Camponotus chilensis " Valdivia "

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    • Camponotus chilensis " Valdivia "

      hallo liebes eusozial - publikum ✌️️

      also, ich mach es kurz und schmerzlos - vielen dank für die aufnahme und danke dass ihr seit langem so fleißig schreibt , diskutiert und vor allem ameisen pflegt ☝️️❗️ nun ich bin nicht unbedingt der quereinsteiger in sachen ameisenhaltung , habe aber definitiv zu unregelmäßig und meiner meinung nach , nicht lange genug kolonien gepflegt um mich hier als professor zu verkaufen , sauge aber gerade was die themen microfauna, insekten , exotische pflanzen reptilien etc. angeht irgendwie ständig wissen in mich auf und behalte es auch allerdings steckt auch n bissel erfahrung dahinter, is nicht alles nur aus büchern

      ich dachte mir , nachdem ich zuerst nur ein profil bei instagram für meine pfleglinge hatte - im netz sind definitiv zu wenig schöne bilder und noch weniger kolonien im angebot , kaum haltungsberichte , die länger als n jahr gehen , was nicht da ist , musste halt selbst machen und deswegen habe ich mich entschlossen hier über meine kolonie camponotus chilensis eben genau so einen zu verfassen ✌️️

      kritik , fragen und antworten sind immer willkommen und erwünscht

      nun denn... hier mal die groben , es ist nicht ganz genau zu sagen wie groß die kolonie ist da ich nicht sehr viel nesteinsicht habe zur zeit, zu meiner kolonie camponotus chilensis aus dem städtchen valdivia in chile

      ich erhielt die kolonie im herbst des jahres 2014 und zwar über den postweg von chile nach deutschland. nachdem ich mich erst gefühlte tausend stunden beim zoll und dem veterinäramt erkundigt hatte ob ich eine genehmigung brauchen würde und ob die tiere denn verzollt werden müssten - verrückt wie das mit unseren gesetze so läuft kamen die kleinen dann nach über zwei wochen reise bei mir an. zuerst hatte ich nicht unbedingt viel hoffnung, ich dachte so lange können die armen niemals überlebt haben , zumal es sich um eine kleine gründerkönigin mit ihren ersten arbeiterinnen handeln solllte also paket auf und reagenzglas gecheckt und festgestellt die königin lebt und es sind nur zwei oder drei ameisen tot - puh da hatte ich definitiv glück und ne harte gyne würde ich sagen
      r
      zu den fragen der haltung hatte ich mir natürlich bereits einige gedanken gemacht , hunderte leute in anderen gruppen und foren genervt und mir alles was so im netz zu finden war angeschaut - prinzipiell dachte ich mir es wäre für die art recht förderlich, sie so zu halten wie die mediterranen camponotus cruentatus als beispielsart nur eben mit einem umgedrehten jahresrhytmus - dazu später natürlich noch n bissel was ich hatte mir angewöhnt neu angekommene junge kolonien in plastikboxen aus dem baumarkt einzuquartieren - zwecks quarantäne, besserer überblick etc. viele kennen das ja und ich denke die vorteile liegen für viele arten ganz klar auf de hand. als ich dann schließlich auch noch wusste , wie die nestgestaltung und das nest überhaupt aussehen soll und woher ich denn solche nester überhaupt bekommen kann - hier absolut nicht übertrieben n großes dankeschön an sascha winter, der mir diesen genialen nesttyp ermöglicht hat, gings los !

      hier mal die gyne mit ihren ersten , offensichtlich gepushten arbeiterinnen in einem teil des nestes.

      icloud.com/sharedalbum/#B0L5Uzl7Vsi2ksG

      da camponotus chilensis ein unheimlich großes und vor allem klimatisch so unterschiedliches verbreitungsgebiet hat ist es meiner meinung nach schwierig allgemeine haltungsinformationen zu geben, aber da ich ja ganz genau wusste wo meine gyne herstammt, hielt ich mich am anfang natürlich sehr stur und nur mit besten absichten an das klimadiagramm von valdivia, chile wetterkontor.de/de/klima/klima2.asp?land=cl&stat=85766 . nun ja wenn man sich das so ansieht stellt man sehr schnell fest, dass unser juni dort durchschnittliche 10 grad aufweist und der rest sich bei unseren jahreszeiten auch nur bescheiden realisieren lässt - wohlgemerkt sind es ameisen , hier mit kühlung etc. zu arbeiten wie es bei reptilien der fall is fand ich a zu teuer und b zu aufwendig , aber wärme durch das terrarium meines steppenwaran war da, also wanderten die schätze, gott sei dank war ja dort gerade sommer bzw frühling aufs terrarium und die kolonie konnte explodieren - dachte ich zumindest

      am anfang zumindest pendelte sich die temperatur in der plastikbox, die ich mit lüftungsschlitzen im deckel und naturlich an den seiten , um einen kontinuierlichen luftzug zu gewährleisten, bei ca 26 grad ein und die luftfeuchtigkeit lag so bei etwa 60%. den boden der box hatte ich mit lehmsand ausgestattet, das nest nicht abgedeckt, ich habe da noch nie ne beeinträchtigung festgestellt, ansonsten gab es zwei futternäpfe und das wars. übersichtlich und praktikabel dachte ich mir. es gab zuckerwasser, stehen meine absolut nicht drauf und nehmen es wirklich nur wenn nichts anderes geht!, kleine schokoschaben und wasser.

