*Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 02.05.2012

      Um den kleinen etwas mehr Platz zu bieten und sie besser beobachten zu können, habe ich nun ein neues Becken mit einem Schlauch angeschlossen.
      Das Becken hat auch die Maße 50cm * 30cm * 30cm und hat zwei seitliche Bohrungen.

      Am alten Becken habe ich ja ein Loch durch den Deckel gebohrt.
      Beim neuen habe ich ein Loch durch den Gummistopfen gebohrt und den Schlauch in den Stopfen gesteckt.

      Im neuen Becken habe ich mehrere Äste hineingelegt, da die Crematogaster gerne über diese laufen.
      Wirkt zwar etwas überladen damit, aber Hauptsache die kleinen haben genügend Lauffläche.

      Das zweite Bild wurde durch das komprimieren leider etwas verzerrt.
      Dadurch sehen die Becken wie Würfel aus, was aber nicht der Fall ist.

      Als ich das neue Becken anschloss, wurde dies sofort vorsichtig, aber auch neugierig erkundet.
      Als ich dann noch Futtertiere hineinlegte, war dann auch schon richtig was los.
      Welch ein wuseliger Anblick. :love:

      Für das Becken etwas zu erwärmen, verwende ich eine 18 Watt Halogen Lampe.
      Dies reicht dort auch vollkommen aus, da in diesem Becken ja kein Nest vorhanden ist.

      Hier mal einige Videos von dem Gewusel:




      Hier mal ein Video vom Nest, welch ein genialer Anblick.


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 12.08.2012

      Die kleinen entwickeln sich weiterhin prächtig.
      Sie haben noch mal richtig gut zugelegt und ein zählen ist nicht mehr möglich.
      Sie sitzen im Nest so dicht zusammen, dass ich auch kaum noch abschätzen kann wie viele es sein könnten.
      Aber seht selber:


      Obwohl das Nest so voll ist, wird das externe Nest noch nicht genutzt.
      Sie bekommen täglich 5-6 Mehlwurmpuppen oder 4-5 Heimchen,Steppengrillen.


      Bei flüssiger Nahrung sind sie auch nicht wählerisch.
      Sie nehmen Zuckerwasser, Honigwasser oder Ahornsirup gierig an.
      Zurzeit verwende ich ein Sirup das für die Winterfütterung von Bienen gedacht ist.
      Es ist Sirupähnliches Zuckerwasser mit Vitamin- und Mineralienzusätze.
      Dieses wird von alle meinen Ameisen gerne angenommen.
      Habe diesen Sirup von einem Arbeitskollegen bekommen, der mehrere Bienenvölker hat.


      Die Becken selber lassen sich recht gut reinigen.
      Futter biete ich in den Becken an, in dem kein Nest ist.
      Da sie die Beute vor Ort zerlegen und die Reste einfach liegen lassen, kann ich die Reste gut mit einem Löffel entfernen.
      Auch die toten Ameisen werden auf einem Abfallhaufen entsorgt, damit kann ich auch diesen gut mit einem Löffel entfernen.


      Der Efeu, dass ich eingepflanzt habe, ging richtig gut an und ist auch schon gut gewachsen.
      Leider kommt es auf dem Bild nicht so rüber wie es in wirklichkeit ausschaut.


      Die Äste werden gerne belaufen, auf jedenfall lieber als der Boden oder die Glasscheibe.
      Hier noch ein paar Bilder:


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 28.10.2012

      Für dieses Jahr nun die letzten Bilder.
      In der Kolonie kehrt so langsam Ruhe ein und sie bereiten sich für die Winterruhe vor.
      Die Aktivitäten nehmen immer mehr ab und es sind immer weniger Ameisen unterwegs.

      Brut ist noch vorhanden, entwickelt sich aber kaum noch weiter.


      Hier noch mal ein Überblick des ganzen Nestes.


      Hier mal ein Teil des externen Nestes.


      Auch am Zucker – Honigwasser ist relativ wenig los.


      Hier ist normaler weiße eine gut belaufene Straße.


      Auch die Futtertiere, in diesem Fall die Puppe eines Mehlwurmes, wird nur noch halbherzig angenommen.


