Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

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    • Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo, und willkommen zu meinem weiterem Haltungsbericht.

      Diese Art hat mir mit den Gigas zusammen, schon immer am besten gefallen.
      Waren mir aber zu Teuer, gut sind sie mir eigentlich immer noch, aber zumindest habe ich jetzt mehr Erfahrung, und muss nicht befürchten das sie mir gleich Hops gehen!
      Außerdem musste ich sie haben, da darf Geld Halt mal keine rolle Spielen, wie bei den Aplicalis auch!

      So, doch nun zu den Fulvos.

      Werde hier auch beschreiben wie ich das Nest und das Becken gebaut und eingerichtet Habe, und würde mich über Konstruktive Kritik bzw. Beurteilung freuen.

      Möchte mich vorweg bei Steffen Kraus für die super Beratung, und Anregungen bedanken.

      Habe mir eine Kolonie mit 20-40 Arbeiterinnen Bei World of Ants bestellt. Die Schönen Damen Kamen auch gleich am nächstem Tag an ,und Waren bis auf Drei, die wohl etwas beim Versand abbekommen hatten, wohl auf. Eine hatte das Fordere linke bein gebrochen und wurde von den Arbeiterinnen immer soweit es ging weggetragen. Wie mit zwei weiteren auch die immer nur an einer scheibe hochklettern wollten.
      Jeden Tag ist eine davon gestorben, dem Rest geht es aber Prächtig ca 30-35 würde ich sagen mit ordentlich Brut.

      Nun noch kurz die Artbeschreibung, und dann Berichte ich von meinem Ersten eindrücken mit dieser Wunderschönen Camponotus!

      Titel: Camponotus fulvopilosus
      Verbreitung: Süd Afrika
      Königin: 17-18mm
      Arbeiterinnen: 9-19mm
      Nahrung: Insekten und Honigwasser
      Luftfeuchtigkeit: trocken
      Temperatur: 24-34°C
      Winterruhe: Ruhezeit von Juni bis August
      Nestbau: Erdnester, häufig unter Steinen
      Formicarien: Becken, Farmbecken
      Formicariengröße: Mindestens 30x20cm (muss der Kolonie angepasst werden)
      Besonderheiten: Eine wunderschön gefärbte Camponotus Art die in der Haltung unkompliziert ist. Sie besticht nicht nur durch
      die Farbe sondern auch durch die beeindruckende Größe.

      Leider Hatte ich das Eigentliche Terrarium noch nicht fertig, so mussten sie erst mal in ein 30x20x20 Becken einziehen.
      Als ich sie im Reagenzglas sah war ich schon hin und weg! Diese wunderschöne Färbung (Körper Dunkel Rot,Gelber Gaster), und die Größe.
      Ich habe sie sogleich in das Übergansbecken gelegt, die vordere Watte entfernt, und sie kammen mir gleich entgegen geschossen.

      Sie stellten sich auf die hinteren Beine mit den Vorderen nach oben gestreckt , und schienen mir drohen zu wollen(was man auf dem Zweitem Bild bei einer gut erkennen kann) .
      Sofort wurde alles erkundet und untersucht. Wunderbar anzusehen wie flink sie sind!
      Hatte den Abend meine Freude daran sie zu beobachten.






      Nun vorerst genug davon wie begeistert ich von ihnen bin, und ab zu meiner Nächsten Leidenschaft, dem einrichten und Bauen von Einrichtung.

      Habe die Rückwand des Terrariums 100 x 50x50 , mit Fliesenkleber dem ich etwas Lehm beigemischt habe Modelliert!
      Leider ist es unten beim Trocknen leicht eingerissen, und da mir die Färbung noch zu hell war, habe ich den riss mit etwas Weisen Fliesenkleber ausgebessert, wird eh nochmal gestrichen.






      Dan Habe ich mich an das Nest gemacht. Ich wollte ein 48x40x10 Y-Tong Nest bauen. Da es bei unserem Baumarkt aber nur 60x20 gibt, habe ich zwei Blöcke mit Gips zusammen geklebt.





      Hat super geklappt, und hält bombenfest! Nur unbedingt den Y-Ton vorher befeuchten, sonst trocknet der Gips sobalt er den Y-Tong berührt! Hätte ich wissen können, aber Fehler sind dazu da, das sie gemacht werden.

      Dan habe ich mit Bleistift die Kammern und Gänge vorgezeichnet, und dann mit dem Schraubenzieher eingeritzt.




