Pheromone

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  • Pheromone sind eine Vielzahl chemischer Duftstoffe, die Ameisen zur Kommunikation untereinander nutzen. Sie werden aus verschiedenen Drüsen freigesetzt und dienen unter Anderem der Erzeugung eines Nestgeruches, dem Markieren von Ameisenstraßen und der Alarmierung anderer Arbeiterinnen bei Gefahr.

    Begattete Königinnen sondern das so genannte Königinnenpheromon ab, das die Reproduktion der Arbeiterinnen behindert und somit ihre Position als einzige Nachwuchs produzierende Ameisen in der Kolonie sichert.
    Je nach Pheromon ist die Lokalisation der zugehörigen Drüsen sehr unterschiedlich; viele Duftstoffe werden aus Drüsen an der Gaster freigesetzt, andere etwa aus kleinen Hautdrüsen am ganzen Körper der Ameise.

    Zum Beispiel ist von der Bulldoggenameisenart Myrmecia gulosa bekannt, dass die Arbeiterinnen mindest drei verschiedene Alarmpheromone absondern können; ein an der Gaster freigesetzter Duftstoff erhöht zunächst lediglich die Aufmerksamkeit anderer Arbeiterinnen in der Umgebung, ein zweites Pheromon aus der Dufourschen Drüse bewirkt eine gesteigerte Aktivität und Nervösität der Arbeiterinnen und ein aus den Mandibulardrüsen freigesetzter Stoff bewirkt schließlich, dass die Ameisen kollektiv alles attackieren, was sich in ihrer Nähe bewegt (vgl. Phyllis L. Robertson 1971: "Pheromones involved in aggressive behaviour in the ant Myrmecia gulosa").

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