      Ich werde jetzt so langsam die Beleuchtung ausschalten und in ein paar Tagen kommen sie dann in einen kühlen unbeheizten Raum.
      Wenn es draussen richtig kalt ist, können die Temperaturen dort bis auf Null Grad runtergehen.
      Sie werden dann dort für ca 3 Monaten ihre Winterruhe verbringen.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Kleiner Nachtrag.

      Asche über mein Haupt, habe doch tatsächlich im Frühjahr vergessen zu erwähnen, dass sie die ersten Geschlechtstiere aufgezogen haben.

      Hier ein Bild vom 10.04.2012:


      Sie versuchten auch zu schwärmen, blieben aber am Paraffinöl kleben und als ich von der Arbeit nach Hause kam, waren sie nicht mehr am leben.
      Wenn ich mich richtig daran erinnere, geschah dies im Zeitraum von Juni - Juli.

      LG
      Holger
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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 08.03.2013

      Seit am Wochenende ist nun auch hier die Winterruhe vorüber.
      Diese lief völlig Problemlos und die Ameisen waren nur etwas aktiv als es kurzzeitig mal 10°C im Raum wurde.
      Sie bewegten sich aber extrem langsam.
      Ansonsten saßen alle ganz brav im Nest.
      Im Überwinterungsraum war es 9°C als ich sie in mein Zimmer bei 21°C Grad stellte.
      Kaum war das Becken im Regal abgestellt, wurden sie schon richtig aktiv und suchten die wärmere Bereiche auf.


      Vor allem im externen Nest da dieses recht nah an der Heizung ist.


      Sie begannen auch direkt damit nach ihrer Art das Becken aufzuräumen.
      Steinchen wurden hin und her Transportiert und die toten auf den Abfallhaufen abgelegt.

      Leider hat das Efeu die kalten Temperaturen nicht überlebt.

      Am zweiten Tag stellte ich dann die komplette Beleuchtung an und es bildeten sich richtige Trauben an den warmen Stellen um sich aufzuwärmen.


      Honigwasser wurde am Anfang kaum aufgenommen aber mittlerweile sind sie wieder ganz wild darauf.
      Das Bild ist noch vom Anfang.


      Futter wurde am Anfang auch nur zögerlich angenommen aber auch hier legt sich so langsam die Zurückhaltung.
      Es gibt ja auch recht viel Brut zu versorgen.


      Hier mal ein Video von dem Gewusel:


      Das zweite Becken wird noch kaum genutzt aber auch dies wird sich bestimmt bald wieder ändern.
      Bin mal gespannt wie sich die Kolonie weiterentwickelt und wie viele Tiere es dieses Jahr noch werden.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 27.03.2013

      Die kleinen sind nun wieder richtig aktiv.
      Im Hauptbecken sind sie nun überall unterwegs.


      Während das zweite Becken als Abfallplatz genutzt wird.


      Vorheriges Jahr blieben bei den Heimchen die Beine noch übrig und die Puppen des Mehlwurmkäfers wurden nur ausgehöhlt.
      Dieses Jahr bleibt gar nicht mehr übrig, es wird alles komplett zerlegt.


      Aktuell verfüttere ich täglich 4-5 Heimchen oder Puppen des Mehlwurmkäfers.

      Sie haben auch wieder reichlich Brut und vor allem Larven von Geschlechtstieren.


      An Erdbeeren gehen sie sehr gerne dran.
      Bin mal gespannt ob sie diese wieder als Baumaterial nutzen.


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 30.03.2013

      Wie man sehen kann haben sie die Erdbeere wieder als Baumaterial genutzt.


      Heute hab ich mal Bilder vom Nest im Becken gemacht.
      Brut ist reichlich vorhanden und auch hier werden die Larven von Geschlechtstieren gelagert.


      Hier mal eine komplette Übersicht.
      Das weiße ist alles Brut.


      Habe die Anlage noch etwas erweitert.
      Habe das zweite Becken über Umwege mit dem zweiten Ausgang des Bilderrahmennestes verbunden.
      Somit haben sie noch mehr Lauffläche was auch gut genutzt wird.


