigens immer noch Larven in die Verpuppung schicken, dieses Jahr wird die Mutterkolonie wohl ohne Brut überwintern... einfach weil alle schon geschlüpft sind :mrgreen:

      Bilder kommen wenn Umzug durch is

      MFG Andre
    • Adoption fehlgeschlagen...

      Hey,
      wie der Titel vermuten lässt hat die Adoption der Gynengruppe leider nicht funktioniert.
      Die Adoption selbst verlief ohne erkennbare Probleme:
      das rg mit den gynen wurde an das große Nest mit der Mutterkolonien angeschlossen, und zwei gynen gingen direkt in Nest ohne wirklich von den Arbeiterinnen angegangen worden zu sein, auch betraten Arbeiterinnen das RG und suchten den kontakt zu den gynen ohne Aggression. (kein Vergleich zum verhalten wärend der aktiven zeit)

      Dennoch als ich zwei tage später nachsah entdeckte ich sowohl tote gynen im und am Nest.
      Die Gynen werden also entweder nicht akzeptiert und ich irre mich mit meinem Ansatz, die gynen waren zu entkräftet (sie waren ja schon vorher auf sich alleine gestellt) oder es war schlicht noch nicht kalt genug damit die gynen akzeptiert werden (wie ich vermute) die Kolonien überwintern bei mir im Keller wo es ja schon wärmer ist als zB. im Kühlschrank.
      Die Kolonie hat erst jetzt die so vertraute Winter Traube gebildet, ich ärger mich im nachhinein schon sehr dass ich nicht länger gewartet habe :???:

      Es bleibt der Frühling abzuwarten, dann wird sich die Traube auflösen und ich kann gynen zählen, vielleicht hat sich ja doch eine eingeschlichen.

      MFG Andre
    • Hallo Andre,

      Rückschläge wie dieser sind immer sehr ärgerlich. *Kopf hoch* Und halt deine gute Arbeit am laufen ;)
      Es scheint ohnehin schwierig zu sein eine junge und kleine Kolonie hochzupäppeln und ich bin heilfroh, dass meine Kolonie mit nur einer Königin gut funktioniert.
      Jedenfalls habe ich an die 300 Arbeiterinnen und das Nest ist schon gut voll. Ich fürchte, ich muss mich in diesem Jahr nach einem größeren Nest umschauen. Zumindest wenn meine optimistische Schätzung zutrifft und das am Ende der Saison 1000+ Ameisen sein werden. Die würden dann beim besten Willen nicht mehr in das kleine Acrylnest passen.
      Wenn jemand ein günstiges Acrylnest o. ä. mit 8 mm Anschlüssen abzugeben hat, dann kann er sich ja mal hier melden.

      Viele Grüße

      Jens
    • Hey Jens,

      danke für deine aufmunternden Worte :)
      Aber Rückschläge hin oder her, es wird weitergehen.

      Ich bin mitlerweile umgezogen auf einen alten Bauernhof wo viel Platz habe, also wird das Thema Ameisen bald noch viel größer werden, ich würde mich zum Beispiel sehr freuen wenn es mir gelingen würde mehr Arten erfolgreich nachzuzüchten.
      Dies ist natürlich ein sehr hoch gestecktes Ziel und ob ich das überhaupt und mit welchen Arten erreichen kann wird sich zeigen, versuchen will ich es dennoch.
      (ich züchte seit 3 jahren myrmica cf. rubra aber "nur" durch direkte nestbegattung das noch recht einfach :P )

      Aber zurück zu den fuliginosus ... (bei Ameisen gerate ich einfach leicht ins labern, ich habe grade schon drei Absätze wegen Themaverfehlung gelöscht :lol: )
      Die Mutterkolonie wird dieses Jahr ihre neue Korkfarm bekommen und dieses hoffentlich auch bald ausfüllen :D

      Ja da gebe ich dir recht, vor allem der Punkt der Nestübernahme ist (wenn man mit lasius niger als basis anfängt) nicht grade leicht, vor allem wenn nicht zeitgleich viele Lasius fuliginosus schlüpfen.
      Wenn die fulis nur vereinzelt schlüpfen oder schlicht zu wenige fulis schlüpfen und es viele lasius niger gibt, werden die Lasius niger dazu neigen, die vereinzelt schlüpfenden fulis zu Tode zu mobben, dies ist mir auch erst passiert aber als dann ein richtiger Puppenschwung geschlüpft ist haben die ersten fulis das mobben überlebt.

      ich denke unsere Kolonien sollten mitlerweile stabil sein und wie du rechne ich jetzt mit steigendem Wachstum.

      Halt mich/ uns auf jedem fall auf dem laufendem, ich freue mich wenn ich hier keinen Monolog führe :)

      MFG Andre
    • Moinsen,

      schön das es deiner Kolonie gut geht. Sieht ja aus wie bei mir die große Mutterkolonie, großer Andrang an der Futterstelle

      sie haben wirklich einen Heißhunger auf Kohlenhydrate, selbst im vergleich zu meiner großen Mutterkolonie Formica fusca, futtert diese kleinere Kolonie Lasius fuliginosus im vergleich mehr als die fuscas
      Aber auch der Hunger nach Proteinen steigt bei mir jetzt an, meine sind Umzugsbedingt auch schon drei Wochen "wach" und im Ameisenzimmer bei mind. 15-17 Grad
      Die 4 gynen haben noch nicht mit der Eiablage angefangen, aber sie haben noch viel überwinterte Larven die Hunger haben.

