Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

    • Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Lasius fuliginosus





      Unterfamilie: Formicinae
      Gattung: Lasius
      Untergattung: Dendrolasius
      Art: fuliginosus

      Nahrung: Insekten, Trophobiose (Cocciden- oder Aphiden), in Haltung Honig(-wasser)
      Lebensraum: Europa (bis Spanien nach Westen, Ostkasachstan nach Westen; häufigste Verbreitung in Mitteleuropa), Asien
      Habitat: Waldgebiete und einzeln stehende Bäume aller Art; nistet im Holz (auch Lebendholz!), auch unterirdische Nestteile; meidet Stadtgebiete

      Königinnen: polygyn
      Gründung: sozialparasitär bei bereits weiselloser Chthonolasius (meist Lasius umbratus, aber auch Lasius mixtus und weitere Chthonolasius-Arten);
      Winterruhe: exogen, Oktober bis März
      Schwärmzeit: diperiodisch Mitte Mai bis Mitte September, begattete Gynen finden sich häufig in der Nähe des Urspungsnests

      (Körper-)Größe:
      Arbeiterinnen: 4-6mm
      Königinnen: 6-7mm
      Männchen: ca. 5mm
      Aussehen/Färbung: glänzend schwarz, Beine nach unten hin hellbraun bis bräunlich-gelb; der Kopf sieht aus der Vogelperspektive herzförmig aus; spitze Mandibeln (Quelle Ameisencafe)


      Vorgeschichte:
      Da dies mein erster haltungsbericht ist und meine Fazination für Ameisen direkt mit dieser Art zusammenhängt und seinen Anfang nahm, hole ich gezwungenermaßen etwas aus.

      Ich mus so 10 jahre gewesen sein als mit das erste mal auf der Spaziergangsroute unseres Hundes eine große Lasius fuliginosus Kolonie bemerkte, schon damals fand ich die langen Straßen die sie zu den umliegenden Bäumen anlegten und ihre tiefschwarz glänzende Färbung einfach nur genial. :love:
      Natürlich hatte ich damals noch keine Ahnung welche Art ich da vor mir habe und wie man Ameisen überhaupt hält, ja geschweige denn das man sie überhaupt halten kann. :D
      Es hat dann noch ganze 10 jahre gedauert bis ich über diverse Tierarten bei der Ameisenhaltung gelandet bin und diese Art kam promt auf den Wunschzettel.
      An dieser Stelle nochmal großen dank an dieses Forum und seine Mitglieder, denn das meiste Wissen welches ich mir über diese Art angeeignet habe, habe ich von dieser Seite.
      Ich wußte nun wonach ich Ausschau halten musste und entdeckte zusätzlich noch eine große Kolonie direkt vor dem Haus eines Kollegen, nun war es nur noch eine Frage der Zeit, bis mir die ersten gynen über den Weg liefen ( und ich sie auch als solche erkannte ;) )

      Jedoch sollte auch das nicht auf Anhieb gelingen, die Gründungsversuche mit dem sf2013 misslangen (wie ich vermute auf Grund einzelnd gründender gynen und zu wenig Lasius niger)

      Das und die Vorbereitung zum erfolgreichem gründungsversuch 2014 gibt es hier:
      eusozial.de/viewtopic.php?f=128&t=2306

      Diskutieren und euren Senf dazugeben dürft ihr gerne hier:
      eusozial.de/viewtopic.php?f=33&t=3523#p35388
      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
      Formica fusca, sanguinea
      Camponotus ligniperdus,herculeanus,lateralis, barbaricus cf. aethiops
      Messor barbarus,arenarius
      Cataglyphis nodus
      Crematogaster scuteralis
      Pheidole spec.

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    • Re: Lasius fuliginosus sf 2014

      Schwarmflug 2014

      17.05.2014
      Der Schwarmflug war an diesem Tag mehr als stark, der ganze Baum, der zeitgleich ihr Nest beherbergt, war richtig bedeckt.


      Alle paar Sekunden flogen Gynen und Drohnen ab, wieder genau in die selbe Richtung wie 2015, leider gewinnen sie dabei sehr schnell an Höhe und sind aus dem Sichtfeld verschwunden.