      Dan alles mit dem Schraubenzieher ausgescharbt, der Drehmel hat leider seine Dienste nach einer Kammer eingestellt.







      Mit einem Exenterschleifer habe ich der Rückseite eine Steinoptik verpasst.





      Nun wurde die Glatte Seite mit einer hellen Sand, Lehm und Gips Mischung bestrichen. Die Gänge mit einem Dunklerem ton, und die Kammern mit einer sehr Dunklen note. In die noch feuchten Kammern habe ich dann noch Roten Sand Gestreut, damit es den Erdnestern ähnelt.
      Eigentlich wollte ich alle Kammern, bis auf Zwei, mit Rotem Sand füllen. Dafür hat aber mein Sand nicht gereicht! Also habe ich nur die Gänge befüllt.




      Nun ging es an die Steinoptik. Habe dafür wieder ein Sand Lehm Gips Gemisch verwendet. In verschiedenen, leicht unterschiedlichen Abstufungen, und alles angestrichen.




      Habe es an die linke Scheibe gestellt um guten Nest einblick zu haben!
      Den spalt zur Rückwand habe ich mit Lehm Gips geschlossen, und zusammen mit der Rückwand bestrichen.
      Um den Nesteingang natürlicher zu gestalten habe ich einen Schlauch in den Eingang gesteckt und mit Rotem Sand Lehm Gemisch bedeckt.
      Als Einrichtung habe ich Altes getrocknetes Mangrovenholz verwendet, und Weißes Holz aus dem Wald. Desweiteren Vertrocknete Pflanzen von unseren Weiden.

      Hier das Gesamtbild!




      Zwei Tage später habe ich sie dann umgesetzt, habe auf den Abend gewartet damit sie alle in das Nest gehen. Wollten aber Vier von ihnen nicht!
      Die habe ich dann mit einer Ferderstahl pinzette rübersetzen wollen, hat aber nur mit Zweien geklappt. Die anderen beiden Habe ich mit der Hand aufgenommen, bzw. sie haben sich mit ihren Mandiblen an meinem Finger festgehalten, damit es einfacher für mich ist. Können verflucht doll zwicken! Alter Vater.

      Es haben Aber alle Gut überstanden.

      Das Nest wurde Auch sofort untersucht, sowie der Rest des Terras. Unglaublich wie Neugierig sie sind!





      Umgezogen sind sie leider erst irgendwann in den frühen Morgenstunden, als ich um halb sechs Uhr Morgens ins Reagenzglas geschaut habe, war die Königin noch mit einigen Arbeiterinnen dadrinnen.

      Als ich dan von der Arbeit kam waren sie schon komplett umgezogen, und haben den Nesteingang verschlossen.




      Die Königin und die Brut liegen in dem Eingangshügel, da er vom der lampe erwärmt wird, ein par Arbeiterinnen sind in den Kammern Am werke und machen sich die Gänge frei.



      Das war es erstmal, werde euch weiter auf dem Laufendem halten, und hoffe das euch der Bericht gefällt!

      Mfg Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo,

      Auch hier mal wieder ein kleines Update.

      Leider hatte ich vergessen das Nest zu trocknen bevor ich es eingebaut habe, so ist nun viel Kondenswasser an der scheibe.


      Es wird aber schon weniger, und ich denke das sich das ganze in zwei Wochen erledigt hat.
      Noch wohnt die Königin und die Brut in dem Eingangshügel, aber die Arbeiterinnen fangen schon an, den boden der Kammern mit Sand auszukleiden.
      Den Eingang haben sie auch wieder geöfnet, und nehmen gut Proteine und Zuckerwasser an.


      Die neuen Halogenlampen sind nun auch endlich da, beheize nun mit drei leuchten a 50w, und komme auf eine Umgebungstemperatur von 36,5°c.
      Hoffe das sie sobald die Feuchtigkeit aus dem Nest ist, auch umziehen. Je trockener es wird, umsomehr Arbeiter Halten sich darin auf.

      Den Dikusionsthreat gibt es nicht mehr! Habe in letzter Zeit einige Berichte gelesen, und finde es sehr umständlich die Tipps und Bemerkungen dem bericht zuzuordnen. Also darf gerne hier Diskutiert werden.
      Habe die schon vorhandenen kommentare hier her schieben lassen.

      Bestandsaufnahme Wird es im moment nicht geben, da ich keinen Nesteinblick habe.

      Mfg Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Moin Moin,

      leider hat die Feuchtigkeit im Nest nicht abgenommen.


