Paraponera clavata - Ein Haltungsbericht Hier wird gesabbelt

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    • Hallo,

      werden bei dir Puppen aufgebrochen und entsorgt?

      Ich halte seit ein paar Jahren eine Paraponera clavata Kolonie und hatte das gleiche Problem ab 40+ Arbeiterinnen und meine Kolonie hörte auf zu wachsen. Mittlerweile weiß ich woran das Puppen zerstören lag. Paraponera clavata Puppen sind mega feuchtigkeitsempfindlich, sobald die Puppen sich in einem feuchteren Nest befinden zerstören die Arbeiterinnen sie nach und nach. Woher weiß ich das? Ich habe mal aus Neugier dann einen Versuch gestartet und meine Kolonie sehr trocken gehalten, auf einmal wurden keine Puppen mehr zerstört.

      Gruß,

      Marcel
    • Hey Frank,

      ob der Versuch gut war, wird sich noch zeigen. Natürlich halte ich euch auf dem Laufenden und vielen Dank!

      So intensiv wollte ich den Bericht garnicht führen. Naja, immerhin gibt es so mal etwas außergewöhnlicheres zu lesen. Vielleicht stellt sich Oxalsäure ja als Behandlungsmöglichkeit gegen Milben bei Ameisen Heraus. Zumindest für so große Tiere.

      Aber das wird man wohl erst mit Gewissheit sagen könnnen, wenn die Tiere die kommenden Wochen überstehen, die Milben nicht innerhalb kürzester Zeit wieder zur vollen Blühte reifen und wieder Brut in allen Stadien vorhanden ist. Oh man, so viele wenns und abers.

      Cheers!
      Daniel
    • Hallo Daniel,
      wirklich toll und erleichternd, dass die mehrfache Behandlung erfolgreich verlaufen ist! Das ist eine sehr wertvolle Erkenntnis, gerade für Sorgenkinder was Milben betrifft wie etwa Harpegnathos venator.

      Wenn nichts anderes hilft, kann man eine solche Behandlung mit Oxalsäure also durchaus in Betracht ziehen. Ich verlinke deinen Bericht mal in einem Milbenthread der Vollständigkeit halber, ich hoffe du hast nichts dagegen.

      LG, Phillip
      "Das Leben besteht aus vielen kleinen Münzen und wer sie aufzuheben versteht, hat ein Vermögen." (Jean Anouilh)
    • Hallo Phillip,

      na klar kann der Thread verlinkt werden. So hat er mehr Reichweite und kann vielleicht wirklich mal jemandem Helfen.

      Ich habe ja schon in dem Bericht geschrieben, dass so eine Behandlung gut überlegt sein sollte. Das es gegen manche Milben helfen kann, steht wohl nun ausser Frage. Viel mehr gilt es jetzt herauszufinden, wie Ameisen im Allgemeinen mit der Säure klarkommen und ob auch kleinere bis kleinste Arten mit so einer Methode behandelt werden können. Vielleicht ist die P. clavata ja auch ein Sonderfall und die meisten anderen Arten vertragen das garnicht? Es würde mich freuen, zukünftig noch weitere Erfahrungsberichte zu dem Thema zu lesen.

      Für mich heißt es nun wieder warten ob die Kolonie sich wieder anfängt weiterzuentwickeln und ob ich es nun geschafft habe das Milbenproblem auf längere Sicht einzudämmen.

      Grüße
      Daniel