      Die verbleibenden streckten aufgeregt ihr Fühler in den Wind und proben den Abflug
      Jedoch fliegen sie nicht alle ab, ein Großteil wandert in den Abendstunden wieder ins Nest und flog die nächsten Wochen verteilt immer mal wieder in kleinen mini sf´s


      An diesem Abend sammelte ich auch gleich meine 3 gynen in mittlerer Nestentfernung ein, diese Kolonie ist jetzt in zwei Jahren jedesmal am frühen Abend abgeflogen, dealate gynen konnte man dann Abends-früheNacht vereinzelnd total verstreut finden.
      Zwei Gynen liefen mir dann noch die Tage über den Weg und es waren zum Glück noch nicht genug lasius niger geschlüpft die Adoption klappte, jedoch verstarb eine gyne, bzw wurde von den Lasius niger zerlegt als sie sich nicht an der Eiproduktion beteiligen wollte, ich vermute sie wurde nicht erfolgreich begattet.

      Mit etwas Glück ist ja eine der gynen auf den Fotos eine der meinen. :D
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Moin Moin,

      wir machen zeitlich jetzt einen Sprung durch den ganzen Bereich der Vorbereitung und befinden uns jetzt in der gegenwart... freakyyy :???:

      Die Kolonie über die ich ab jetzt schreiben werde, ist meine große Kolonie mit 4 gynen über die es ja auch in der Vorbereitung hauptsächlich ging.

      Zu den kleineren Kolonien die mitlerweile verkauft sind kann ich noch sagen, dass sich das Verhalten der Kolonien nochmals ändert wenn alle lasius niger aus der Kolonie entfernt sind, die Kolonien werden viel mutiger, Nahrungsplätze werden besetzt und bewacht (auch schon bei einer geringen Koloniegröße).
      Auch konnte ich schon den kleinen Ansatz einer Straße beobachten, die angelegt wurde als ich gestern frische Proteine und Zuckerwasser gereicht habe.
      Sie zeigen auch ein starkes Rekrutierungsverhalten zwei Minuten nach der Fütterung war 1/3 draußen und besetzte den Futterplatz, wobei nur ein paar auch Nahrung aufnahmen, die meisten waren wohl von der securety :poli: .



      So ein Verhalten zeigt meine große Kolonie noch nicht, obwohl sie zahlenmäßig den kleinen Kolonien überlegen ist, hier verrichten vor allem lasius niger noch die Außentätigkeiten (sind in der kolonie ja nicht ausgesiebt worden, deswegen noch ein Anteil vorhanden).
      Naja eigentlich muss man sagen sie verrrichten NUR NOCH diese Aufgabe.

      Ich werde wohl bald anfangen an nem neuem Nest+arena zu werkeln das Gründungsnest hat seinen Zweck erfüllt und war mit seinen breiten flachen Kammern eine gute Möglichkeit sie zu beobachten und zu dokumentieren, aber nun will ich Ihnen ein Nest ermöglichen, was möglichst nah an die Natur herrankommt ..........richtung Korkfarm vielleicht ?

      Anregungen hierzu gerne in den Diskusionsbereich :welcome:


      Im Nest selbst ist es momentan etwas ruhiger geworden, natürlich ist diese Kolonie durch meinen Aderlass ( die Puppenentnahme um die anderen Kolonien zu unterstütze) auch geschwächt worden, wobei sie schon alles dran setzten das wieder auszugleichen.

      Im Schlauch werden die Puppen gelagert, die immer von einigen Lasius fuli umsorgt und beschützt werden.


      Das Nest an sich gliedert sich in drei große kammern:

      Eine kleine Übersicht:


      unten links:


      oben links:


      unten rechts:


      oben rechts:


      Die gynen halten sich immer zusammen und immer bei den Eiern auf, sie werden von lasius fuli so stark umringt und umsorgt das es schwer fällt die Gynen überhaupt zu erkennen.



      Lasius niger haben da scheinbar nichts mehr zu melden, auf folgendem Fotos sieht man sogar wie sich eine Lasius fuli und eine niger gegenseitig bedrohen als die lasius niger dem bruthaufen zu nahe kam.



      Wie man auf den Bildern auch gut sieht, die lasius fuli kümmern sich um die brut und um die gynen, die lasius niger sind im außeneinsatz tätig, im nest selbst hängen sie in gruppen meist in den Ecken, sie werden scheinbar immer weiter von den lasius fuli aus dem nestgeschehen verdrängt und das sogar aktiv.