      Wie auf diesem Bild zu sehen haben sich dicke tropfen gebildet!

      Das Rot kommt von der Infrarotlampe die ich nun davor gestellt habe, um der Feuchtigkeit Heer zu werden.
      Zu dieser Maßnahme füllte ich mich gezwungen, da ich Futtermilben im Nest sehen konnte.
      Habe das Nest ca. 1cm von der scheibe abgerückt, damit die Feuchtigkeit nach oben hin abziehen kann.
      Auf die Lüftungsschiene direkt über dem Nest, habe ich einen alten Pc Lüfter angebracht, ihn mit Kreppband befestigt und abgedichtet.
      Damit er nicht den Großteil der Luft aus der Arena nimmt, sondern aus dem Nest, habe ich rund um den Lüfter das Nest mit Küchenpapier abgedichtet.

      Zur Veranschaulichung gibt es ein Bild.



      Das funktioniert Super! Den Fulvos scheint es auch super zu gefallen, den fast alle sind 20 min nach dem die Lampe Angeschaltet war, in die kammern gezogen. Sogar die Königin mit Brut.

      Denke morgen dürfte das Problem mit der Feuchtigkeit gegessen sein.

      Habe heute auch mal gefrorene Schokoschaben gegeben, werden super angenommen. Werde es weiter so handhaben das die Futtertiere einfriere, vereinfacht es enorm.


      Bin mal gespannt ob sie jetzt in dem Nest bleiben, wenn ich die Infrarotlampe ausschalte.

      So verabschiede ich mich mit den Worten von Otto von Bismarck "Ich bin dankbar für schärfste Kritik, wenn sie nur sachlich bleibt."
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo und wunderschönen guten Tag alle miteinander.

      Die Feuchtigkeit ist endlich dahin! Es hat super funktioniert, Auf diesem bild sieht man gut wie die Feuchte zum Lüfter gezogen wird.


      Die Königin war noch bis heute Mittag der Kammer, Aber nun sind alle wider im Eingangsbereich, da es dort wesentlich Wärmer ist.


      @trailandstreet: Das mit den Futtermilben nehme ich auch nicht zu ernst, Aber misfallen tut es mir sehr, und ich wollte ihnen den Feuchten Lebensraum entziehen.

      Überlege noch ob ich den Nest bereich doch erwärme. Scheinen sie Ja zu wollen.
      Nur soll Ich einen Spott auf das Nest richten? Oder doch lieber eine Heizmatte? Und wen ja welche währe da angebracht? Hatte noch nie welche benutzt.
      Also wie warm wird es mit einer 8w 15w oder 20 usw. Wenn mir da wer weiterhelfen kann, kenne mich da überhaupt nicht aus.

      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo,

      habe mir das mit der Heizmatte noch mal überdacht. Grund ist die Diskussion die hier gerade darüber stattfindet.
      Werde auch keinen Spott auf das Nest richten, sie haben ja den Eingangshügel der vom Spott erwärmt wird, und da können sie ja die Brut hinbringen.

      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo,

      Gibt wieder was zu Berichten. In der zeit seit des letzten Berichts sind mir 3 Arbeiterinnen verstorben :cry: Milben konnte ich keine finden. Waren auch die Kleinsten der Arbeiterinnen gewesen. Noch etwas schlechtes, und Blödes ist mit beim bekämpfen der Feuchtigkeit im Nest Passiert. Ganß oben war noch etwas feuchte die ich wie gehabt Beseitigen wollte. Als ich ca 30 Minuten nicht da war, ist die Infrarotlampe wohl umgekippt, und gegen die scheibe. Denke mal das es eher die große Hitze war und nicht wer aufprall, aber die scheibe ist so oder so Gesprungen.

      Aber gutes gibt es auch zu berichten. Hatte kurzzeitig das glück das sie die Brut in den Y-Tong gebracht haben, und zusehen wahren 11 Puppen einige Larven, und das erste bei mir gelegte Eierpacket. Auf dem Zweitem bild ist auch die Königin zu sehen.

      Füttern tue ich zurzeit mit Braunem Rohrzucker, und Schockoschaben die ich Eingefroren habe. Eingefrorene Heimchen scheinen sie nicht zu Mögen.
      Nächste Woche werde ich mein Futter Sortiment erweitern.
      Das war es erstmal wieder.

      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Auch hier ein kleines update,

      Habe sie heute mal wieder mit der Infrarotlampe ins Nest gelockt, und habe schöne Bilder von der Brut.