      nach drei monaten war es bei uns frühling und die ameisen hatten mittlerweile einige arbeiterinnen aufgezogen - allerdings waren diese wesentlich kleiner und schlanker gebaut als die , mittlerweile immer noch aktiven arbeiterinnen, die mitkamen - nun ja gewundert hat mich das eigtl nicht, da es eigentlich tagsüber so gut wie keine außenaktivität gab und ich nie eine ameise am futter gesehen hatte! allerdings fehlten an den futterinsekten immer die feingliedrigen teile wie fühler oder die beine ;) ich dachte mir dann ok es wird in chile langsam herbst und ich machte mir gedanken über die unterbringung und einleitung der ruhephase. die königin war sehr produktiv und es befand sich eigtl immer ein haufen eier im nest , doch larven wurden immer nur höchstens eine oder zwei aufgezogen! hier mal noch n paar bilder aus dem nest , den größenunterschied auf einem bild erkennt man gut , links die erste aufzucht und wie klein sie ist

      icloud.com/sharedalbum/#B0LGrq0zw0LyABt
      Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen - Mark Twain

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    • nachdem dann der Frühling bei uns eingezogen war, so etwa gegen ende Mai ;) bereitete ich die Ameisen langsam aber sicher auf ihre diapause vor, da ja laut klimatabelle in chile dort so langsam der winter - natürlich ohne Frost und Schneefall, also eigentlich nur ne schlechtwetterphase mit regen :) Einzug halten würde. da ich in meiner Wohnung n Dachgeschoss und einen Kellerraum habe und es sich zudem um einen Altbau handelt, lassen sich die klimabedingungen und auch das abkühlen und wieder aufwärmen der Ameisen wirklich genial gestalten!

      also die ameisen für zwei Wochen weniger beleuchtet und in den Flur gestellt , dann wieder ne Woche weniger licht und runter auf die Fensterbank und dann dort ohne zusatzbeleuchtung am Fenster. trotz echt warmer Temperaturen bei uns , es waren ja durchaus 20 - 25 grad manchmal hielt sich die Temperatur dort sehr konstant bei etwa 16 grad tagsüber und nachts so bei 13. die Ameisen hab ich mir in dieser zeit, hab das ganze bis Mitte september durchgezogen, nur wöchentlich einmal angeschaut und Wasser in den honignapf, absolut das beste zuckerhaltige nach agavendicksaft, alles andere nehmen sie echt nicht gern, gefüllt und sonst geschah eigtl nix. die Ameisen hatten gegen ende der Ruhezeit keinerlei Brut mehr, die Königin hatte keine Eier mehr abgelegt in der zeit und es war waren auch nur drei der allerersten Arbeiterinnen verstorben. also die Ameisen lebten für meine begriffe echt lange, aber das ist ja bei camponotus durchaus nichts ungewöhnliches. die Kolonie hatte jetzt trotz reichlicher Fütterung vor der diapause nur ungefähr 15 Arbeiterinnen hervorgebracht und langsam aber sicher dachte ich mir, dass es nicht an den Ameisen liegen konnte. ich dachte mir, vlt mögen die Ameisen es nicht wirklich, dass sie in ner plastikbox sind, eventuell reagiert diese art möglicherweise doch nicht so gut auf den Lichteinfall ins nest, könnte es an der Fütterung liegen, oder war die Königin vlt einfach nicht so produktiv????

      dazu ein ganz ganz großes Dankeschön an jan, der egal was ich für Probleme mit Ameisen hatte und was für doofe fragen mir auch immer zu den unmöglichsten Uhrzeiten durch den kopf gegangen sind, immer n offenes Ohr und vor allem auch immer! ne absolut richtige Antwort oder n tipp parat hatte und wahrscheinlich auch immer noch hat :) ( wenn du das ließt einfach mal anschreiben, da is früher einiges doof gelaufen und das würd ich gern richtig klären:-) ) ich fing also mit dem einfachsten an und änderte das Futter! nachdem wir öfter schon darüber geredet hatten wie verrückt manche Ameisen auf fliegen sind wurden das erste mal fliegen tot und zerteilt in die box gegeben und siehe da, schon der Geruch bereitete den camponotus vergnügen und das, obwohl gar keine Brut vorhanden war! ich stellte erstaunt fest, dass die wenigen Arbeiterinnen fast alle an den Futternapf kamen, wunderschönes rekrutierungsverhalten auf kurzen wegen hat diese art, an den fliegen wurde gefressen und sie wurden noch weiter zerkleinert ins nest eingetragen und dort weiterzerteilt und gefressen. die Königin wurde gefüttert, und nach wenigen tagen sah ich auch schon die ersten Eier. erstaunlich und ich hatte noch nicht mal Kohlenhydrate gefüttert :P