      Das sie offensiev von den lasius fuli angegangen und zerlegt wurden ist bisher nicht passiert, sie werden nur ausgeschlossen bzw sie bekommen die gefährliche Außenarbeit ;)

      Die Eiablage der Gynen scheint sich konstant über das Jahr zu verteilen, der Eierberg bleibt zumindest immer bestehen ohne wirklich kleiner oder größer zu werden, obwohl sich ja die ganze zeit Eier zu Larven weiterentwickeln, die Larvenanzahl ist nochmal angestiegen und die Puppenanzahl ist in etwa konstant.

      Schätzung:
      Eier = 50
      Larven (klein bis groß)=100
      Puppen = 20

      So weit so gut :bye:
      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Moin Moin,

      mir sind noch ein zwei Kleinigkeiten aufgefallen+ ein kleines Suchbild: Finde die gynen ;)


      Beobachtungen:
      Der Anteil an hungrigen Larven ist gestiegen und die lasius fuliginosus haben reagiert, ich kann nun wieder Lasius niger bei der Brutpflege beobachten, sie sind ihre Außenseiter rolle wohl erst mal los ;).
      Bei frischer Proteingabe werden auch mal ein paar Lasius fuliginosus aus dem Nest rekrutiert aber ansonsten bleibt das nach wie vor das letzte Berufsfeld der Lasius niger.

      Wenn die Zimmertemperatur unter 25 Grad fällt werden auch vereinzelt Larven und Eier im Schlauch gelagert wo die Temperatur minimal höher sein dürfte.
      Was mich zu der Annahme führt das da ihr Optimum für die Eier und Larven liegt, da die Puppen dauerhaft im Schlauch gelagert werden könnte das Temperaturoptimum dort noch etwas höher liegen.

      Sie müssen jedenfalls in der Natur durch ihre große Arbeiterinnenanzahl wirklich hohe Nesttemperaturen erreichen und halten können. :thumbup:

      Naturbericht: Antwars
      In der Natur hatte die "Mutterkolonie"Lasius fuli die Tage auch einen Krieg gegen eine Lasius cf. niger Kolonie geführt die in direkter Nachbarschaft den Parkplatz dominiert, die Lasius cf. niger wurden zwar nicht ausgelöscht aber scheinbar sehr stark dezimiert, zumindest sieht man draußen kaum noch eine.

      Leider hatten ich und meine Kamera nicht das beste Timing und es sind auch nicht die besten Bilder :think:
      https://www.youtube.com/watch?v=/watch?v=S5dFlK1_ab8&feature=youtu.be

      Die lasius fuliginosus patroulierten in großer Anzahl genau auf dem Streifen an dem die Lasius niger viele Nesteingänge haben und drang auch ins Nest ein.


      Verneinzelt wurden Lasius niger an die Oberfläche gezerrt, einen Abtransport konnte ich nicht beobachten, sie wurden einfach nur zerlegt auch konnte ich keine wirklich effektive Abwehr oder Verluste bei den Lasius fuli beobachten, wirklich effektive chemokämpfer ;)


      Die Mutterkolonie Lasius fuli besetzt dort am Rande des Parkplatzes wirklich jede Blattlauskolonie die auf den jungen Trieben der Bäume leben und verteidigen diese sehr effektiv gegen Formica cf fusca, Myrmica cf. rubra und Lasius niger

      So weit so gut :bye:
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Moin Moin,

      Montag 31.08.2015


      die Kolonie bereitet sich wohl langsam auf die kommende Winterruhe vor,

      Die Eier haben sich fast alle zu Larven entwickelt und es sind nur noch ein Paar Eier und kleine Larven vorhanden, scheint so als ob die Gynen die Eierproduktion einstellen,auf jeden Fall kein Vergleich zu Mitte der Saison.

      Larven gibt es immer noch in großer Anzahl , und man sieht immer wenn man mal einen Blick riskiert drei bis fünf Larven die erst mit Sand zugedeckt werden um sich dann zu verpuppen, die Verpuppungskammer ist nach wie vor die trockene Kammer links oben.