      Mittlerweile nehmen sie auch Gefrorene Heimchen, und haben angefangen die Futtertiere einzutragen, anstatt sie Draußen zu zerlegen.
      Die Futtermilben sind fast komplett verschwunden.
      Das war es erstmal wieder, bis zum nächsten mal.

      @ Andi89: Die Scheibe werde ich erstmal so lassen. Ist zwar ärgerlich, aber beeinträchtigt die Ameisen oder die Stabilität nicht.
      Da es ein Terrarium ist, habe ich keinen Deckel, als Ausbruchsschutz habe ich an den Frontscheiben zwei Silicon Dichtungsstreifen.

      @Baldow: Freut mich das du dir auch diese schönen Ameisen geholt hast. ISt auch schön zu hören das man mit so dummen Fehlern nicht allein steht.
      Vielleicht hast du ja auch lust einen Bericht über sie zu schreiben, das Bild von deinem Becken hat mir gut gefallen, und währe
      interessant, über die Entwicklung deiner Kolo zu lesen.

      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo zusammen.

      Leider gab es seit dem letztem update, 4 Tote Arbeiterinnen zu beklagen. Da der Rest aber sehr Vital wirkt, und sofort angestürmt kommt, wen man die scheibe öffnet,mache ich mir da noch keine weiteren sorgen. Habe die Toten auf Milben mit einer Lupe untersucht, und konnte nichts feststellen.
      Auch im Nest sind die Futtermilben, und die Feuchtigkeit, Restlos verschwunden.
      Werde das Nest nun auch nicht mehr, mit der Rotlichtlampe erwärmen.
      Habe den Lüfter gegen einen Größeren getauscht. Der läuft nun 6 mal am tag, für jeweils eine halbe Stunde. den kleineren Lüfter habe ich beim aplicalis Becken angebracht, und beide miteinander verbunden.
      Wie ich die Stromversorgung gemacht habe, schreibe ich mit Absicht nicht, da ich niemanden dazu Animieren will, der sich damit nicht auskennt es nachzubauen. Strom kann immer gefährlich sein, auch bei geringer Watt-Zahl.
      Bilder gibt es diesmal nicht, aber ich werde mir die Tage, einen Youtube Kanal machen und ein paar Videos hochladen.
      Wie die Arbeiterinnen sich einem Furchtlos stellen, ohne zu flüchten oder zurückzuschrecken, kann man nicht auf Bildern festhalten.
      Ich muss sagen das sie meine Lieblinge geworden sind.
      Vielen dank also nochmal an Steffen von WoA, die Beurteilung das dies die richtigen Ameisen für mich sind, war absolut richtig.

      Ich wünsche euch ein schönes Wochenende, und bis bald,

      Mfg Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo zusammen,

      Wie versprochen habe ich ein Video gemacht, wo sie beim öffnen der Scheibe aus dem Nest kommen. Habe ihnen auch gleich eine Schoko Schabe gegeben. Es ist etwas wackelig geworden, werde aber bald mehr machen, und mich um eine bessere Kameraführung bemühen.



      Mehr kann ich leider noch nicht berichten, da ich weiterhin keinen Nesteinblick habe.

      Mfg Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo liebe Ameisenfreunde,

      auch hier ein Update.
      Sie entwickeln sich Prächtig. Die ersten Arbeiterinnen sind nun bei mir geschlüpft, und es jede menge Brut vorhanden.
      Drei Arbeiterinnen sind verstorben, Zwei lagen auf dem Müllhaufen, und eine hat sich im Invertzucker Ertränkt. Habe es mal ohne Schaumstoff probiert, und eine ist gleich reingeplumpst. Verwende nun wieder den Schaumstoff. Den Invertzucker mögen sie sehr, hier Kann ich auch mit Sicherheit sagen das sie ihn mehr Mögen. Sonst war immer nur eine an dem Zucker zusehen, doch als sie den Invertzucker gefunden hatten wahr es ein regelrechter Andrang.
      Schön zu sehen ist es zusehen wie sie bei der geringsten Störung eine Arbeiterin ins Nest Läuft, und im selben Moment eine Schar aus dem eingang gestürmt kommt und das Nest verteidigt. Habe es mal aufgenommen, ist leider nicht so gut geworden, aber werde wen ich mal wieder etwas mehr zeit habe, ein besseres machen.