      Es wird auch immer schwieriger die Wassertränke zu wechseln.
      Auch wenn diese komplett trocken ist, befinden sich noch viele Ameisen an und in der Tränke.


      Hier noch ein Videorundgang der Anlage.


      Bin mal gespannt wie schnell sich die Kolonie noch weiterentwickelt.


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 03.05.2013

      Nun ist es mal wieder soweit, die ersten Geschlechtstiere sind geschlüpft.



      Es ist auch noch richtig viel Brut vorhanden.



      Habe mal ein Stück Tomate angeboten.
      Die Begeisterung hielt sich in Grenzen aber als Baumaterial wird es nutzen.


      Die Lücke haben sie schon fast komplett zugebaut. ( bei der roten Folie)



      Sie bekommen weiterhin täglich 5 Mehlwurmpuppen oder Heimchen.
      Hier kurz nach dem ich sie ins Becken legte.


      Zwei Minuten später:


      Die Kolonie hat einen richtig hohen Wuselfaktor und macht richtig Freude.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 22.08.2013

      Nun ist es mal wieder so weit und die Geschlechtstiere versuchen zu schwärmen.


      Diejenigen, die noch im externen Nest sitzen, wandern durch den Schlauch ins eigentliche Becken um dort abfliegen zu können.


      Dieses Jahr sind sie viel später dran als vorheriges Jahr, da versuchten sie nämlich im April zu schwärmen.
      Außerdem sind es fast nur weibliche Geschlechtstiere und nur vereinzelt ein männliches Tier.

      Der Kolonie geht es selber richtig gut und so langsam werden sie weniger aktiv.
      Man merkte doch den unterschied als sie noch zusätzlich Brut hatten die sich als Geschlechtstiere entwickelten.
      In dieser Zeit waren sie viel aktiver und auch aggressiver und es wurde doch einiges mehr an Futter in kürzester Zeit zerlegt.
      Aktuell verfüttere ich am Tag 4 ausgewachsene Heimchen.

      Zum Abschluss noch ein paar Bilder des Nestes und der aktuellen Brut.


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 05.10.13

      Die Aktivität nimmt Tag für Tag immer mehr ab und es sind immer weniger Ameisen im Becken unterwegs.


      Brut ist noch reichlich vorhanden und es sind noch Geschlechtstiere dabei.
      Die Geschlechtstiere versuchen weiterhin gegen Abend zu schwärmen.
      Bin mal gespannt ob die Geschlechtstiere die Winterruhe überstehen.


      In der Winterruhe kann ich dann endlich den Abfallhaufen raus nehmen.
      Dieses ist während der Saison ohne große Verluste kaum machbar.
      Deshalb warte ich immer bis zur Winterruhe.


      Auch Honig- und Zuckerwasser wird nur noch relativ wenig aufgesucht und bei den Futtertieren wird nicht mehr alles verwertet.


      So nach und nach werde ich die Wärmequellen ausschalten und sie bei Zimmertemperatur (ca 22°C-24°C ) bis Ende Oktober stehen lassen.
      Ab und zu ein kleines Futtertier und etwas Honigwasser.
      Danach kommen sie unter das Dach, da haben wir einen ausgebauten Abstellraum.
      Im Abstellraum bleiben sie für ca 4 Monaten stehen.
      Dort kann es, wenn es richtig kalt wird, bis zu 0°C runter gehen.
      Auch in Istrien, von dort stammt ja die Königin, sind es aktuell nur noch 19°C – 22°C und sehr regnerisch.


      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 23.02.2014

      Gestern beendete ich die Winterruhe.
      Wobei es eigentlich keine richtige Ruhe war.
      Es war doch zu mild und sie waren zahlreich im Becken unterwegs, allerdings durch die kühleren Temperaturen recht träge.
      Kühler wie 5 C° wurde es nie in dem Raum.

      Kaum standen die Becken wieder im wärmeren Zimmer, versuchten die noch vorhandenen Geschlechtstiere zu schwärmen.


      Es sind auch einige dabei, die keine Flügel mehr haben.


      Ich glaube ja nicht, dass diese begattet sind, habe aber mal eine in ein RG gesetzt.
      Mal schauen ob da was passiert.