      Puppenhaufen mehr oder weniger konstant, leider auf einem Haufen gelagert ( wie immer im Schlauch, selbst bei aktuell 27-28 Grad :D ) aber müsste ich schätzen würde ich sagen so 30-40.... werden täglich mehr Arbeiterinnen :thumbup:

      Ausbruch: Ich bin Grade zu Hause angekommen und schaue mich um, da schaut mich auch schon eine freche Lasius niger an die AUF und nicht IM Nest hockt. :problem:
      Ich schaute mich weiter um und entdeckte gleich noch drei die direkt auf dem nest unterwegs waren, alles sehr kleine lasius niger... die kleinen Biester haben sich glatt ein Loch ins Silikon gefressen, oder einen kleinen spalt ausgeweitet, auf jeden Fall ist da jetzt ein Miniloch wo sehr kleine Arbeiterinnen durch passen... habe ich wohl doch noch nicht so ganz Feierabend :roll:

      Montag 07.09.2015

      -die Puppen sind natürlich weiter im Schlauch.
      ( grade heute sind sogar die gynen in den Schlauch gezogen dicht umringt von fulis)
      Grade in den letzten Tagen sind im Durchschnitt nochmal ein paar Puppen dazugekommen. :)



      Das Loch, durch die sehr kleine lasius niger spazieren gehen konnten, habe ich notdürftig geflickt. Das reicht erstmal und fulis kommen da eh nicht druch. ;)

      Ich dachte ja eigentlich die Kolonie hätte keine Eier mehr, aber heute konnte ich ein Eierpaket entdecken, nicht sehr groß aber immerhin.
      Denke sie werden nur mit den Eiern überwintern, der rest große Larven sieht eigentlich so aus als ob sie sich gerne verpuppen würde, dick und fett. :D

      Was mir noch Aufgefallen ist die lasius niger haben eine neue Rolle bekommen:
      Nahrungsspeicher für den Winter :thumbup:
      Die meisten sind sehr stationär geworden und bewegen sich kaum noch, sind aber mit prallem Gastern unterwegs, die fulis dagegen sind noch normal im Nest unterwegs und haben sich auch nicht so vollgefuttert, ich hoffe man kann das auf den Bildern etwas erkennen.


      Es gibt aber weiterhin keine offenen Aggresionen zwischen den beiden Arten, nur ein gegenseitiges Drohen wenn zb. eine niger aus der Rolle fällt und der Brut oder der Gyne zu nahe kommt.


      Futtern tun sie nach wie vor alle zwei Tage ihre Proteine meist ein oder zwei Schokos in diversen Größen und wenn ich mal eine Zeit lang nichts füttere werden sogar die fulis "aktiviert" die sich ja sonst noch zu schade für den Außeneinsatz sind ;)


      Und noch ein kleines Video aus dem Vorbereitungsbereich, welches die Kolonie zu Ihrer Blütezeit dieses Jahr zeigt, mal schauen was da nächstes Jahr noch so kommt :)
      https://www.youtube.com/watch?v=/watch?v=coxPXpNQ8MY

      :bye:
      Andre
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Wintervorbereitungen:

      12.09.2015
      - es gibt wieder einen kleinen Eierhaufen und die gynen sind teilweise noch recht fett
      - wenn auch wenige es gibt auch wieder ein paar kleine Larven
      - die meisten große Larven haben sich verpuppt bzw. sind grade dabei
      - Puppen gibt es nach wie vor ordentlich
      - Zucker und Proteine werden weiterhin angenommen
      - die Aktivität der fulis ist größer geworden, zeitgleich hat die Aktivität der niger nachgelassen sie hängen meist regungslos im Nest
      - mittlerweile auch vereinzelt fuliginosus im Außeneinsatz :thumbup:
      - gynen werden stark von Arbeiterinnen umringt

      20.09.2015
      - es gibt einen kleinen Haufen Eier und ein paar kleine Larven
      - die größeren Larven haben sich fast alle verpuppt, es verpuppen sich aber weiterhin jeden Tag 1-2 Stück und es sind auch noch ca. 50 vorhanden
      - die gynen, die Eier und die kleinen Larven sind in den Schlauch gezogen
      (mein Zimmer wurde zu dieser zeit gut beheizt, so dass sie wohl der Wärme gefolgt sind)
      - im Nest fast ausschließlich niger und die größeren Larven
      - die lasius fuli mit dem große Puppenhaufen im Schlauch (wärme geht dort wieder vor Lichtschutz)
      - geringe Proteinaufnahme, Zucker geht nach wie vor gut
      - nach wie vor nur selten und sporalisch lasius fuliginosus draußen (meist bei Fütterung)

      06.10.2015
      - es gibt weiterhin ein paar Eier und Larven, es sind aber keine weiteren dazugekommen
      - die größeren Larven haben sich fast alle verpuppt ungefähr 15–20 sind noch über es verpuppen sich aber auch keine weiteren Larven
      - mittlerweile sind die gynen wieder mit ihrem L.f. Gefolge ins ytongnest gezogen sie sitzen dicht an dicht in Trauben im Nest
      - nur noch die Restpuppen ( ca 10) mit ein paar fulis im Schlauch
      - keine Proteinaufnahme, Zucker nach wie vor
      - keine fulis mehr draußen, ausschließlich niger