      Was mir auch aufgefallen ist, ist das eine Arbeiterin, solange die Beleuchtung eingeschaltet ist, das Wasser Bewacht. Sie wird dort sogar gefüttert.


      Hier ist die schale bevor sie sich in dem Zucker ertränkt hat.

      Es wird auch die Ganze zeit der Nesteingang bewacht.

      Hier ist ein kleiner teil der momentanen Brut, ca ein drittel zusammen mit der Gyne.

      Leider habe in Anfang Juni vergessen die Ruhephase einzuleiten, also habe ich am Freitag damit begonnen. Habe jetzt nur noch eine Lampe an, so das es nun 24°c am Tag ist, und 19°c in der Nacht. Das werde ich noch bis zu diesem Freitag so beibehalten, und dann die Beleuchtung ganz ausschalten. Ein Positiver nebeneffekt ist, das sie nun die Brut am Abend an der Scheibe Lagern.
      Es gab heute wieder Schockoschaben, zwei Stück bekommen sie zurzeit alle zwei Tage.

      Das war es erstmal wieder.


      Grüße Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo zusammen, Auch hier mal wieder ein Kleine Update.

      Die von mir eingeleitete Diapause wurde von den Damen Ignoriert, sie haben die Puppen an die Wärmsten stellen gebracht, und wurden dabei auch sehr erfinderisch.



      Als sie dann noch Komplet unter das Holz gezogen sind, weil es noch von einem Kleinem Spott erwärmt wurde, habe ich die Spotts wieder alle eingeschaltet, so das das eigentliche Nest wieder das Wärmere ist. Sie sind auch am selben Tag umgezogen, was ich leider nicht Beobachten konnte, da ich auf der Arbeit war.
      es Dürften jetzt 40-50 Damen seien, und jede Menge Brut. Die Brut Passt nun nicht mehr nur in den Gang, so das sie Grob die Hälfte der Larven in der Ersten Kammer lagern müssen.


      Bin echt begeistert von den Damen, und hätte nicht mit solch einem Rasantem Wachstum gerechnet. Sie verputzen 2 Schokoschaben alle Zwei Tage, und Haben ständig Leicht verdünnten Invertzucker zu Verfügung.

      Bis Zum nächstem mal, Gruß Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hier geht alles seinen gewohnten gang. Der Protein bedarf ist stark gestiegen, muss nun jeden Tag 2-3 Schockoschaben geben, da sie ansonsten wie Wild alles absuchen.
      Habe heute auch die Erste sehr große Larve gesehen, und Hoffe bald die Erste Majorin begrüßen zu dürfen!





      Auf den Bilder kann man auch gut die Färbung der Frisch geschlüpften Arbeiterinnen sehen, sehen fast einen Tag genau wie die Storeanus aus.

      Gruß Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo zusammen.

      Wollte mal wieder ein kleines Update machen.

      Die Kolonie ist nun auf Mittlerweile bei 65-70 Damen angestiegen. Es ist auch massig an Brut, in allen Stadien vorhanden, auch ein Frisches Eierpacket konnte ich entdecken.
      Auch Ihr verhalten hat sich Stark verändert, sie sind wesentlich ruhiger geworden, bin mir noch nicht sicher, ob es an der Koloniegröße liegt, oder ob sie sich an das Hantieren im Becken einfach gewöhnen.
      Direkt am Eingang darf ich nicht stören, da sind sie dann sehr auf Krawall gebürstet, haben mich auch schon ein paar mal erwischt, aber es scheinen nur Scheinangriffe zu seien, zwicken nur leicht, und gehen dann wieder ein paar cm zurück, um dieses erneut zu tuen.
      Habe auch das Gefühl, das die Gyne Heller, und Schöner gefärbt ist, als zum Zeitpunkt, wo ich sie bekommen habe. Deutlich zu sehen waren nur zwei punkte auf dem Gaster, und das Gelb wirkte leicht braun, nun ist sie Schön gelb gefärbt, und es sind Alle drei Punkte deutlich zu erkennen. Kann Stress sowas auslösen?
      Hier mal Bilder zum vergleich links vorher, rechts nachher



      Für eine Camponotus, oder die di ich kenne, ist das Wachstum echt enorm, Brut ist jede menge vorhanden, auf den folgenden Bilder ist ca die Hälfte zu sehen.


      Das war es erstmal wieder. Beste Grüße Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo,

      heute hatte ich etwas Zeit, und habe meine Becken fertiggestellt. Habe meinem Fulvo Becken auch gleich mal 2 Sukkulenten Spendiert.


