Diskussionsthread zum Haltungsbericht Camponotus fulvopilosus

    • Diskussionsthread zum Haltungsbericht Camponotus fulvopilosus

      Grüße,

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      Hier geht es zum Haltungsbericht -------> Camponotus fulvopilosus Haltungsbericht
      Halter von

      Carebara sp. aus Thailand
      Cataglyphis nodus
      Camponotus fulvopilosus
      Pheidole megacephala
      Pheidole pieli
      Pheidole spec. rot
      Messor barbarus
      Aphaenogaster spec.
    • Das Becken ist der Hammer! Aus wenig viel gemacht, sieht echt schön aus, wie du die Pflanzen und Wurzeln arrangiert hast - ich finde es ist gar nicht so leicht ein Wüsten-/Steppenbecken schön zu gestalten, bei einem Tropenterrarium wächst ja alles wild und grün, aber ein Trockenbecken sieht oft schnell wirklich zu sehr nach Wüste aus. :D

      Ich kann mir kaum vorstellen, dass die Ameisen unter der schwankenden Luftfeuchtigkeit leiden, solange das Nest nicht im Wasser steht. Der Ventilator ist eine gute Idee, um Staunässe und Schimmel zu verhindern. Bei einem stehenden Nest wie du es verwendest, sehe ich grundsätzlich nichts Schlechtes daran, wenn es tendenziell unten ein wenig feucht ist und die oberen Kammern trocken sind. Wobei du ja sicherlich nicht so viel gießt, dass tatsächlich Wasser das Nest erreicht.

      Viel Freude mit den kleinen Großen. ;)

      LG, Phillip
      "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen." (Jean Anouilh)
    • Hi,

      schön das du auch einen HB über diese tolle Art verfasst.

      Dein Becken ist dir wirklich gut gelungen.
      Die Feuchtigkeit von 70% für 2 Tage finde ich fast etwas zu hoch.
      Aber die Ameisen werden dir schon zeigen, was sie davon halten.
      Solange alles gut läuft hast du ja keinen Grund etwas zu ändern.

      Ich hätte ein paar Fragen:
      1) Was verwendest du für Bodengrund und woher hast du den?
      2) Bewässerst du das Nest?
      3) Was sind das für Pflanzen und wo hast du die gekauft?
      4) Du sagtest, dass du auch schon Verluste verzeichnet hast. Seid wann hast du die Kolonie und hast du im Blick wie viele seither gestorben sind?
      Liebe Grüße
      Denjo

      Myrmicaria sp. (abgegeben)
      Camponotus atriceps (abgegeben)
      Camponotus fulvopilosus
      Camponotus ligniperda
      Messor barbarus
    • Hallo Phillip, danke für die Blumen :)
      muss aber sagen, das ich jetzt doch Probleme mit der hohen Luftfeuchtigkeit bekomme. Abends steigt sie doch noch ein wenig an und im Nest bildet sich Schimmel.........Aber nur in der Müllkammer.
      Habe jetzt schon Maßnahmen unternommen und Luftlöcher ins Nest gebohrt. Muss nun schauen ob das hilft wenn nicht werde ich wohl die tolle Pflanzen ecke entfernen müssen ;(

      @Denjo1983
      zu deinen Fragen:
      1. einmal verwende ich Torf aus dem Baumarkt und ganz normalen Terrarien Sand aus der Zoohandlung
      2. das Nest bewässere ich nicht
      3. einmal sind das Tillandsien für trocken Terrarie und die kleinen sind Ableger einer Goethepflanze. Alle Pflanzen wurde bei Ebay gekauft.
      4. habe sie am 21.03.2017 abgeholt. Leider kann ich dir keine genaue Anzahl nennen. Da sie die toten nicht in einem Stück lassen.....
      Halter von

      Carebara sp. aus Thailand
      Cataglyphis nodus
      Camponotus fulvopilosus
      Pheidole megacephala
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      Pheidole spec. rot
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    • Hi,

      danke für deine schnelle Antwort.