      dazu hatte ich mich entscheiden einfach mal alles an süßen Säften und zuckerarten auszutesten, vor allem überlegte ich mir was könnte es denn dort eigtl so an nektarreichen pflanzen geben oder woher könnten die Ameisen dort an Kohlenhydrate gelangen? ich dachte mir Südamerika, Agaven und da kam mir dann die Idee - agavendicksaft :D naja der ist zwar natürlich nicht unbedingt so oft in der Natur zu finden oll aber ne gute und vor allem ntürliche quelle und nicht so industrialisiert wie Zucker. und sie mögen ihn :cool: :P aber noch mehr mögen sie den waldblütenhonig aus einem großen discounter XD XD XD
      die Ameisen erhielten also nun wöchentlich drei bis vier Stubenfliegen und jede Woche einmal im Wechsel agavendicksaft und waldblütenhonig. schon Mitte Dezember war die Kolonie auf über 35 Ameisen angewachsen, es wurden ständig Larven aufgezogen und die Arbeiterinnen sahen alle insgesamt größer, aber immer noch nicht groß genug aus XD und es starben jetzt auch immer mal wieder die ersten Arbeiterinnen und so wuchs die Kolonie eigtl nie wirklich groß an sondern ersetzte nur die ausfallenden Ameisen und ich dachte mir was stört die denn zum Teufel nur????


      naja einen wichtigen Punkt bei der ameisenhaltung hab ich noch nicht erwähnt und ich finde gerade bei camponotus chilensis oder besser gesagt bei der standtortvariabte zu der meine gyne wohl gehört ;) gehört über die Feuchtigkeit gesprochen. oft redet man über die nestfeuchte bei vielen als kompliziert geltenden arten wie camponotus gigas oder einigen arten aus der Gattung myrmecia aber hier bei meinen kleinen goldenen Chilenen hat sich herausgestellt, dass die garnicht so auf trocken stehen. ich war so versteift auf den Faktor Temperatur dass mir garnicht so aufgefallen ist dass es durchaus auch in chile nicht nur trocken sein kann sondern auch feucht. ja klar hatte ich mir das regendiagramm von valdivia auh angeschaut aber ich dachte mir ok wie darf ich mir das denn vorstellen wenn so und so viel liter regen pro Quadratzentimeter fallen? :-Pnaja ich hatte es mir wohl nicht feucht genug vorgestellt und so begann ich regelmäßig das nest an den Verschraubungen und den stellen an denen das plexiglasdach nicht hundertprozentig auflag, ich hatte die schrauben bis auf zwei weggelassen, Wasser mit einer spritze tröpfchenweise zu befeuchten. die Ameisen tranken das Wasser immer sofort auf und ich dachte hmm wieso zur Hölle trinkt ihr denn nicht am wassernapf? offenbar besteht irgendwie ein Zusammenhang mit dem Gefühl das es regnete, das gab ich den Ameisen ja durch das unregelmäßige eindringen von Wasser in ihr nest, und der Aktivität der Ameisen. ich begann die box einmal in der Woche auszusprühen und siehe da die Ameisen begannen sich zu entwickeln! in Kombination mit der wärme die ich mittlerweile auch nicht mehr von unten durch das Terrarium sondern von oben mit einer wärmelampe zuführte begann sich die Kolonie langsam immer besser zu entwickeln und die Ameisen zeigten auch eine deutlich höhere außenaktivität! und wenn sie erst richtig auf tour sind, können dieleinen ein ganz schönes tempo an den tag legen!!!! ich weiß ganricht wie oft mir welche aus der box entflogen - ganz bewusst so geschrieben :cool: sind beim füttern sprühen oder wenn ich mal schauen wollte was in der box so los war, die luftfeuchte in der box stieg durch die wärme und das sprühen so an dass am Deckel und an den Seiten oft Wasser kondensierte und man eben nicht so viel sehen konnte, was halt ärgerlich bei der Haltung solch schöner Ameisen ist ;)

      im allgemeinen war die plastikbox - wie das ja mit diesen Dingern immer so ist nicht besonders dekorativ in meinem Wohnzimmer und ich entschloss mich den dekofaktor komplett auszuschließen und deckte das nest mit erde bzw lehmsandgemisch ab. im allgemeinen muss man sagen, dass es durch die hohe luftfeuchte und natürlich auch die erhöhte bodenfeuchte in der box trotzdem nicht zu sonderlich starken Grabungen von Seiten der Ameisen gekommen war. es wurde nur vor dem nesteingang ein Krater angelegt der auch schön mit allem Kleinkram afgefüllt wurde, den die Ameisen auf oder zwischen dem lehmsandgemisch finden konnten. egal ob rindenstücle, Pflanzenfasern, größere Sandkörner - alles wurde angeschleppt und vor dem nesteingang aufgetürmt. die Ameisen verschlossen aber auch den nesteingagng jeden Abend mit kleinen Sternchen und ästen - sehr hübsch anzusehen!