      Sonst nichts neues.

      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo liebe Ameisenfreunde.

      Viel neues gibt es nicht zu berichten, außer das sie mittlerweile 6 Mittlere Schokoschaben alle zwei Tage verdrücken.
      Ein Bild vom Nest habe ich noch gemacht, was sich langsam schon etwas füllt. Am rechten bereich lagern sie zurzeit die Abfälle, aber durch die absolut Trockene Haltung, gibt es da noch kein Milben Problem.



      Mfg Daniel
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      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Moin.

      Meine Vermutung hat sich bestätigt, und aus der großen Larve ist heute meine erste Majorin Geschlüpft.

      Wunderschön anzusehen. Ansonsten geht es der Kolonie gut, und sie wächst und wächst, und vor allem auch ihr Hunger. Drei Adulte Schokoschaben Männchen brauchen sie zurzeit jeden Zweiten Tag. Wobei 4-5 würden sie bestimmt auch schaffen. Aufgrund des großen Appetits dieser Kolonie, sowie auch bei allen Anderen, bin ich gerade dabei wieder eine Schabenzucht aufzubauen.
      Da sich sonnst nicht viel getan hat, gibt hier nur noch ein Paar Bilder.


      Gruß Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo,

      kleines update hier. Ich habe die hunderter marke geknackt. Die Kolonie wächst unaufhörlich, und der hunger gleich mit. Mittlerweile brauchen sie jeden Tag drei bis vier Schokoschaben. Wenn ich mal einen Tag auslasse, laufen sie wie wild durch das Becken und suchen alles ab. Mittlerweile nehmen sie auch Heimchen an.
      Habe hier noch ein paar Bilder, eins von der Gyne, und zwei von der Majorin. Auf dem einem kann man schön den Größenvergleich zur Gyne sehen.



      Mfg Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Die Kolonie wächst und wächst. Sie werden langsam auch sehr aggressive wenn man das Becken öffnet. Habe daher die Frontpartie mit Talkum bestrichen, damit sie mir nicht immer gleich aus dem Becken hüpfen. Sie lagern mittlerweile auch Puppen außerhalb des Nestes. und Auch die Wasserstelle wird weiter Tag und Nacht, von mindestens einer Arbeiterin Bewacht.
      Habe auch noch ein Video gemacht, darauf ist gut zusehen mit was für einer Geschwindigkeit sie sich bewegen Können.







      Gruß Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo.

      Die Kolonie wächst und wächst, es sind schon weit über 200. Zurzeit habe ich das füttern auf Zweimal die Woche reduziert, um das Explosionsartige Wachstum etwas zu mindern. Was auch ganz gut Funktioniert.
      Habe hier noch ein Video vom Nest und Becken Gemacht


      Und noch eins, wo ich sie Etwas geärgert habe


      LG Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)
    • Re: Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht

      Hallo, und Tach gesacht.

      Habe mich bei der menge der Arbeiterinnen Stark verschätzt, sie haben sich unter dem Holzstam ein Zweignest angelegt. Es dürften eher so 400-500 Damen seien. Sie haben sich auch schon neue Kammern freigebuddelt, und haben keine Probleme mit dem harten Sand-Lehm Gemisch. Auch Gips macht ihnen keinerlei Schwierigkeiten. Sie haben sich durch den Gips gebuddelt, und können nun hinter die schmale Lücke zwischen Y-Tong, und Rückwand. Ich vermute aber das es dort zu Kalt ist, es sind dort nie viele zu sehen, soweit ich das einsehen kann.
      Habe auch zwei Kurze Video gemacht, Beim ersten kann man auch den Aushub gut sehen, den siet man an der stelle wo ich mit der Kamera zucke, weil mich eine überraschend Gezwickt hat.



      Auf dem Zweiten ist das Nest. Man kann gut sehen wie sie die Gänge freigebuddelt haben. Gleich am Anfang kann man die Königin gut sehen, sie sitzt genau in der Mitte. Was auch schön zu sehen ist, ist wie sie sich an das licht der Taschenlampe gewöhnt haben, und nicht in Panik verfallen wenn man ins Nest Leuchtet.



      LG Daniel
      Gleich wie Feuer nicht Feuer löscht, so kann Böses nicht Böses ersticken. Nur das Gute, wenn es auf das Böse stößt und von diesem nicht angesteckt wird, besiegt das Böse.

      Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi
      russischer Schriftsteller (1828 - 1910)