Tetraponera rufonigra

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    • Danke Phillip,

      interessant dass die so hoch fliegen.
      Ich habe ja mehr Königinnen:) vielleicht werden es dann noch mehr Tiere als üblich. Würdest du sie gerne halten wollen? Über ihrer Giftigkeit weis du auch nichts oder?
      Sie rekrutieren und arbeiten sehr gut zusammen obwohl sie eigentlich auch recht Urtümliche Ameisen sind. Lieg ich da richtig?
      Bis demnächst, hat mich sehr gefreut dein Beitrag. Solche Arten sind für mich neu. Hatte ja immer Ponerinen oder Myrmecia‘s.
      Deswegen würde ich auch gern von euch mehr erfahren.

      LG
      Sascha
    • Moin Sascha,

      zur Giftigkeit kann ich dir sagen, dass ich den Stich im Vergleich zu einem Stich durch Diacamma oder Odontomachus schon schmerzhafter fand. Mir liefen die Tiere beim Umsetzen auch schon über die Hand, was von meiner Seite eher ungewollt geschah, gestochen wurde ich in den Situationen nicht, aber als ich eine Arbeiterin vor ihrem Nesteingang auflas, stach sie ohne zu zögern zu. Ich ließ dies geschehen, weil sie auf meiner Fingerkuppe saß und ich sehen wollte, ob sie durch die dicke Haut an der Stelle kommt. Das ging spielend und mich begleitete der Stich über den Tag. Pseudomyrmex Stiche sind im Vergleich dazu bei mir eine mittlere Katastrophe und dies gilt ebenfalls für Stiche verschiedener Knotenameisen.

      Soweit ich weitere Informationen zur Giftigkeit bisher mitbekommen habe, ist die Art in Süd-Ost-Asien nicht sehr beliebt. In Thailand wird sie als ein Auslöser für verschiedene Allergien betrachtet. Die lokale Bevölkerung soll der Art gegenüber also nicht sehr positiv eingestellt sein und empfindet die Tiere eher als lästiges Ärgernis, bis hin zum Auslöser drastischer Erkrankungen.

      Dass die Tiere sich andauernd an der Tränke befinden, war mir auch bereits aufgefallen. Der Invertzucker wird deutlich weniger genutzt.

      Gruß, Olaf
    • Ich wurde auch mehrfach gestochen, es ist sehr harmlos aber wie Olaf schon schrieb, können die Stiche mitunter allergische Reaktionen auslösen, weshalb sie sehr unbeliebt bei der asiatischen Bevölkerung sind. Die Art kommt sehr häufig in städtischen Bereichen vor (auch gerade an Badestränden), weshalb unangenehme Begegnungen mit Menschen oft passieren. Anders als andere Tetraponera Arten furagieren sie ausgiebig auch am Boden, aber die Nester eigentlich immer in stehenden Totholz (manchmal sogar in lebenden Bäumen).
      Als urtümlich würde ich sie nicht bezeichnen. Ich hatte auch wenige Male Königinnen in Malaysia gefangen, aber mir ist die Koloniegründung leider nicht gelungen. Sobald sie erste Arbeiterinnen haben soll die Haltung aber recht einfach sein, typisch für Pseudomyrmecinen eben trocken und schön warm halten.

      Grüße, Phil