      dazu ein link wo man das ganz genau sehen kann

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      so… erstmal vielen dank für die likes - ich wollte ja durchaus auch was unterhaltsames und vlt auch hilfreiches verfassen :) und dann noch ein tut mir leid Leute dass es so lange gedauert hat bis ich hier weitermachen konnte, aber beruflich war einiges los und joa dann hatten wir hier in St. Wendel auch noch Kirmes :D da war nicht Zoo viel zeit… aber da ich jetzt am Feiertag sowieso gerade an den Ameisen war, dachte ich mir, machen wir doch grade mal weiter hier…


      also wie bereits gesagt, die Ameisen waren in der plastikbox, das Futter wurde geändert die Kolonie fing wirklich gut an zu wachsen und ich dachte mir langsam, dass man die Ameisen - camponotus chilensis ist echt hübsch - auch sehen sollte. naja da alle meine Terrarien zur zeit belegt sind und ich nicht wirklich lust hatte für die , doch noch kleine Kolonie ein Becken zu bauen dachte ich mir, nehme ich doch das antstorestarterbecken von 2000 - weis - der - Geier und schauen wir mal was man damit machen kann. also gesagt getan und das Becken mit sand - erde - lehmgemisch aufgefüllt,ne schieferplatte zerkleinert und damit das Becken dekoriert, schwarz eignet sich bei diesen Ameisen echt gut, weil man dann die lichtreflexion und die goldene Farbe viel besser wahrnimmt ;) und darüber spekuliert wie ich die Kolonie da denn eigtl unterbringen sollte - denn das ausgefräste nest schien mir langsam - auch wenn man nicht wirklich hineinsehen konnte :D zu klein…


      nun ja die nestfrage konnte ich allerdings auf später verschieben, da sich so langsam aber sicher die winterruhe einstellen sollte… die Ameisen, die immer noch in der box waren und dort auch noch die winterruhe verbringen sollten dachten allerdings garnicht daran, sich in irgend einer art und weise auf die se vorzubereiten… ich begann allerdings stur und uneinsichtig :D damit die Temperatur abzusenken und langsam aber sicher nicht mehr zu füttern. und die Kolonie ging in winterruhe. das nest wurde schön sauber und bis auf die kleinste Öffnung mit steinchen, ästen, sand und allem passenden was man finden konnte verschlossen und die Ameisen wanderten in den Flur.

      in der Zwischenzeit baute ich mir das antstorebecken zurecht, verdichtete den Deckel mit etwa Vaseline und küchenrolle, so dass man von oben nix vom Papier sah - die kleinen sind auspruchskünstler, auch wenn immer nur ein zwei Ameisen und auch nicht regelmäßig den weg raus fanden und die box eigtl sonst sicher war, das sollte im glasbecken nicht passieren. winterruhe gesagt getan, es wurde langsam August und ich dachte mir komm, holen wir die kleinen dieses Jahr doch mal etwas früher aus dem schlaf. das nestproblem wurde ganz eifach gelöst, ich dachte mir in der Natur haben Ameisen oft zweitbester, warum sollte dass in einem Becken nicht auch der fall sein???

      naja obwohl die Kolonie noch klein ist, die beiden Nester - aufeinandergestapelt und somit nicht so weit voneinander entfernt, wenn die Kolonie noch so klein ist könnte das einfach nur nen Umzug veranlassen und dann hätte ja keiner was von :) also Nester aufeinander gestapelt - das verschlossene nest unten und obenauf das neue , sand und schiefer drüber, ich finde es optisch im Becken cooler und verzichte freiwillig auf die nesteinsicht und los geht's. über dem Becken habe ich die Beleuchtung, gleichzeitig auch die wärmequelle angebracht, einen 45 Watt spotstrahler von exoterra - die kleinen mit keramikfassung eignen sich fantastisch für Ameisen, und langsam die tageslichtlänge gesteigert. erstaunlich war, dass die Ameisen trotz der kurzen diapause sofort ans werk gingen und sich perfekt auf das neue nest, die neu Umgebung und anscheinend auch die besseren Umweltbedingungen einließen . die luftfeuchte ist wesentlich niedriger, tagsüber bei ca 45 und nachts bei 58 Prozent und die Temperatur liegt mittlerweile am höchsten Punkt des Beckens bei 45 grad auf dem schiefer.

      die Ameisen nehmen massig Futter an - fliegen sind der absolute Renner, ich hab verpuppte Maden ins Becken gegeben und es hat den Ameisen gefallen, frisch geschlüpfte Stubenfliegen zu fangen :) ich gehe davon aus, dass die Königin anscheinend im unteren nest Audienz hält, da die zerkleinerten fliegen nur oben in das wesentlich wärmere nest geschleppt werden und die mediaarbeiterinnen, die bei der Fütterung Honig aufnehmen ständig damit nur ins untere nest unterwegs sind, allerdings ist das ne Vermutung ;) klingt aber irgendwie logisch, die kühlerer Umgebung simuliert wahrscheinlich auch irgendwie ne sicherere position im nest weil wo es kühler ist, ist meistens weiter unten :P

      naja und so überlege ich mir im moment die diapause nächstes Jahr wirklich nur sehr kurz zu gestalten und die werte so zu lassen wie sie im moment sind. ich glaube auch dass ie felsige Umgebung den Ameisen wirklich sehr behagt - ich befeuchte die sandfläsche hinter der blöden unnutzbaren eingeklebten glasplatte zweimal die Woche mit Wasser, es wird null gegraben und ih glaube es passt alles im moment… wie gesagt fragen, Kritik oder Anregungen bitte gerne an den mann…

      dann hierzu noch Bilder des Beckens - es ist soo klein , die kleinen sollen wachsen :D Bilder der kleinen an Honig und fliege und noch n paar videos :)