      Zur Stärkung gab es als erstes mal Zuckerwasser, was auch sehr gut angenommen wurde.


      Brut ist noch recht wenig vorhanden, dies wird sich aber bald wieder ändern.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 23.03.2014

      Ich war ja doch überrascht als die Geschlechtstiere direkt versuchten zu schwärmen nach der Winterruhe.
      Anscheinend merkten sie, dass wenn sie noch im Nest bleiben würden ihre Zeit vorbei war.

      Schon ein paar Tage später als die Beleuchtung eingeschaltet war, konnte ich immer weniger sehen bis auf einmal keine mehr im Becken waren.
      Ein Blick ins Nest und hier waren auch keine mehr vorhanden.
      Sie wurden somit alle getötet und anscheinend auch verwertet, denn ich fand keine Überreste.

      Mittlerweile haben sie wieder recht viel Brut.
      Ein Teil davon wird im externen Bilderrahmennest gelagert.


      Die meiste Brut ist aber im Hauptnest zu finden.


      Auch neue Larven von Geschlechtstieren sind wieder vorhanden.


      Natürlich ist hier der Futterbedarf gestiegen.
      Da es mir zu viel wird jeden Tag mehrere Heimchen oder Heuschrecken zu verfüttern, nehme ich wieder aufgetaute Frost-Babymäuse.
      Diese werden innerhalb von zwei Tagen komplett verwertet, sogar von den Knochen bleibt nichts mehr übrig.


      Auch auf Äpfel sind sie wieder ganz gierig.


      Eigentlich wollte ich sie ja abgeben aber sie bereiten mir doch sehr viel Freude und sind ganz unkompliziert und Pflegeleicht mit einem extrem hohen Wuselfaktor. :love:
      Werde sie von daher doch behalten.
      Deshalb freue mich schon auf die Weiterentwicklung der Kolonie.
      Durch das externe Bilderrahmennest ist noch reichlich Platz.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 06.04.2014

      Heute musste ich feststellen, dass sie von Silikon nicht wirklich aufgehalten werden.
      Als ich den Deckel verklebte, hatte ich ihn nicht überall press auf das Glas gedrückt und an einer Stelle haben sie sich durch den Silikon gearbeitet.


      Zum Glück ist diese Art recht vorsichtig wenn sie auf eine neue Umgebung trifft.
      Diese wird nur von recht wenigen Ameisen erkundet.
      Wenn ich bedenke wie groß die Kolonie ist, hätte sie schon potenzial sich stärker bei der Erkundung zu beteiligen.
      Tut sie aber nicht.
      Auf dem Becken in der nähe des neu geschaffenen Ausgangs wuselten gerade mal ca 50 Arbeiterinnen und weiter ca 10 Arbeiterinnen etwas weiter entfernt an den Regalen.
      Den Ausgang dichtete ich zuerst mal mit UHU ab.
      Wenn dieses aushärtet wird es auf jedenfalls härter als Silikon.
      Danach fing ich die Arbeiterinnen wieder ein.
      Hier noch die letzten Ausreisser:


      Werde die Woche mir den Deckel noch mal genauer anschauen und eventuell nachbessern.

      Ansonsten geht es der Kolonie weiterhin prächtig und die Brut entwickelt sich auch bestens.


      Dieses mal ist aber keine Brut von Geschlechtstieren dabei.
      Anscheinend deshalb, weil noch relativ viele Geschlechtstiere mit überwintert hatten.

      Bin auch erstaunt wie viel Wasser sie selber in das Nest eintragen.
      Mittlerweile hat sich im externen Nest an einer Stelle Kondenswasser gebildet.


      Bin mal gespannt welche Überraschungen die kleinen noch so auf Lager haben um den Halter zu ärgern.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 12.03.2015

      Ende November 2014 kamen sie in die Winterruhe.
      Was mir schon vorher aufgefallen war, die Koloniegröße war nicht mehr so Volksstark wie Anfang des Jahres.
      Ich denke mal es lag daran, dass ich fast nur aufgetaute Babymäuse verfüttert hat und diese entweder nicht ausreichte oder sie zu lange brauchten um diese zu zerlegen, somit wurde die Brut nicht ausreichend versorgt.
      Dieses Jahr werden sie wieder von allem etwas bekommen den gerade weichere Insekten zerlegen sie recht schnell und können somit besser die Brut versorgen.

