Diskussionsthread zum Thema Diacamma cf. rugosum

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Diskussionsthread zum Thema Diacamma cf. rugosum

      Moin zusammen,

      wer möchte kann gern an dieser Stelle Ideen, Hinweise, Kritik und Ähnliches äußern.

      Link zum Thema: Haltungsbericht Diacamma cf. rugosum

      Gruß, Olaf
      „It's a white whale, I say,“ resumed Ahab, as he threw down the top-maul; „a white whale. Skin your eyes for him, men; look sharp for white water; if ye see but a bubble, sing out!“ Moby Dick, Herman Melville

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Olaf Schwarz ()

    • Hey Olaf,

      danke für den Haltungsbericht, sowas lese ich immer sehr gerne. Aus reiner Neugierde, weißt Du woher Deine Diacamma stammen?
      Nur so als Randbemerkung, hast Du schon mal darüber nachgedacht ein bepflanztes Becken einzurichten? Sowas gibt viel mehr her, vor allem bei tagaktiven, neugierigen Streuern wie Diacamma, aber das ist natürlich reine Geschmackssache :)

      Grüße, Phil
    • Moin Phil,

      zur Herkunft kann ich leider nichts sagen. Dies hätte ich auch gern gewusst, also habe ich gefragt, aber keine Antwort erhalten. Mit dem gesamten Kauf bin ich trotzdem sehr zufrieden.

      Für die Bepflanzung von Formicarien bräuchte ich vor allem mehr Erfahrung, stellt dies doch für sich eine eigene Herausforderung dar. Im letzten Jahr habe ich bereits ein paar Versuche unternommen und diese aus verschiedenen Gründen wieder abgebrochen. Bei den Diacamma waren zeitweise kleine Bromelien.

      Doch mir gefällt der Gedanke, also habe ich vor ein paar Wochen das Formicarium meiner Ectatomma tuberculatum neu gestaltet. Damit die Ameisen Zugang zu Nektarien erhalten, habe ich eine Ledebouria socialis (früher bekannt als Scilla violacea) gepflanzt, eine nahe mit den Gartenhyazinthen (Hyacinthus orientalis) verwandte Gattung. Aus optischen Gründen kam dazu eine Erdbromelie Cryptanthus bivittatus. Im vergangenem Herbst habe ich auch Saat für die Passiflora quadrangularis und Passiflora auriculata erworben, kam aber noch nicht zum Ziehen der Pflanzen.

      Gruß, Olaf
      „It's a white whale, I say,“ resumed Ahab, as he threw down the top-maul; „a white whale. Skin your eyes for him, men; look sharp for white water; if ye see but a bubble, sing out!“ Moby Dick, Herman Melville
    • Moin Phil,

      da kannst mal sehen, in einem Jahr ging dein Vorschlag in Erfüllung! Den Tieren scheint es ebenso gut zu gefallen. :)

      Gruß, Olaf
      „It's a white whale, I say,“ resumed Ahab, as he threw down the top-maul; „a white whale. Skin your eyes for him, men; look sharp for white water; if ye see but a bubble, sing out!“ Moby Dick, Herman Melville
    • Stimmt :D Sieht übrigens sehr hübsch aus. Meine eigenen Diacamma indicum hab ich übrigens vor ein paar Wochen aus dem bepflanzten Becken ausgegraben, ich wollte mal eine Koloniespaltung versuchen. Im Moment ist das Problem aber, dass die Puppen, die ich an die Untergruppen verteilt habe, alle nur Männchen waren. Aber ich gebe noch nicht auf...

      Grüße, Phil
    • Danke! Mir gefällt es so auch deutlich besser. Sicherlich sieht es in weiteren sechs Monaten wieder anders aus...

      Ich drücke dir die Daumen für eine erfolgreiche Koloniespaltung, meine Bestrebungen waren ja leider nicht von Erfolg gekröhnt. In jedem Fall: Viel Glück!

      Gruß, Olaf
      „It's a white whale, I say,“ resumed Ahab, as he threw down the top-maul; „a white whale. Skin your eyes for him, men; look sharp for white water; if ye see but a bubble, sing out!“ Moby Dick, Herman Melville
    • Hallo Olaf,

      sehr schade, dass sich die Kolonie nun scheinbar dem Ende zuneigt. Irgendwo aber auch faszinierend (wenn auch traurig), dass die Kolonie insgesamt als Einheit den Zenit überschritten hat und nun so viele Arbeiterinnen gleichzeitig sterben, wie nach einer programmierten Uhr.

      Bei Myrmecia ist das endlose Herumtragen verstorbener Arbeiterinnen oder einzelner Körperteile ebenfalls stark ausgeprägt. Ich denke, es entspricht dem Drang vieler Ameisenarten, verstorbene Nestgenossinnen möglichst weit vom Nest wegzutragen, um Infektionen zu vermeiden oder Fressfeinde nicht auf das Nest aufmerksam zu machen. Das ist natürlich in einem verhältnismäßig kleinen Terrarium nicht möglich und so laufen sie endlos im Kreis, bis man ihnen ihre Last abnimmt.

      Danke für deinen schönen Bericht und die hervorragenden Bilder!

      Viele Grüße, Phillip
      "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen." (Jean Anouilh)