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      halli hallo liebes publikum da mein letztes update ja schon etwas her ist möchte ich hier kurz stellung beziehen und erläutern wie es so un die ameisen bestellt ist.

      naja ich sag mal so - die kolonie entwickelt sich sehr gut! temperatur, futter und beleuchtung sind gleich geblieben und es scheint den ameisen zu gefallen.

      die ameisen haben beide nester bezogen und am unteren nesteingang einige änderungen durchgeführt. ein camponotustypischer nestkrater wurde an der seite der schieferstücke ausgehoben und unterirdisch mit dem nesteingang verbunden - erscheint ihnen anscheinend sicherer als der ursprüngliche ich befeuchte das nest bzw das formicarium einmal im monat und lasse es dann langsam wieder abtrocknen. die beleuchtung von oben simuliert sehr gut die sonne als wärmegeber und die ameisen sind sobald die beleuchtung angeschaltet ist bis zum abschalten durchweg sehr aktiv. als futter werden immernoch stubenfliegen gereicht und sie sind immer noch sehr beliebt. mittlerweile sind deutlich mehr ameisen an den angebotenen futtertieren, die genaue anzahl der ameisen kann ich im moment nicht bestimmen, aber die anzahl der ameisen am futter hat sich etwa verdoppelt bis verdreifacht - also schätze ich die kolonie wächst gut

      als video heute mal fütterung von stubenfliegen - viel spaß dabei und ich halte euch auf dem laufenden!

      icloud.com/sharedalbum/#B0LJ0DiRH0oG2Eh
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      Moin Ameisenfreunde
      Da ich beruflich etwas eingespannt war und ich mit meinen orchideen und kakteen einiges zu tun hatte ( hab Substrat umgestellt bei beiden und da ich von beiden ca 60 oder 70 hab, hat das etwas Zeit in Anspruch genommen) kommt das hier zwar auch mit etwas Abstand, um so mehr hoffe ich, dass es gefällt

      Die Kolonie wächst und wächst da es bei uns langsam auf's Frühjahr zugeht stellen sich mir, auch langsam aber sicher, einige Fragen bezüglich der weiteren Haltung und auch der Handhabung der Kolonie . Wie bei Ameisen irgendwann immer hat die Kolonie das gesamte - zugegeben nicht sehr groß geratene Becken in ein Nest umgebaut. Die beiden Nester fungieren immer noch als Hauptsitz der Kolonie, aber der Rest des Beckens ist komplett mit Verbindungstunneln und Eingängen durchzogen. Ständig wird an einem Eingang gearbeitet oder aber der Aushub wird von der einen in eine andere Ecke getragen. Es muss definitiv ein neues Becken her und ich wäre dankbar für n paar coole Ideen - nickt weil mir etwa nix einfallen würde, einfach weil ich den Gedanken hatte, euch da bissel einzubinden Zeit sollte noch genug sein, da ich die Kolonie dieses Jahr definitiv in eine Diapause schicken werde, einfach um die Königin zu schonen, den natürlichen Rhythmus der Tiere einzuhalten und - eigtl der gewichtigste Grund, weil ich dann in Ruhe ein Becken bauen kann

      Mittlerweile kann ich echt nimmer sagen wieviele Ameisen am Start sind aber es werden immer mehr. Die Tiere haben schnell geschnallt, dass ihr Becken nicht sehr groß ist und es nicht notwendig ist viele Tiere außerhalb des Nestes auf Futtersuche zu schicken, daher sind immer nur 10 oder auch mal 15 Tiere draußen unterwegs, aber wenn es dann Futter gibt kommt einiges zusammen Die Wärmelampe hab ich mittlerweile gegen eine LEDklemmleuchte getauscht, da die Wärmezufuhr zum Herbst hin etwas abnehmen soll - merkt man direkt die Tiere suchen morgens regelrecht den Lichtkegel und wenn die Lampe nicht mindestens 1,5 Stunden an war kommt keine einzige Ameise zum Vorschein. Sie sind sonnenhungrig und lieben Temperatur - kommen aber auch sehr gut mit normaler Zimmertemperatur zurecht, nachts wird es bei mir schon mal 17 grad und es stört sie nicht wirklich . Man sieht dass Proteine nimmer so stark angenommen werden und oft werden die immer noch heiß begehrten Stubenfliegen einfach liegen gelassen sowas wäre vorher undenkbar gewesen

      Nachts hab ich mit einer Blende aus rotem Plexiglas ne Stunde Rotlicht eingeführt - die Ameisen stört es natürlich nicht und ich kann sehen was nach Sonnenuntergang passiert - nämlich einiges

      Die Tiere werden kurz nach Sonnenaufgang oft noch richtig aktiv - man kann sehr gut die Kommunikation untereinander beobachten, betrillert wird hier als gäbe es Preise dafür oft wird die Restwärme der Lampe auch noch genutzt um die ko h vorhandenen Puppen zu wärmen. An und für sich tragen die Tiere ihre Brut recht häufig hoch in das zweite Nest und wider runter - ebenfalls mit den Zunehmen bzw Abnehmen der Wärme.