      Eine Randnotiz vielleicht noch: Lasius fuliginosus läuft sehr ungerne über reinen Quarzsand, wo andere Arten überhaupt kein Problem mit dem Untergrund haben (und sogar gerne mit ihm bauen), zeigen meine lasius fuliginosus ein ausgeprägtes Meide verhalten und laufen lieber über Holz und Dreck, es kann aber auch daran liegen das der Quarzsand in dem Becken der fulis in einer dicken Schicht liegt, also Quarz auf Quarz und das scheint für die Ameisen rutschig zu sein, der Anblick erinnert ein wenig an Tiere auf Glatteis.
      Ich werde den Untergrund die nächsten Tage tauschen und auch ein paar Bilder nachreichen.

      Ps: worauf hast du den Honig angeboten ? schönes Muster :D

      MFG Andre
    • Andre88 schrieb:

      Ps: worauf hast du den Honig angeboten ? schönes Muster :D
      Den Honig habe ich auf einer runden Acrylglasscheibe angeboten. Die kann man nach dem füttern einfach entfernen, säubern und wiederverwenden. Auf die Art bleibt der Arenaboden sauber und klebt nicht. ;)
      Auf der Decke mit dem schönen Muster steht die Arena. Man könnte natürlich auch ein Stück schwarze ISO-Matte als Unterlage nehmen. ^^

      Viele Grüße

      Jens
    • Hallo!

      Ich habe mal auf die Schnelle ein paar Fotos vom Nestinneren gemacht. Das Gedränge ist wirklich groß. Wenn ich im Schnitt von 50 Ameisen (ohne Larven) pro Nestkammer ausgehe und dann noch die etwa 100 Arbeiterinnen in der Arena dazurechne komme ich auf über 600 Tiere. :thumbup:

      Mittlerweile sind auch in 9 von 11 Kammern Larven. Die Nestvergrößerung, die ich bereits angekündigt hatte, ist somit dringend nötig. Morgen trifft zum Glück mein neues, größeres Acrylnest ein. Ich bin schon gespannt wie (und ob) das angenommen wird.



      Viele Grüße

      Jens
    • Heute habe ich die Kolonie zurück ins warme Zimmer geholt. Die Winterruhe ist damit dreieinhalb Wochen früher als geplant beendet, aber ich konnte einfach nicht länger abwarten. Nächstes mal dann wieder von Oktober bis März. ^^
      Die Kolonie hat massig Larven, die überwintert wurden, so dass recht bald schon eine Nesterweiterung ansteht, die ich bereits sorgfältig vorbereitet habe und wenn ich mir das Gewimmel am Nesteingang genauer ansehe, dann muss ich wohl bald auch eine größere Arena beschaffen.

    • Ich bin ein wenig eifersüchtig muss ich zugeben :P
      Meine Kolonie dümpelt grade mit nur noch zwei Gynen und vielleicht 20 Arbeiterinnen vor sich hin, aber ich bin froh das sie den Pilzbefall überhaupt überlebt haben ....
      Ich ohrfeige mich grade jeden Tag mindestens zwei mal, dass ich die Ableger gezogen und abgegeben habe ||

      Aber andererseits: so haben die Ableger nichts vom Pilz abbekommen und gedeihen ( wie ich sehe) wunderbar, schön sie in guten Händen zu wissen :servus:
    • Die Kolonie hat begonnen ein Kartonnest anzufertigen und diesmal scheinen sie es ernst zu meinen. Der Schnappschuss ist jetzt ein paar Tage her und seitdem hat sich das Konstrukt weiter vergrößert (weitere Fotos folgen in nächster Zeit). Baumaterialien sind Sand, Lehm, Watte, Zahnstocher (die mir beim hantieren in die Arena gefallen sind ^^), Chitinreste von der Fütterung, scheinbar auch Honig und Zuckerwasser. Der Schlauch zur zweiten Arena ist mittlerweile gut zugedeckt und hunderte Arbeiterinnen wuseln in und auf dem Zweignest herum.

    • Hey Jensino,

      das sieht echt cool aus! Und die Struktur ist völlig anders, als man sie aus der Natur kennt. Hast Du schon mal daran gedacht, den L. fuliginosus etwas Totholz oder so als Baumaterial anzubieten? Vielleicht wird es dann eingebaut. Ich frage mich, ob bei dieser Haltungskonstruktion auch ein Pilz beteiligt ist, wie es in der Natur ist. Sieht tendenziell nicht danach aus, aber wer weiß? Es ist nur wenig über diese Symbiose bekannt.
      Kannst Du eine Lupenaufnahme oder dergleichen von der Struktur machen? Es sieht fast so aus, als würden die Ameisen etwas "weben".

      Grüße, Phil