      18.10.2015
      - es gibt weiterhin ein paar Eier und Larven (kleine sowie große), es wird aber keine weitere Brut produziert und die Brut entwickelt sich nicht mehr weiter
      - es gibt nur noch ein paar Puppen (ca. 5) und es verpuppen sich keine weiteren Larven mehr
      - die gynen und ihr Gefolge aus lasius fuliginosus lebt i. d. R. im Ytong nur wenn ich nach Hause komme und anfange das Zimmer aufzuheizen, ziehen sie gerne in den Schlauch um… sie versuchen da wirklich jedes Grad Temperatur auszunutzen, nur helfen tut es ihnen nicht sie gehen in Winterruhe auch wenn sie es gerne noch warm hätten :mrgreen:
      - upps fast die niger vergessen ... die sitzen regungslos in grüppchen im ytong und scheinen schon voll in winterruhe, anders als meine kleine Kolonie lasius niger die noch schwach aktiv ist, bei dieser (mix) Kolonie sind nur noch die fulis schwach aktiv.

      mein zimmer wird den Tag über nicht wirklich beheizt so das die Temperatur Schonmal auf 18–17 Grad abfallen kann, dies war quasi die Vorbereitungstemperatur für meine einheimischen Kolonien und gestern sind sie dann alle in den Keller verschwunden. :wave:

      So weit so gut :bye:
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      10.01.2016 Winterruhe
      - die Kolonie verbrachte die Winterruhe wie alle anderen einheimischen Kolonien im Keller bei milden 8-10 Grad im Schnitt, alle Kolonien waren noch schwach aktiv und versorgten sich immer mal wieder mit Wasser, zeigten aber ansonsten das wintertypische Verhalten (regungslose Ameisentrauben).
      Diese Kolonie überwinterte quasi aufgeteilt, die lasius fuliginosus bildeten einen dicken Haufen um ihre Gynen und die Lasius niger saßen getrennt davon in einer etwas offeneren Traube.


      12.03.2016 Auswinterung der Kolonie yeahaaaaa ab ins ungeheizte Zimmer bei 15 Grad im Schnitt.
      Die Kolonie wacht so langsam auf, groß ist die Aktivität allerdings nicht.
      Der Hauptteil der Kolonie sitzt regungslos in Trauben zusammen, erste Arbeiterinnen werden ausgeschickt und es wird etwas Zucker aufgenommen.
      Proteine werden allerdings noch ignoriert, kein Wunder denn auch die überwinterten Larven scheinen noch zu ruhen.

      26.03.2016
      Die Temperatur im Zimmer steigt auf tagsüber 18-20 Grad.
      Die Kolonie ist jetzt auf jeden Fall ausgewintert, alle überwinterten Larven sind putzmunter und auch dementsprechend hungrig :mrgreen:
      Die Nest- und Außenaktivität ist gestiegen und es haben sich auch ein, zwei Sachen geändert:
      a) letztes Jahr sind nur Lasius niger im Außeneinsatz unterwegs gewesen, nun sind auch die Lasius fuliginosus draußen unterwegs und vor allem beim Beute zerlegen und transportieren sind sie die aktiven, die Lasius niger stehen da teilweise nur daneben und gucken zu. :)


      b) Im Nest gab es letztes Jahr gegen Ende eine klare Aufteilung und die lasius niger durften nicht mehr in die Gynenkammer der lasius fuliginosus… nun ist alles wieder wild gemixt und sie haben Zutritt ;)

      Ach ja was auffällt, die Gynen werden IMMER von vielen Lasius fuli Arbeiterinnen umsorgt, geputzt und gefüttert .. man erkennt meist die Gyne nicht vor Arbeiterinnen :roll: die Eiablage dürfte also bald losgehen :)

      Was immer noch auffällt: Sie sind echt sehr wärmeliebend, sie ziehen immer noch gerne mal mit Gynen und Larven in den Schlauch und pfeifen auf Lichtschutz ich hab schon tapfere kleine Damen. :D
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      15.05.2016
      Wie die zeit vergeht.