      Ich denke ich werde die Kolonie im März langsam aber f schlechteres Wetter einstellen - ich sprühe jetzt auch häufiger und im April geht's dann in die Winterruhe. Futter is immer noch gleich geblieben, der Nektar bzw auskristallisierte Nektar von abgeblühten Orchideen wird super gerne gefressen - ich überlege im neuen Becken ne Pflanze mit Nektarien einzubauen aber welche ? Soll ja schon steppenartig werden ?!

      Ich hab euch ma noch paar Videos gemacht. Ameisen am Honig, in der Nacht, mit einer Schwebfliegenlarve, beim Transport von Brut und bei der Kommunikation viel Spaß dabei ✌️ und gebt mir Input

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      So liebe Freunde ... lange hab ich mich nicht zu Wort gemeldet hier - teils aus arbeitstechnischen Gründen, aber auch deshalb, weil einfach nichts zu berichten war, da sich die Ameisen in ihr Nest zurückgezogen hatten und im Flur am Kellerfenster Ihre Winterruhe abhielten. Nun gibt es allerdings einiges zu erzählen und da ich gerade etwas Zeit hatte letzte Woche, hab ich mir die Ameisen mal vorgenommen und einiges verändert - neues Becken, ne neue Beleuchtung und ein neuer Standort haben sich ergeben, n paar interessante Beobachtungen hab ich gemacht und da dachte ich mir, das muss ich doch mit euch teilen

      Nun fangen wir doch mal mit dem wesentlichen und - meiner Meinung nach wichtigsten, wenn auch kürzesten Fakt an: lange hatte ich mir Gedanken darüber gemacht ob es sich bei meinen Ameisen tatsächlich um Camponotus chilensis handelt oder ob es doch eine andere, sehr ähnliche Art sein könnte! Wie ihr vlt noch in Erinnerung habt, hab ich die Ameisen von Robert aus Chile bekommen. Da ich die Zweifel nicht beseitigen konnte - vornehmlich meine eigenen hab ich mir mal die Mühe gemacht und den Chatverlauf rekapituliert und was muss ich feststellen?! Mein Bauchgefühl hat mich doch nicht getäucht, es handelt sich garnicht um Camponotus chilensis, nein es ist tatsächlich Camponotus spinolae!

      Aufgefallen ist mir bei meiner Kolonie, dass die Tiere, wie ich ja bereits n paar mal erwähnt hab, kaum oder wenn nur in sehr geringem Maße an Kohlenhydraten interessiert sind. Die Arbeiterinnen fressen Proteine und zwar auch dann mit Vorliebe, wenn keine Brut aufzuziehen ist und es eigentlich gar keinen Grund gäbe so viele Proteine aufzunehmen. Da hab ich mal etwas im Internet gesucht und in jeder Beschreibung die ich über spinolae finden konnte - auch laut Robert, wird die Art genau damit in Verbindung gebracht - Camponotus chilensis allerdings scheint dies in dem Maße nicht zu tun. Davon abgesehen sind die Arbeiterinnen der chilensis vom Aussehen her doch etwas anders, gerade die Medias und Majore sehen doch von Ihrer Zeichnung her anders aus - den spinolae fehlt die schwarze Zeichnung, die bei chilensis auf dem durch und durch goldenen Gaster zu sehen ist, spinolae hat jedoch kein durchgehend golden gefärbtes Gaster sondern nur das letzte Drittel glänzt golden. Nun ja - jetzt da klar ist, dass es sich um spinolae handelt könnte man den Haltungsbericht vlt umbenennen - wäre ne Idee oder? Mich persönlich stört es allerdings weniger diese Art im Besitz zu haben, eher im Gegenteil, da ich jetzt mit dem Gedanken spiele mir doch noch chilensis anzuschaffen, einfach um den Vergleich zwischen den beiden Arten ziehen zu können und weil die Gattung mich ja so oder so in ihren Bann gezogen hat und, was mich am meisten dazu anspornt, der umgekehrte Jahreszeitenrhytmus sich bei mir sehr gut nachstellen lässt ohne großen Aufwand zu betreiben. Die Saison der Ameisen fängt gerade wieder an und man hat wesentlich mehr von Ihnen in der doch recht tristen Winterzeit im Deutschland - das war so mein Gedanke nun aber zurück zu meiner Kolonie. Vor zwei Wochen hab ich die Kolonie aus dem Flur oben ins Schlafzimmer verfrachtet - die Temperatur draußen kam mir da sehr entgegen, es war nicht besonders heiß und ich dachte mir, nutzen wir doch die Gelegenheit und zeigen den Ameisen, dass es bei Ihnen Frühling wird! Gesagt getan - und die kleinen im Schlafzimmer positioniert - Honigwasser in nen Futternapf, etwas gesprüht - animiert sie immer wahnsinnig zum Bauen und lockt sie aus den Nestern - und erst mal etwas warten.