      Zu Frage 1) bisher haben sie keine Probleme mit dem Sand, oder? Benutzt du den auch bei anderen Arten? Hab mal gehört, dass der normale Terrariensand zu "scharfkantig" für den Chitinpanzer der Ameisen sein soll. Bei Echsen will man erreichen, dass sich die Krallen abwetzen. Hab mich bisher nie an den Sand getraut und stattdessen Spiel- oder Aquariensand genommen. Wahrscheinlich bin ich aber einfach zu übervorsichtig.

      Zu Frage 2) das habe ich am Anfang auch nicht und es scheint ihnen nicht zu schaden, aber wie in meinem Haltungsbericht zu lesen, mögen sie die Bereich, wo ich es nun etwas feuchter halte.

      Zu Frage 4) hast du da eine ungefähre Einschätzung, wie viele es ein könnten.
      Das ist das Thema, was mir bei meiner Kolonie am meisten Sorgen macht...
      Wenn wir das beiden festhalten könnten, bekommt man vielleicht eine Einschätzung, ob es sich um normale Verluste handelt, oder falls bei jemandem mehr sterben, kann man ggf. auf Haltungsfehler schließen.
      Liebe Grüße
      Denjo

      Myrmicaria sp. (abgegeben)
      Camponotus atriceps (abgegeben)
      Camponotus fulvopilosus
      Camponotus ligniperda
      Messor barbarus
    • Schimmel im Nest ist unschön, ich habe die Erfahrung gemacht, dass die Ameisen gammelnde Reste oft aus dem Nest entfernen, wenn man es für eine Zeit trockener belässt. Die Luftfeuchtigkeit habe ich für nicht so dramatisch gehalten, aber wahrscheinlich zieht die Feuchtigkeit vor Allem auch durch das Substrat ins Nest.

      Sollte es mit der aktuellen Pflanzenecke so nicht klappen und das Nest oft zu feucht werden, gäbe es noch die Möglichkeit, eine wenige Zentimeter hohe Trennwand aus Glas/Plexiglas einzukleben, sodass das Substrat im Pflanzenbereich bis auf die oberste Schicht getrennt vom Nestbereich ist - dann kannst du diesen wenn nötig separat befeuchten.


      Denjo1983 schrieb:

      Zu Frage 1) bisher haben sie keine Probleme mit dem Sand, oder? Benutzt du den auch bei anderen Arten? Hab mal gehört, dass der normale Terrariensand zu "scharfkantig" für den Chitinpanzer der Ameisen sein soll. Bei Echsen will man erreichen, dass sich die Krallen abwetzen. Hab mich bisher nie an den Sand getraut und stattdessen Spiel- oder Aquariensand genommen. Wahrscheinlich bin ich aber einfach zu übervorsichtig.
      Ich benutze oft Terrariensand, Probleme hatte ich mit reinem Sand noch nie, dass er zu scharfkantig sein könnte halte ich ehrlich gesagt für unrealistisch. Allerdings gab es schön öfters Probleme mit lehmhaltigen, stark staubendem Sand, der an den Ameisen haftet und das ganze Terrarium einsauen kann, da sollte man etwas aufpassen.

      LG, Phillip
      "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen." (Jean Anouilh)
    • Hi,

      tote Arbeiterinnen zählen wird bei so zerteilten Arbeiterinnen natürlich schwer. Bei mir ist das nicht ganz so.
      Aber ist auch nicht notwendig, denn man kann an der Anzahl der Arbeiterinnen erkennen, dass sich deine Kolonie deutlich schneller Entwickelt.
      Wie man in meinem HB erkennen kann, liege ich bei ca. 180 Arbeiterinnen.
      Bei dir sind es in deutlich kürzerer Zeit viel mehr. So wie ich das sehe, bist du schon bei fast 300.
      Das bestätigt mich, in meinen Beobachtungen.
      Liebe Grüße
      Denjo

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