      Ich muss mich entschuldigen, im Moment läuft grade die letzte Phase der Nestübernahme lasius fuliginosus und ich schreibe nichtmal was drüber.... Kann ich leider auch nicht wirklich, da ich nur an den Wochenenden einen Tag Zuhause bin und da grade mal zum füttern aller Kolonien komme, unschön aber nicht zu ändern :think:

      Ich fasse mich mal demtsprechend kurz: (vielleicht habe ich morgen noch die zeit das ganze etwas aufzufrischen)
      - die lasius niger werden scheinbar einzeln von den lasius fuli angepeilt und dann zerlegt bzw an die Larven verfüttert, es ist ein schleichender Prozess und die Lasius niger scheinen sich in keiner weise zu wehren, sie helfen sogar die verteilten Schwestern an die Larven zu legen
      - die Gynen haben wieder mit der Eiablage begonnen und sehen auch so aus ;)
      - es gibt wieder einen neuen Brutschwung
      - die überwinterte Brut ist nicht in einem Schwung geschlüpft wie in dem Jahr ihrer Gründung sondern diesmal versetzt, es gibt immer noch Larven die vom letztem Jahr stammen

      Cya
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      04.07.2016 ....und sie leben immer noch
      Das ist zweideutig zu verstehen: zum einem gibt es die Kolonie noch, es gibt aber auch immer noch ein paar Lasius niger Arbeiterinnen die sich der "Verwertung" entziehen bzw. einfach verschont werden, es kann aber auch daran liegen, dass ich jetzt wieder Zuhause bin und sie wieder besser versorgen kann, vielleicht sind sie nur an die niger gegangen weil die Proteine knapp wurden und sie somit notgeschlachtet wurden :???:

      Zuckerwasser fülle ich mittlerweile jeden Morgen den kleinen Napf einmal auf, die fuliginosus und die Manicas sind bei mir extrem Zuckerseil :lol:

      Aber auch Proteine werden gerne und regelmäßig jeden zweiten Tag genommen.


      Ansonsten geht es im Nest seinen gewohnten Gang: alle überwinterte Brut ist geschlüpft es gibt einen Eierberg und auch schon wieder einen Schwung kleiner Larven, der neuerdings im Schlauch gelagert wird.

      Sieht eigentlich alles wie vor einem jahr aus, nur das das jetzt alles fuliginosus sind :D

      Selbst die Gynen und die Eier wandern immer noch gerne mal in den Schlauch oder sie sind in der unteren Kammer anzutreffen, Eier und Gynen aber immer zusammen.

      Ich bin immer noch am überlegen und planen wie das Nest für diese Art aussehen soll ich habe da immer noch eine Holzfarm in Planung, für Anregungen bin ich da sehr offen und dankbar :)

      So und zum Schluss: ich weiß es ist kurz und verwackelt aber ich habe mal wieder versucht ein Video zu machen :)
      https://www.youtube.com/watch?v=/watch?v=tUsl8mORtNA
      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
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    • Re: Lasius fuliginosus Haltungsbericht sf 2014

      Hey,

      Die Kolonie ist grade wieder auf ihrem Sommerhoch, sie kriegen jeden Tag ein paar kleine Schokoschaben oder größere die ich dann zerteile, so transportieren sie alles direkt ins Nest ab der Hunger dort muss groß sein. :)
      Lasius niger gibt es immer noch, aber nur noch vereinzelt im Außeneinsatz.

      Zuckerwasser gibt es jetzt ständig über eine RG tränke.
      Mit der Brutaufzucht geht es auch bald wieder runter, der Eierberg fängt an kleiner zur werden.


      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
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    • 21.08.2016 Wärme = Brut

      Ich dachte ja eigentlich, dass die 4 gynen mit der Eiablage für dieses Jahr durch sind...... zwei von ihnen haben mich aber eines besseren belehrt.

      Das hängt wahrscheinlich mit den jetzt wieder wärmeren Temperaturen zusammen.
      Wir hatten recht milde Temperaturen die letzten Wochen, jetzt ist es wieder etwas wärmer.

      Und ich habe grade ein paar Messor barbarus bei mir, deswegen wird das Zimmer (Sonnenseite) nicht mehr ordentlich gelüftet wodurch es muckelig warm wird im Ameisen/Schlafzimmer. Ich würde schätzen so 24-26 Grad.
      Den Ameisen scheint es zu gefallen, alle Arten belohnen das mit gesteigerter Außenaktivität und die fuliginosus haben sogar erneut mit der Eiablage abgefangen :thumbsup: .

