Regenwald im Wohnzimmer

    • Regenwald im Wohnzimmer

      Die Farbe, die für die Nester verwendet wurde ist gewöhnliche Abtönfarbe. Diese nutze ich schon seit vielen Jahren, war damals ein guter Tipp von unserem Frank Mattheis.

      Das Becken ist mittlerweile schon bewohnt, dazu jedoch später mehr.

      Die Pflanzen, die auf den bisherigen Bildern zu sehen sind, sind nur ein Bruchteil der Pflanzen, die nach und nach ins Becken kamen. Anbei mal zwei Bilder die einen Teil der Pflanzen direkt nach einer Anlieferung zeigen:



      Anbei nochmal eine Gesamtansicht zum damaligen Stand sowie ein Detailbild:



      Viele Grüße und einen schönen Sonntagabend!






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      Einzug der ersten Bewohner:

      Nachdem sich das Becken nach mehreren Wochen eingelaufen hatte, begann ich die ersten Bewohner ins Becken zu setzen.

      Bei der ersten Art handelt es sich um Pseudomyrmex kuenkeli:



      Als ich die Kolonie ins Becken gesetzt habe, waren es ungefähr 50 Tiere. Gleich nach dem umsetzen wurde das von mir bereitgestellte Nest, welches aus Ästen besteht und sich im oberen Bereich des Beckens befindet, umgehend bezogen:



      Der Platz im warmen Bereich des Terrariums war anscheinend gut gewählt und so begannen sie wie erwartet die Inneneinrichtung ganz nach ihren Wünschen zu gestalten. Dabei wurde alles was keine Miete zahlt umgehend entfernt:

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      Die Pseudos haben sich mittlerweile sehr gut eingelebt und dominieren die oberen Bereiche des Beckens.

      Doch nicht nur den Tieren geht es prächtig, auch den im Becken befindlichen Pflanzen. Zahlreiche Orchideen, Bromelien und weitere Pflanzen beginnen nach und nach zu blühen, so dass das Becken mehr und mehr zum Hingucken wird, selbst für den ein oder andern, der sich sonst nicht unbedingt für Ameisen begeistern kann:

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      Den Tieren und Pflanzen geht es weiterhin wunderbar. Das Becken hat sich gut eingelaufen, überall grünt und blüht es.

      Da das Becken mehr als genug Platz bietet, durfte eine weitere Art einziehen, Polyrhachis abdominalis:



      Die tolle Kolonie habe ich von Roger erhalten und selbst abgeholt, an dieser Stelle daher nochmals vielen vielen Dank für die Tiere und den schönen Nachmittag!

      Hier sieht man die Kolonie noch im Reagenzglas, auch die Königin ist zu sehen:



      Die Kolonie ist ziemlich schnell in das von mir vorbereitet Nest eingezogen. Bei dem Nest handelt es sich um eine halbierte Korkröhre, welche ich in die Rückwand eingelassen habe. Ich habe damit stets Einblick, gleichzeitig passt das Nest aber optisch perfekt in die Rückwandgestaltung und ist bei Bedarf herausnehmbar:



      Nachfolgend noch ein paar Bilder vom Umzug:








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      Das Becken und seine Bewohner entwickeln sich weiterhin prächtig. Alles wächst und gedeiht. Anbei mal ein Bild mit eingeschaltetem Nebler. Zusätzlich befindet sich eine Beregnungsanlage mit 8 Düsen im Becken.


      Hier von der Seite:


      Die Beregnungsanlage läuft aktuell drei mal am Tag, jeweils ca. 20 Sekunden. Das sorgt für ausreichend Wasser für die Pflanzen und eine entsprechende Luftfeuchtigkeit. Der Boden ist mit zwei Abflüssen versehen, so dass ab einem gewissen Wasserstand der Überschuss automatisch abfließt. Der Lavasplit, welchen ich als Bodengrund verwende, ist jedoch stets leicht feucht im unteren Bereich, was wiederum den Pflanzen zu gute kommt und dafür sorgt, dass sich hier keine Ameisen einnisten. Darüber hinaus ist er entsprechend grobkörnig, so dass Ameisen hier erst gar nicht graben können.

      Nach der Beregnung im unteren Bereich des Beckens:



      Die Polyr. haben natürlich auch etwas bekommen:


      Viele Grüße!



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      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von fab ()

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      Neue Pflanzen:
      Es war Zeit für ein paar neue Pflanzen, welche nun auch einen Platz im Becken gefunden haben. Die Farbgebung soll ein paar Highlights setzen.





      Nester:
      Anbei mal ein paar Infos und Bilder, wie ich meine Nester beheize. Dies erfolgt energiesparend über kleine Heizmatten, welche einen Teil der Nester bedecken. Die unbedeckten Bereiche bleiben dabei kühl und feucht, ideal also um unterschiedliche Zonen zu schaffen.

      Ein erster Versuch war mit Schiebeschienen:


      Da diese aber auf Dauer nicht lange gehalten haben bin ich mittlerweile auf eine Lösung mit Klettverschluss übergegangen. Erfüllt den gleichen Zweck nur ist deutlich langlebiger:


      Die Nester sind mittlerweile natürlich nicht mehr so leer wie auf diesen Bildern :)

      Fragen / Anmerkungen bitte direkt hier, da sich die Fragen die als Nachricht kommen oft wiederholen und so alle etwas davon haben.


      Viele Grüße
      fab


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