      Am vorherigen Wochenende nahm ich sie aus der Winterruhe.
      Zuerst wurden sie für zwei Tage bei Zimmertemperatur gehalten und dann schaltete ich die Beleuchtung an.
      Wie alle Jahre davor bildeten sie an warmen Plätzen kleine bis größere Gruppen um sich aufzuwärmen.


      Anfangs gingen sie nur zögerlich ans Zuckerwasser und Futtertiere.
      Nun, nach einer Woche sind sie wieder richtig aktiv.
      Zuckerwasser wird wieder gierig aufgenommen und auch über die Futtertiere mache sie sich gierig her. Hatte dieses mal Fliegenlarven und deren Puppen verfüttert.


      Auch Apfelstückchen werden wieder gierig angenommen.


      Brut ist auch wieder reichlich vorhanden.
      Bei dem einen Bild muss man schon etwas genauer schauen um diese im Hintergrund zu sehen.


      Dieses Jahr werde ich sie abwechslungsreicher füttern, bin mal gespannt ob die Volksstärke dadurch wieder zunimmt.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 09.04.2015

      Kaum zu glauben aber die Koloniegröße ist durch die Futterumstellung schon merklich gewachsen.
      Gerade wenn es Futter gibt sind richtig viele Tiere unterwegs und die Schlauchverbindungen werden auch wieder stärker belaufen.

      Aktuell bekommen sie jeden Tag ca 5 große Heimchen manchmal zusätzlich noch Mehlwurmpuppen und ab und zu noch zusätzlich eine aufgetaute Speckmaus.

      Hier auch mal einen verstorbenen Fisch.
      Sie haben in komplett ausgehöhlt.


      Jede Kammer ist voll mit Brut, auch Larven von Geschlechtstieren sind wieder vorhanden.


      Hier mal das Gewusel bei der Fütterung:


      Bin ja mal gespannt wie groß die Kolonie noch wird bei der aktuellen Fütterung.
      Sie würden aber noch um einiges mehr vertilgen.

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 02.05.2015

      Heute mal ein Miniupdate mit Bildern.

      Die gute Fütterung ist jetzt so richtig ersichtlich.
      Die oberen warmen Kammern des Nestes sind komplett mit Brut gefüllt.
      Den Hintergrund der Kammern kann man gar nicht mehr erkennen.
      Auch sind schon die ersten Geschlechtstiere geschlüpft.


      In den unteren Kammern werden die kleineren Larven abgelegt.


      Da der Platz nicht mehr ausreicht, wird nun auch wieder das externe Nest genutzt.


      Wenn dies so weitergeht, muss ich bald noch ein drittes Becken anschließen. :lol:

      LG
      Holger

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    • Re: *Crematogaster scutellaris - Haltungsbericht

      Stand vom 07.02.2016

      Die kleinen Wissen wie sie ihren Halter beschäftigen können. :lol:
      Im vergangenen Sommer sind sie wieder ausgebüchst und zwar an derselben Stelle wie schon einmal.
      Da es auch noch richtig warm war, waren sie besonders aktiv.
      Es dürften an die Tausend gewesen sein die am Bücherregal rumkrabbelten und ca einhundert am Boden.
      Da war dann nichts mehr mit einsammeln, es musste der Staubsauger her.
      Bis ich alle erwischt hatte, dauerte es den ganzen Tag.
      Die Stelle klebte ich wieder mit UHU zu und zusätzlich überklebte ich dies mit Tesafilm.
      Jetzt ist endlich Ruhe, zumindest an dieser Stelle.
      Vor einer Woche hatten sie sich am vorderen rechten Bereich durchgearbeitet. Da es aber im Zimmer recht kühl war, waren nur einige am Bücherregal und auf dem Becken unterwegs.
      Diese konnte ich Problemlos einsammeln und wieder zurücksetzen.
      Jetzt hatte ich komplett alles mit UHU und Tesafilm abgeklebt, damit ich nicht noch einige Überraschungen erlebe.