      Zwei der 4 gynen sind wieder deutlich dicker und werden auch regelrecht umlagert von fuliginosus Arbeiterinnen.
      Die zwei gynen die sich scheinbar schon auf den Winter einstellen werden nicht so beachtet.
      Der Eierhaufen wächst also wieder und auch der Puppenhaufen der( wo sollte er auch anders sein) im Schlauch lagert ist größer geworden ... auch im Jahresvergleich :mrgreen:
      (Bilder kommen noch)


      29.08.2016 es geht doch langsam zuende

      Dem sommerlichen Herbst sei dank, hat die Kolonie nochmal richtig zugelegt bzw ist noch dabei.
      Allerdings werde keine Eier mehr gelegt, die Kolonie scheint sich dann doch langsam auf den Winter einzustellen ( hat das nächtliche Druchlüften doch noch etwas gebracht :) )
      Proteine werden auch immer weniger angenommen im gegensatz dazu, stürzen sie sich noch regelrecht auf Zuckerwasser.
      Mir sind auch die ersten Speichertiere im Nest aufgefallen.
      Apropo Nest... ich will eigentlich schon keine Bilder mehr zeigen, es ist mitlerweile schon etwas eingesaut und sie haben angefangen in einer Kammer abfall zu lagern.
      Das neue Holznest was ja schon fertig daneben steht, werde ich aber erst nechstes Jahr anschließen da es in diesem Nest schwerer sein wird die Kolonie wärend der winteruhe mit Flüssigkeit zu versorgen.


      MFG Andre
      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
      Formica fusca, sanguinea
      Camponotus ligniperdus,herculeanus,lateralis, barbaricus cf. aethiops
      Messor barbarus,arenarius
      Cataglyphis nodus
      Crematogaster scuteralis
      Pheidole spec.

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    • 01.03.2017 Umzug

      umzugsbedingtes Ende der Winterruhe

      27.03.2017 Neues Jahr neues Glück.
      Ein neues Ameisenjahr steht vor der Tür, die Kolonie ist mittlerweile ausgewintert und steht jetzt im neuen Ameisen/Hobbyraum.
      Da dort auch die Exoten in ihrem Wärmeschrank stehen ist der Raum immer etwas wärmer als die Umgebung.
      Tagsüber im Schnitt 16-18 Grad
      Nachts im Schnitt 14-16 Grad

      Das haben meine einheimischen Kolonien natürlich gleich mitbekommen und sich auf den milden Frühling eingestellt.
      Meine Camponotus ligniperdus, Myrmica cf. rubra und die Formica fusca z.b. haben alle schon Eipakete.

      Die fuliginosus haben bisher nur mit einem dicken Hinterteil auf den Frühling reagiert, sie fangen wohl etwas später mit der Eiablage an.
      Macht aber absolut nichts, es gibt ca 100 überwinterte Larven die alle ausgewintert sind und schon reichlich Appetit haben.
      Ich kann auch schon beobachten wie sich in einer Kammer Larven zur Verpuppung bereit machen und mit Substrat zugedeckt werden.
      Was den Appetit der kleinen Kolonie angeht so kann ich nur staunen, ich kann jeden Tag mehrere Fliegen verfüttern und den Zuckernapf mehrmals füllen, sie putzen alles weg und Geiern noch nach mehr =O
      Interessante Beobachtung dabei: Lasius fuliginosus legt Beute gerne direkt an die Larven (ähnlich wie manica rubida) die Larven sind recht agil und fangen selbstständig an sich in die Beute zu fressen.

      Was die lasius niger angeht: zwei entziehen sich hartnäckig der "Verwertung", sie halten sich auch gerne etwas abseits der Kolonie auf, ob sie von ihrem Ende ahnen kann ich an dieser Stelle nur vermute, so wie sie die schlüpfenden fuliginosus damals gemobbt haben, habe ich aber auch wenig Mitleid. :P

      Alles in allem ist die Kolonie sogar etwas geschrumpft, da sie jetzt alle niger verwertet haben.
      Wenn ich mir die Gaster der gynen aber so ansehe glaube ich aber, das gleichen sie dieses Jahr locker aus.

      MFG Andre





      Lasius niger, umbratus, fuliginosus
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    • 17.08.2017 Einbruch im Koloniewachstum


      Es ist momentan nicht viel los bei den Lasius fuliginosus, dass ist leider gleich durch mehrer Faktoren bedingt.