      Nach einer Woche nahm die Aktivität zu - und die Ameisen hatten einen Weg ins freie gefunden - die Deckel der Plastikboxen - ich hatte drei Aufzuchtboxen mit Aquarienschlauch verbunden um der wachsenden Kolonie Platz zu geben, waren augenscheinlich dicht - doch wieder würde ich eines besseren belehrt! Ameisen sind Ausbruchskünstler und vor allem die kleinen Minore hatten sich zwischen Deckel und Aufleger hindurchgezwängt und eine Straße vom Tisch über den Boden bis hinaus aus dem Dachfenster angelegt - leider hab ich davon kein Video oder Bilder, da mir die Panik ins Gesicht geschrieben war und ich sofort nachsehen musste, ob die Gyne aus dem Nest verschwunden war - aber siehe da, sie ist zu dick ebenfalls konnten die Medias nicht raus und ich beschloss dem Treiben ein Ende zu machen. Kurzerhand wurden die Ameisen die ich einfangen konnte eingesammelt, in einer separaten Box zwischengelagert und die restlichen Mitglieder der Kolonie mit der Königin ebenfalls dort eingelagert! Allerdings gingen dabei bestimmt 20 oder 30 Ameisen verloren bzw auf Reisen - sprich die waren schon auf dem Dach und heute hab ich schon wieder zwei eingegangen und wieder zur Kolonie gesetzt - dazu aber später mehr!

      Nachdem die Ameisen in der Box waren und ich mir einen kleinen Überblick verschaffen konnte, mal ein paar Zahlen: 12 Medias, ca 30 Minore und ne Hand voll Majore, die ich allerdings vorher nicht bewusst wahrgenommen hatte - da sie die Nester nicht verlassen hatten und für mich war deren Anwesenheit schon ne beruhigende Wirkung, einfach schöne Tiere, sehr schnelle und sehr gut bewaffnete Tiere - die Säure wird regelmäßig und ohne Vorwarnung eingesetzt und der Geruch ist echt übel - also so wenig wie möglich reizen in der Box damit sie sich nicht selbst einsprühen oder gar die Königin Schaden erleiden würde!

      Hab mir dann die alten Boxen vorgenommen, die Nester gesäubert - alle verlassen und voll mit Puppenresten, ein neues Terrarium gekauft und gleich mal begonnen einzurichten!

      Die Ameisen hatten sich in der Zwischenzeit beruhigt und am nächsten Tag siedelte ich die Kolonie in ihr neues Becken um, eher unsanft aber relativ schnell, damit nicht so viel Panik ausbricht und ich nicht noch 30 Ameisen zurückfangen muss!

      Eingerichtet wurde das Becken, 40x30x20 relativ spärlich. Ein paar Schieferplatten, etwas grobes Gestein und ein bischen feines Gestein han ich auf den Boden verteilt, die zwei Nester - auf Grund der jetzt deutlich geringeren Anzahl von ameisen sollte das erst mal wieder reichen, aufeinander gestapelt und oben und an den Seiten mit Schiefer getarnt. Trockenes Laub, ein paar holzstückchen sowie eine Plattform für Futter und Honigwasser ergänzen die Einrichtung. Als Beleuchtung habe ich meine - ungenutzte - Dennerle Nano Marinusleuchte gewählt - sie erzeugt ein sehr natürliches und helles Licht, gibt genug Wärme von oben ab und simuliert so gut die Sonne! Heizen von unten gefällt mir immer noch nicht und so fand ich das ganze doch wesentlich cooler! Die Ameisen sind sehr termophyl, wenn die Sonne gegen Mittag das gesamte Becken gut erwärmt hat sind immer einige draußen unterwegs und bereits emsig auf Futtersuche. Gegen Abend lässt die Aktivität etwas nach und beschränkt sich nur noch auf den unmittelbaren Bereich um die Nester bzw das Bauen am Nest. Nachts sind eigtl keine Tiere draußen zu finden! Beim kontrollieren meiner Kakteen fand ich ein Kindel einer Echinopsis mit Wolllausbefall und dachte mir, das kommt ins Becken, da ich sehen wollte ob die Ameisen die Läuse als Nahrungsquelle erkennen würden oder aber etwa wie bei Blattläusen, Honigtau ernten würden. Und das tun sie, zwar nicht so oft aber als würden sie es schon immer machen, gingen die Ameisen direkt ans Werk und betrillerten die Läuse und siehe da, es gab honigtau dafür! Es passiert zwar nicht oft, aber dieser wird lieber angenommen als da honigwasser oder der dicksaft von agaven - den sie mittlerweile fast garnicht mehr annehmen! Stubenfliegen werden bereits in rauen Mengen gefressenen und ich denke, dass die Kolonie den Verlust der vielen Arbeiterinnen bald wieder ausgleichen wird.

      Dazu noch eine kleine Anmerkung... da b und an noch Ameisen im Schlafzimmer auftauchen dachte ich mir ich fange sie ein und setz sie wieder dazu - das sollte man besser lassen, anscheinend sind die Tiere durch den Verlust an Geruchsstoffen und der Abwesenheit dazu verurteilt von der Kolonie als Feinde eingestuft zu werden - alle nachträglich dazu gesetzten Ameisen wurden sofort getötet und auf den Müll geworfen!