      Später werde ich dies noch zusätzlich mit Kunststoffwinkel abdichten, ich könnte mir vorstellen, dass sie sich auch durch das Tesafilm durcharbeiten. Hab damit auch das Nest, dass an der Wand hängt dicht bekommen.


      Klar, durch den großen Ausbruch ist die Kolonie um einiges geschrumpft aber dies werden sie bald wieder einholen.


      Diesen Winter habe ich ihnen nur eine eingeschränkte Winterruhe gegeben.
      Tags ca 19°C und Nachts bei 16°C.
      Bin mal gespannt, ob sich dies auf die Entwicklung auswirkt.

      Brut bzw. Eier haben sie mittlerweile wieder richtig viel, es sind alle Kammern damit gefüllt.
      Da es noch nicht richtig warm ist, entwickeln sie sich aktuell kaum, aber dies wird sich Ende Februar wieder ändern, wenn ich die Wärmelampe wieder einschalte.


      Auch sind noch einige geflügelte Königinnen unterwegs und versuchen zu schwärmen.


      An dieser Stelle haben sie einen Abfallhaufen angelegt und lassen die Abfälle einfach fallen.


      Ursprünglich wollte ich die Kolonie ja abgeben, aber wenn sie mit der milderen Überwinterungsruhe zurechtkommen, werde ich sie doch behalten.
      Sie machen mir immer noch richtig Freude und ich beobachte sie gerne. Nur die Winterruhe im kühlen Keller war dann doch etwas nervig, da gerade in dieser Zeit ich sie besser bzw. öfters beobachten kann.
      Deshalb hoffe ich, dass sie mit den milderen Temperaturen zurecht kommen.

      LG
      Holger

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    • Stand vom 19.04.2017

      Im Jahr 2016 entwickelte sich die Kolonie weiterhin richtig gut.
      Es gab auch keine Ausbrüche mehr da nun wirklich alles sicher war und ist.
      Das einzige was ich nun merke war, dass nun nach mehrjährigen Einsatz des selben Beckens dieses nun im Sommer doch etwas muffig roch.
      An einem kalten Wintertag bei ca 0°C stelle ich die Anlage auf dem Balkon für einen Tag.
      Bei diesen Temperaturen verzogen sie sich ins Nest und ich konnte den Sand komplett austauschen.
      Somit konnte ich die Geruchsbelästigung entfernen.


      Ende September nahm zwar die Aktivität nicht ab aber es wurde immer weniger Futter angenommen und im Laufe des Oktobers wurde dann gar nichts mehr verwertet.
      Nur noch Zuckerwasser wurde angenommen.
      Somit schaltete ich Ende Oktober die Wärmelampen aus und sie überwinterten wieder bei Zimmertemperatur von ca 19°C Tags und 17°C nachts.

      Anfang März dieses Jahres beendete ich die Winterruhe und mir viel direkt auf, dass die Kolonie doch merklich geschrumpft war. Auch nach der dieser Zeit brach sie noch etwas ein.
      Für mich gibt es da nur zwei Möglichkeiten.

      Entweder kommen sie doch nicht mit der milden Überwinterung klar, oder aber ich habe mit Anfang März zu spät mit der Fütterung angefangen und sie waren viel früher aktiv.
      Somit war die Brut nicht richtig versorgt.
      Werde es mal im Auge behalten wie sich die Kolonie jetzt weiterentwickelt.

      Sollte sie sich wieder erholen, dann bin ich mir sicher, dass es einfach an der späten Fütterung gelegen hat.
      Dann werde ich sie wieder mit milden Temperaturen überwintern, allerdings mit der Fütterung wesentlich früher anfangen.

      Sollte sie sich nicht großartig vermehren, werde ich sie wieder kühler überwintern und hoffen, dass es nächstes Jahr wieder richtig aufwärts geht.

      Wenn ich mir aktuell die Brutsituation anschaue, bin ich mir sicher, dass sie sich bald wieder erholen wird.





      Hier noch Bilder vom aktuellen Hauptbecken:




      LG
      Holger

      Hier kann diskutiert werden: Crematogaster scutellaris - Diskussion
      Die Erinnerung ist ein Fenster durch das ich Dich sehen kann, wann immer ich will.

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