      1. Ich hatte die Kolonie für die Ableger recht stark geschröpft um potente Ableger zu haben, das rächt sich jetzt etwas.
      2. Sie haben alle bis auf die letzte niger Arbeiterin dahingestreckt und sich somit potentieller Hilfe entledigt
      3. es hatten sich über die Futtertiere Milben eingeschlichen die ich erst mit Raubmilben bekämpfen musste, sie haben aber leider sehr viel der Brut vernichtet und die Arbeiterinnen sehr geschwächt



      Es geht seit ein paar Tagen wieder bergauf da sie einen Schwung Puppen durchbringen konnten und jetzt auch wieder ein wenig Power haben um weitere Brut aufzuziehen, die gynen haben alle überlebt.
      Und auch ein neuer Schwung Larven ist mit dabei, na bitte so schnell lassen sich die 4 doch nicht unterkriegen

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    • 23.09.2017 Vorbereitungen auf die Winterruhe

      Leider bereitet sich auch diese Kolonie mittlerweile auf die Winterruhe vor, ich hatte gehofft das sie den neuen Schwung Larven noch zur Verpuppung bringen um die Kolonie wieder aufzupeppen, jedoch sind die schon eingewintert und entwickeln sich nicht mehr.

      Ich wollte die Kolonie aber zur Winterruhe auf eine ordentliche Arbeiterinnenanzahl bringen also bin ich einen ungewöhnlichen Weg gegangen.

      Das Schicksal wollte es das draußen meine Gartenkolonie Lasius niger eine Puppenkammer in meinem Besen anlegte und ich dort hunderte Puppen vorfand.....
      Die meisten habe ich dort belassen jedoch einen kleinen Haufen ( vielleicht 100 ) den fuliginosus gegeben ( in dem Fall darauf achten das die fulis in der Überzahl bleiben sonst geht das Mobben der niger gegenüber schlüpfenden fulis wieder los :roll: )

      Die fuliginosus haben die Lasius niger Brut gleich ins Nest eingetragen, ich frage mich allerdings ob sie die Puppen auch öffnen wenn es an der Zeit ist oder ob sie diese als Nahrung ansehen.
      Das wird die Zeit zeigen und ich werde es dann berichten.

      MFG Andre

      MFG Andre
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    • 25.09.2017 bevor es besser wird muss es schlechter werden.....

      Gestern beim Füttern ist mir aufgefallen, dass eine Kammer in der sie Ihren Abfall lagern am schimmeln ist, sie haben die Abfallkammer auch leider direkt an der feuchtesten Stelle und nah an den Gynen angelegt

      Das ganze scheint die Kolonie schon stark in Mitleidenschaft gezogen zu haben, eine gyne lag regungslos auf dem Rücken, viele Arbeiterinnen sind gestorben ....
      Somit wurde die Kolonie jetzt aus ihrem alten Nest geholt und erstmal in ein kleines Anzuchtbecken mit Rg gesetzte.
      Es ist nur noch knapp ein RG voller Ameisen *schnief* .....die regungslose gyne wurde ins RG gezogen ich hoffe sie erholt sich.....


      Zumindest konnte ich feststellen das die niger nicht verfüttert werden sondern in die Kolonie eingegliedert werden.


      MFG Andre
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    • 05.10.2017 hat die Kolonie noch eine Chance ?



      Die Situation hat sich dramatisch verschlechtert....
      Ich habe die Kolonie komplett aus ihrem alten Nest geholt und in neues Becken mit Rg gesetzt.

      Wenn es nicht so dramatisch wäre, wäre es höchst interessant, es sterben weiterhin Arbeiterinnen, aber sie sterben nicht einfach,viele sterben im/am Wassertank und innerhalb kurzer zeit (-24h) ist die Ameise von dem Schimmel bedeckt der auch schon ihr Nest befallen hatte.

      Bedeutet also der Pilz ist schon in die Arbeiterinnen eingedrungen, und scheint sehr schädlich für die kleinen zu sein.... auch zwei gynen sind schon gestorben, soweit ich das sehen kann müssten 2 noch zwei leben ;(

      Ich hoffe das die Sporen sich nicht schon in der ganzen Kolonie ausgebreitet haben, das wäre wohl ihr Todesurteil....
      Es gibt also nur noch zwei Gynen und vielleicht 30 Arbeiterinnen , alles andere als eine stabile Situation für die Winterruhe.

      Was die Lasius niger angeht: es wurden fast alle Puppen aus dem Nest geworfen, kurz bevor sie vor dem Schlupf standen, ob das mit dem Schimmel zu tun hat kann ich nicht sagen....


      MFG
      Andre
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