      So hier noch in paar Bilder und dann sag ich mal bis zum nächsten mal ✌️


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      Noch ein kurzes Update ... da die Ameisen im Flur auf dem steppenwaranterra stehen und der Flur nachts durchaus tückig sein kann habe ich mich dazu entschlossen den Ameisen ein Nachtlicht zu spendieren nee nicht nur deswegen aber der praktische Nutzen ist definitiv gegeben - aber die Ameisen sind auch in der Dämmerung - das Licht ist weeesentlich blauer als es durch die Kamera erscheint - iPhone SE aber trotzdem geil aktiv und laufen immer noch so bis 00:00 Uhr im Becken herum - dann wird der nesteingang schön sauber mit allem verschlossen was da ist - daher die feinen Anteile an Substrat ! ich wollte ausprobieren wie sie sich sonst auf Glas halten lassen - da sie sehr termophyl sind und anscheinend gut mit eher weniger feuchte klarkommen - ne echte Alternative zu den südafrikanischen Arten wie fulvipulosus find ich sind sie dazu sehr geeignet und man merkt auch, die Meisen bewegen sich wesentlich schneller als vorher da die Wärme besser gehalten wird! Sie sind nur nicht so gigantisch wie die Afrikaner das is schade ...


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      Immer wenn man die Meinung der Mehrheit teilt, ist es Zeit sich zu besinnen - Mark Twain
    • Camponotus chilensis " Valdivia "

      Guten morgen liebe Ameisenfreunde - hab Urlaub und Lust bekommen zu schreiben insofern verzeiht mir die Ameisen haben die Außenanlage außerhalb der beiden Nester tagsüber nicht sehr stark frequentiert - kein Wunder nach der Ladung Stubenfliegen gestern allerdings wurde der Eingang - Camponotus machen das so oft akkurat zugebaut so dass gerade noch eine Arbeiterin mit einer Fliege hindurch kommen kann sie zwingen mich quasi zum Fliegen fangen heute Abend hab ich die Restwärme vom Terrarium mal genutzt um einen Regenschauer zu simulieren, es regnet häufig in Valdivia zu Beginn des Frühlings - damit die Ameisen ordentlich Feuchtigkeit aufnehmen können, sie trinken zwar sporadisch an den Näpfchen aber so trinken sie alle ja sie haben ihre Eigenarten aber gerade das kompensiert auch sehr dass sie klein sind hab ich erwähnt das sie ruhig etwas größer sein könnten ?! naja die Majore sind trotzdem sehr schön auch wenn die bis jetzt noch nicht zu sehen waren außer beim umsiedeln das wird wahrscheinlich wieder etwas dauern . Mir ist aufgefallen, dass sie wie viele Camponotus aus eher gemäßigten Breiten in Schüben Arbeiterinnen aufziehen von daher müssen die Bedienung gerade am Anfang der Saison quasi perfekt sein um möglichst viel Zuwachs zu bekommen, gerade jetzt nach der Rebellion mit Ausbruch aber da sie ja Futter haben und die Königin schon so 20-30 Eier legt in nem Schub - ja ich schau eben genau und auch deswegen geht’s langsam voran, aber wer hat sie und kann was dazu sagen ?! Deswegen vorrangig bissel Amateurbiolgie mit Verhaltensstudie geht’s dann doch schneller als bei manchen großen Arten der Gattung und je wärmer desto schneller geht’s aber umso mehr Futter brauchen sie und dann ziehen sie auch oft viele Minore auf um die arbeiten am im und ums Nest herum zu erledigen, die Media’s und Majore sind echt faul und kommen nur beim Futter und der Verteidigung zum Einsatz


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    • Camponotus chilensis " Valdivia "

      Heute Abend dachte ich mir, ich hab doch noch ne Leiste von den absolut nicht guten Möbelleds aus dem Baumarkt - kaltweißes nicht allzu starkes Licht is besser geeignet Mond und Sterne darzustellen zumal die Leistung wirklich nur zweckentfremdet passend is :) gesagt getan, das Ding montiert und siehe da sieht garnicht so schlecht aus ;) die Luftfeuchtigkeit hat sich im Laufe des Tages und dem Betrieb der Leuchte auf einem angenehmen Level eingependelt - sprich die Scheiben sind nimmer beschlagen aber es reicht aus um abends noch Konsenswasser zu erzeugen. Ich werde also alle drei Tage weniger sprühen damit die Scheiben frei bleiben und denke das dürfte reichen. Die Ameisen haben den Eingang wunderschön zugebaut - ein sicheres Zeichen dass die Königin Eier gelegt hat und es ans aufziehen geht ;) wenn Larven schlüpfen werden sicher größere Mengen an Insekten benötigt - ich werd morgen Maden besorgen und sich verpuppen lassen - stummelfliegen gibts hier so selten im Futterhandel und das reicht eigtl auch die Ameisen nehmen alles andere eher zögerlich an, es ist ein Traum glaubt’s mir :D ich könnte kotzen - wenn jemand ne Alternative zu fliegen kennt her damit :P hier noch die Bilder zur neuen Beleuchtung und gute Nacht :-)


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